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Erster Südharzer Tourismusstammtisch

Drei Orte, ein Südharz

Dienstag, 09. April 2019, 18:38 Uhr
Ellrich, Harztor und Hohenstein wollen den Südharz-Tourismus zukünftig gemeinsam anpacken. Die Bürgermeister der drei Kommunen hatten am Dienstagvormittag zum ersten Tourismusstammtisch nach Woffleben eingeladen...

29 Gastgeber, Gastwirte, Hoteliers und Verbandsvertreter waren zu der Auftaktveranstaltung gekommen, die von Qualitätsmanager Thomas Knorr von der Thüringer Aufbaubank moderiert und vorbereitet wurde. „Tourismus endet nicht an der Gemeindegrenze. Wir wollen den Südharz gemeinsam weiterentwickeln und besser zusammenarbeiten“, beschrieb Harztor-Bürgermeister Stephan Klante die Idee.

Die Bürgermeister Andreas Gerbothe, Henry Pasenow und Stephan Klante hatten nach Woffleben in den „Jägerhof“ zum ersten Südharzer Tourismusstammtisch  eingeladen. Thomas Knorr moderierte die Veranstaltung (Foto: Gemeinde Harztor) Die Bürgermeister Andreas Gerbothe, Henry Pasenow und Stephan Klante hatten nach Woffleben in den „Jägerhof“ zum ersten Südharzer Tourismusstammtisch eingeladen. Thomas Knorr moderierte die Veranstaltung (Foto: Gemeinde Harztor)
Die Bürgermeister Andreas Gerbothe, Henry Pasenow und Stephan Klante hatten nach Woffleben in den „Jägerhof“ zum ersten Südharzer Tourismusstammtisch eingeladen. Thomas Knorr moderierte die Veranstaltung. Foto: Gemeinde Harztor

Der Tourismusverband Südharz-Kyffhäuser solle dabei starker Partner für die Vermarktung sein. Klante stellte eine erste Idee vor: ein gemeinsames Genuss-Siegel für regionale Produkte aus dem Südharz, unter welchem dann hiesige Produkte in den Südharzer Gaststätten angeboten werden können. „Die Voraussetzungen hierfür sind sehr gut“, sagte Knorr und nannte die Erlebnisbrauerei „Brauner Hirsch“ und den Ziegenhof in Sophienhof, die Mosterei in Harzungen, die Gallowayzucht vom Ferienhotel Wolfsmühle oder die „Ländlichen Kaffeestuben“ in Limlingerode als nur einige wenige Beispiele.

Gemeinsamer Tenor der Teilnehmer: Die Touristiker der drei Gemeinden wollen sich zukünftig besser vernetzen, mehr untereinander werben und die Besonderheiten der Region weiter herausstellen. Thomas Knorr machte deutlich, wie wichtig gute Qualität in den Tourismusbetrieben ist. „Wer seine Qualität steigert, hat zufriedene Kunden und gewinnt neue Kunden hinzu“, so Knorr. Er warb für die Teilnahme am sogenannten S-KY-Projekt, der in 2018 ins Leben gerufenen Qualitätsoffensive im Südharz und Kyffhäuserkreis (S-KY), welcher sich bereits zahlreiche Betriebe und Kommunen aktiv angeschlossen haben. Darüber hinaus kamen am Dienstagvormittag auch konkrete Vorschläge von den Teilnehmern wie ein gemeinsamer Regional-Markt oder eine Veranstaltungskalender-App.

Jessica Pieper, Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Südharz-Kyffhäuser, berichtete, dass noch in diesem Jahr mehrere kleinere Imagefilme für die Region gedreht werden sollen, um den Südharz besser zu vermarkten. Thematisiert wurden außerdem der Bau von weiteren Radwegen und die Qualität der Wanderwege, aber auch Förderprogramme für Gastgeber und touristische Infrastrukturprojekte.

Der Südharzer Tourismusstammtisch soll nun alle drei Monate stattfinden, der nächste im Sommer im Heilklimatischen Kurort Neustadt. Ziel der kommenden Treffen soll es auch sein, für die Region eine eigene Positionierung herauszuarbeiten. „Die anderen Regionen im West- und Nordharz sind da bereits ein Stück weiter“, so Knorr.
Autor: red

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