nnz-Rückspiegel: 21. März 2004
Montag, 21. März 2005, 06:21 Uhr
Nordhausen (nnz). Wenn Sie wissen wollen, was vor exakt einem Jahr in Nordhausen und Umgebung los war, dann sollten Sie jetzt unbedingt auf MEHR klicken. Die nnz-Redaktion hat die Meldungen von damals für Sie noch einmal aufbereitet.
Heute: Minijobs, eingeladen, ausgeladen
Problem Minijobs
Während die Bundesregierung das Ergebnis der Einführung und Förderung von Minijobs als großen Erfolg bezeichnet, weiß nnz von zunehmenden Vorbehalten der Gewerkschaft zu berichten. Schon im Januar berichtete nnz von dem Unbehagen, mit dem die Gewerkschaft die Entwicklung bei den Minijobs beobachtet. Der Chef der Gewerkschaft NGG, Franz-Josef Möllenberg, hatte damals zum Beispiel erklärt, dass vor allem bei konsumnahen Dienstleistungen viele Vollzeitjobs zu Minijobs umgewandelt würden. Jetzt belegt ein von der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi in Auftrag gegebener Branchenreport, dass allein im Einzelhandel in 2003 Hunderttausende von sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen gestrichen und durch Minijobs ersetzt wurden. Konkret sank die Zahl der Vollzeitstellen allein in diesem Bereich innerhalb eines Jahres um 227 000, während die Zahl der Minijobs bis zum Jahr 2003 um 176 000 auf 835 000 stieg. Auf Vollzeit hochgerechnet sei die Zahl der Arbeitsplätze um 6,5 Prozent gesunken – und das bei längeren Ladenöffnungszeiten und bei ständig steigender Fläche...ausführlich in nnz-Archiv
Fast alle wollten in den Frühling
In Nordhausen ist gestern der Frühling begrüßt worden. Bereits zum neunten Mal erlebten viele Nordhäuser mit ihren Gästen, Freunden und Bekannten den Start in die vielleicht schönste Jahreszeit mit dem wohl schönsten Beisammensein. Die Zeit um den 20. März ist die Zeit eines Ereignisses, das nun schon zum neunten Mal gefeiert worden ist: Der Nordhäuser Frühlingsball. Er hat sich mittlerweile zum absoluten gesellschaftlichen Höhepunkt in der Rolandstadt entwickelt. Die Devise gilt: Man will dabei sein. Man – das waren in diesem Jahr wieder Thüringer Minister, die Veraltungsspitzen von Rathaus und Landratsamt, Behördenleiter, das waren aber auch die ganz normalen Menschen, die einfach mal abschalten, abtanzen und abfeiern wollten...ausführlich in nnz-Archiv
Ausgeladen
Theater in der Größenordnung, wie es in Nordhausen existiert, haben eine Presseabteilung. Die kümmert sich um die Öffentlichkeitsarbeit des Theaters und lädt unter anderem Journalisten dazu ein, der nächsten Premiere im Theater beizuwohnen. So ist es auch in Nordhausen gute Tradition. Bis vor kurzem. Die Einladungen sind mit Einladung überschrieben, der standardisierte Eröffnungssatz lautet: Sehr geehrte Damen und Herren, wir möchten Sie recht herzlich zu unserer Premiere einladen: Dann folgen Titel und Datum der Aufführung und ein Pressetext, der den Inhalt erklärt sowie Regisseur, Hauptdarsteller und Bühnenbildner benennt. Es folgt die Bitte, mit Hilfe des Antwortfaxes die Reservierungswünsche bekannt zu geben. Der eingeladene Journalist kreuzt an, ob er teilnimmt und wie viele Karten er benötigt (optional 1 oder 2). Das ist schon seit Jahren so und funktioniert prächtig. Wenn der Journalist am Abend ins Theater kommt, werden ihm seine Freikarte und ein Programmheft der Inszenierung überreicht, auf Wunsch auch ein Pressefoto der Inszenierung...ausführlich in nnz-Archiv
Autor: nnzHeute: Minijobs, eingeladen, ausgeladen
Problem Minijobs
Während die Bundesregierung das Ergebnis der Einführung und Förderung von Minijobs als großen Erfolg bezeichnet, weiß nnz von zunehmenden Vorbehalten der Gewerkschaft zu berichten. Schon im Januar berichtete nnz von dem Unbehagen, mit dem die Gewerkschaft die Entwicklung bei den Minijobs beobachtet. Der Chef der Gewerkschaft NGG, Franz-Josef Möllenberg, hatte damals zum Beispiel erklärt, dass vor allem bei konsumnahen Dienstleistungen viele Vollzeitjobs zu Minijobs umgewandelt würden. Jetzt belegt ein von der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi in Auftrag gegebener Branchenreport, dass allein im Einzelhandel in 2003 Hunderttausende von sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen gestrichen und durch Minijobs ersetzt wurden. Konkret sank die Zahl der Vollzeitstellen allein in diesem Bereich innerhalb eines Jahres um 227 000, während die Zahl der Minijobs bis zum Jahr 2003 um 176 000 auf 835 000 stieg. Auf Vollzeit hochgerechnet sei die Zahl der Arbeitsplätze um 6,5 Prozent gesunken – und das bei längeren Ladenöffnungszeiten und bei ständig steigender Fläche...ausführlich in nnz-Archiv
Fast alle wollten in den Frühling
In Nordhausen ist gestern der Frühling begrüßt worden. Bereits zum neunten Mal erlebten viele Nordhäuser mit ihren Gästen, Freunden und Bekannten den Start in die vielleicht schönste Jahreszeit mit dem wohl schönsten Beisammensein. Die Zeit um den 20. März ist die Zeit eines Ereignisses, das nun schon zum neunten Mal gefeiert worden ist: Der Nordhäuser Frühlingsball. Er hat sich mittlerweile zum absoluten gesellschaftlichen Höhepunkt in der Rolandstadt entwickelt. Die Devise gilt: Man will dabei sein. Man – das waren in diesem Jahr wieder Thüringer Minister, die Veraltungsspitzen von Rathaus und Landratsamt, Behördenleiter, das waren aber auch die ganz normalen Menschen, die einfach mal abschalten, abtanzen und abfeiern wollten...ausführlich in nnz-ArchivAusgeladen
Theater in der Größenordnung, wie es in Nordhausen existiert, haben eine Presseabteilung. Die kümmert sich um die Öffentlichkeitsarbeit des Theaters und lädt unter anderem Journalisten dazu ein, der nächsten Premiere im Theater beizuwohnen. So ist es auch in Nordhausen gute Tradition. Bis vor kurzem. Die Einladungen sind mit Einladung überschrieben, der standardisierte Eröffnungssatz lautet: Sehr geehrte Damen und Herren, wir möchten Sie recht herzlich zu unserer Premiere einladen: Dann folgen Titel und Datum der Aufführung und ein Pressetext, der den Inhalt erklärt sowie Regisseur, Hauptdarsteller und Bühnenbildner benennt. Es folgt die Bitte, mit Hilfe des Antwortfaxes die Reservierungswünsche bekannt zu geben. Der eingeladene Journalist kreuzt an, ob er teilnimmt und wie viele Karten er benötigt (optional 1 oder 2). Das ist schon seit Jahren so und funktioniert prächtig. Wenn der Journalist am Abend ins Theater kommt, werden ihm seine Freikarte und ein Programmheft der Inszenierung überreicht, auf Wunsch auch ein Pressefoto der Inszenierung...ausführlich in nnz-Archiv
