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Fahrradschlösser im Test

Nur 5 von 20 sind gut

Donnerstag, 25. April 2019, 07:00 Uhr
Von 20 Fahrradschlössern im Test sind nur 5 gut meist Schwergewichte. Andere Modelle ließen sich zu leicht knacken, einige enthalten Schadstoffe, ein Schloss ist korrosionsanfällig. Die Stiftung Warentest hat für die Mai-Ausgabe der Zeitschrift test Bügel-, Falt- und Kettenschlösser zu Preisen von 28 bis 128 Euro geprüft, die eine hohe Sicherheit versprechen...

Sicher ist sicher (Foto: Stiftung Warentest)
Das preiswerteste gute Modell im Test ist ein Bügelschloss und kostet 36 Euro. Die Ergebnisse reichen von gut bis mangelhaft.

Sichere Schlösser sind oft schwer. Die sehr gut und gut schützenden Modelle wiegen zwischen 1,3 und 2,6 Kilogramm. Sie hielten den Aufbruchsversuchen mit Bolzenschneidern, Sägen, Zangen und anderen Werkzeugen am längsten stand. Ob oder wie schnell ein Schloss zu knacken ist, macht den Unterschied aus, denn Diebe stehen unter Zeitdruck. Von den Modellen im Test schneidet jedes vierte in der Aufbruchssicherheit nur ausreichend oder mangelhaft ab. Besonders leicht ließen sich ein Falt- sowie ein Kettenschloss aufbrechen.

Eine kleine Sensation gelang einem Bügelschloss (New York Lock LS von Kryptonite), denn es wehrte im Test nicht nur Bolzenschneider und Säge ab, sondern hielt auch zwei Minuten lang einem kreischenden Akku-Winkelschleifer stand. Allerdings schnitt es in der Schadstoffprüfung nur ausreichend ab. Der Mantel des Schlosses enthält den fortpflanzungsgefährdenden Weichmacher DEHP in einer Menge, die ab Mitte 2020 verboten ist.

Der Test Fahrradschlösser findet sich in der Mai-Ausgabe der Zeitschrift test und ist online unter www.test.de/fahrradschloss abrufbar
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