Johanniter-Treff wurde neu eröffnet
Das JoJo wird erwachsen
Mittwoch, 03. April 2019, 09:00 Uhr
Der Johanniter-Jugendtreff "Jo-Jo" ist zurück und wird "erwachsen". Mitarbeiter, Ehrenamtler und die Johanniter-Jugend haben die Köpfe zusammengesteckt um das Haus am Hüpedenweg aus dem Winterschlaf zu holen. Aus dem Jugendtreff wird jetzt ein Gemeinschaftshaus, gestern wurde die Neueröffnung gefeiert...
Nach fast 20 Jahren kam 2017 das Aus für den Johanniter-Jugendtreff "Jo-Jo". Bei der Neustrukturierung der Kinder- und Jugendarbeit in Stadt und Kreis war das Haus am Hüpedenweg aus der Förderung gefallen. Man musste die Türen dicht machen.
Die Johanniter wollten das so nicht einfach hinnehmen, Jugendverband, Mitarbeiter, Ehrenamtler und Katastrophenschutz steckten die Köpfe zusammen um ihr "Jo-Jo" wiederzubeleben. Die Innenräume wurden neu gemalert, Möbel gerückt, im Keller wurde ein Probenraum für junge Musiker eingerichtet - das neue Jo-Jo soll nicht länger vor allem ein Anlaufpunkt für Jugendliche sein, sondern für alle offen stehen.
"Wir werden zwei mal im Monat ein Familiencafé anbieten, unsere Ehrenamtler im Katastrophenschutz bekommen einen Anlaufpunkt und die Mitarbeiter können hier ihren Stammtisch einrichten", erklärte Katharina Höhne, Regionalvorstand der Johanniter. Auch ein paar alte Traditionen, wie die Zusammenarbeit mit der Grundschule Niedersalza und die allgemeine Jugendarbeit, möchte man gerne wieder aufnehmen. Aus dem Jugendclub wird ein Gemeinschaftshaus - "das Jo-Jo wird erwachsen" lautete gestern das Motto der Neueröffnung.
Das dass Haus in Johanniter-Rot ein wenig "ab vom Schuss" ist, habe auch Vorteile, sagte Höhne. "So eine Freifläche für jung und alt ist im städtischen Bereich keine Selbstverständlichkeit", man könne hier unter sich sein und auch mal grillen oder feiern ohne sich große Sorgen um die Nachbarn zu machen.
Auch die Jugend freut's, der Johanniter-Nachwuchs zählt in Nordhausen immerhin 25 Köpfe. Es sei schön die Räume wieder nutzen zu können, erzählte Jugendleiterin Karolin Kochmann, man plane schon die eine oder andere eigene Veranstaltung.
Die Wiederbelebung hat viele Väter und Mütter, oft konnten sich die Johanniter dabei selber helfen. Wie bekommt man einen Billard-Tisch aus dem Erdgeschoss in den ersten Stock? Man fragt die Kollegen vom Kat-Schutz ob sie das sperrige Mobiliar nicht per Hebebühne über das Fenster an seinen neuen Platz bringen können. Unterstützung gab es auch von Freunden und Unterstützern wie dem Kreisjugendring oder der Malerfirma Frischbier.
Das Jo-Jo ist aus dem Winterschlaf erwacht. Vielleicht kann man das 20jährige Jubiläum des Hauses ja bald mit ein wenig Verzögerung nachholen.
Angelo Glashagel
Autor: redNach fast 20 Jahren kam 2017 das Aus für den Johanniter-Jugendtreff "Jo-Jo". Bei der Neustrukturierung der Kinder- und Jugendarbeit in Stadt und Kreis war das Haus am Hüpedenweg aus der Förderung gefallen. Man musste die Türen dicht machen.
Die Johanniter wollten das so nicht einfach hinnehmen, Jugendverband, Mitarbeiter, Ehrenamtler und Katastrophenschutz steckten die Köpfe zusammen um ihr "Jo-Jo" wiederzubeleben. Die Innenräume wurden neu gemalert, Möbel gerückt, im Keller wurde ein Probenraum für junge Musiker eingerichtet - das neue Jo-Jo soll nicht länger vor allem ein Anlaufpunkt für Jugendliche sein, sondern für alle offen stehen.
"Wir werden zwei mal im Monat ein Familiencafé anbieten, unsere Ehrenamtler im Katastrophenschutz bekommen einen Anlaufpunkt und die Mitarbeiter können hier ihren Stammtisch einrichten", erklärte Katharina Höhne, Regionalvorstand der Johanniter. Auch ein paar alte Traditionen, wie die Zusammenarbeit mit der Grundschule Niedersalza und die allgemeine Jugendarbeit, möchte man gerne wieder aufnehmen. Aus dem Jugendclub wird ein Gemeinschaftshaus - "das Jo-Jo wird erwachsen" lautete gestern das Motto der Neueröffnung.
Das dass Haus in Johanniter-Rot ein wenig "ab vom Schuss" ist, habe auch Vorteile, sagte Höhne. "So eine Freifläche für jung und alt ist im städtischen Bereich keine Selbstverständlichkeit", man könne hier unter sich sein und auch mal grillen oder feiern ohne sich große Sorgen um die Nachbarn zu machen.
Auch die Jugend freut's, der Johanniter-Nachwuchs zählt in Nordhausen immerhin 25 Köpfe. Es sei schön die Räume wieder nutzen zu können, erzählte Jugendleiterin Karolin Kochmann, man plane schon die eine oder andere eigene Veranstaltung.
Die Wiederbelebung hat viele Väter und Mütter, oft konnten sich die Johanniter dabei selber helfen. Wie bekommt man einen Billard-Tisch aus dem Erdgeschoss in den ersten Stock? Man fragt die Kollegen vom Kat-Schutz ob sie das sperrige Mobiliar nicht per Hebebühne über das Fenster an seinen neuen Platz bringen können. Unterstützung gab es auch von Freunden und Unterstützern wie dem Kreisjugendring oder der Malerfirma Frischbier.
Das Jo-Jo ist aus dem Winterschlaf erwacht. Vielleicht kann man das 20jährige Jubiläum des Hauses ja bald mit ein wenig Verzögerung nachholen.
Angelo Glashagel










