nnz-Sportvorschau: Handball
Letztes Heimspiel der Männer
Donnerstag, 28. März 2019, 12:09 Uhr
Die Saison neigt sich in den einzelnen Ligen und Altersklassen dem Ende, so auch bei den Männern des NSV. Während im Hintergrund schon die neue Spielserie vorbereitet wird steigt am Samstag ab 19:00 Uhr die letzte Partie der Saison auf dem Parkett der Ballspielhalle...
Logo (Foto: NSV)
Die Männer vom NSV benötigten lange um die Niederlage in Treffurt gegen die SG Schnellmannshausen aus dem Kopf zu bekommen. Sie haderten dabei nicht nur mit sich, sondern auch mit den Männern in Schwarz. Diese ließen sich von der überhitzten Stimmung der Halle stark beeinflussen. Es war halt ein Heimspiel für den Aufstiegsaspiranten.
Die Südharzer haben ihr Saisonziel, erreichen der eingleisigen Liga längst in trockenen Tüchern. Ein Aufstieg kommt derzeit noch nicht in Frage. Der Umbau der Mannschaft bzw. des Männerbereiches ist noch lange nicht abgeschlossen. Somit sollte zumindest ein Platz auf dem Podium erzielt werden.
Bei diesem Vorhaben sprechen vor allem die vier im Spitzenfeld verbliebenden Mannschaften ein gehöriges Wort mit. Und auch das Mittelfeld hat mit unerwarteten Punktgewinnen die Tabelle gehörig durcheinander gewirbelt.
Mit einem Doppelpunktgewinn im Spitzenspiel, am Samstag gegen die HSG Hörselgau/Waltershausen, würde Nordhausen zumindest sicher den 3. Rang verteidigen können. Um weiter nach vorn zu gelangen bedarf es der Unterstützung vom Thüringer HC. Dieser müsste in seinen noch 3 offenen Begegnungen zumindest einmal verlieren.
Nordhausen kann aber auch mit dem 3. Platz gut Leben. Die Saison lief für sie nicht schlecht, hatte aber auch ihre Höhen und Tiefen. Mit 448 Treffern, das sind 32 Treffer im Schnitt pro Spiel, besitzen sie mit dem THC (Durchschnitt 32,6) den treffsichersten Angriff. Im Abwehrbereich sind sie ganz so stabil und nehmen Rang 4 ein.
Die Bilanz der Bestrafungen kann sich sehen lassen, im positiven Sinn. Sie kamen bisher mit nur 43 Zeitstrafen (entspricht 86 Minuten), 36 gelben Karten und nur 2 roten Karten (3 x 2 Minuten) aus. Im Ligavergleich wird sich das in der Fair Play Wertung niederschlagen. Das gelingt aber nur wenn sie am Samstag ihre Heimspielserie mit spielerischen Mitteln verteidigen können. Ihre letzte Niederlage auf heimischen Parkett datiert vom 10. März 2018 gegen Gotha mit 28:32
Nach der Niederlage in Treffurt und der Hinspielniederlage in Waltershausen besteht bei den Nordhäusern der Wunsch auf Revanche. Auch kleine Verletzungen werden am Samstag die Spieler nicht daran hindern das Saisonfinale zu bestreiten. Bedeutet im Klartext, der NSV läuft in Bestbesetzung auf.
Für den Tabellenvierten, der HSG Hörselgau/Waltershausen, ist die Partie ebenfalls eine der wichtigsten der Saison. Bei einem Doppelpunktgewinn würden sie Platz 3 einnehmen und die Südharzer unwiderruflich auf Platz 4 verbannen. Auch sie stellen einen wurfgewaltigen und vor allem robusten Angriff. Im Vergleich der Abwehrreihen liegen die Teams auf Augenhöhe.
Die Chancenbeurteilung vor dem den ersten Wurf ist dennoch unterschiedlich. Die Gastgeber mit ihrem Heim -Nimbus müssen die richtige Balance finden damit sie über 60. Minute die Partie unter Kontrolle halten können. Die HSG hingegen muss nicht, will aber, beide Punkte. Ein Aufgeben schon dem Anpfiff wird es nicht geben. Sie werden eher die abwartende Position einnehmen. Spiel beobachten, Spiel lesen und die Mannschaft punktgenau einstellen.
Das Nordhäuser Saisonfinale lässt viele Fragen vor dem Anpfiff offen. Eine gute Grundlage für ein unterhaltsames letztes Heimspiel der Männer des Nordhäuser SV am Samstag ab 19:00 Uhr in der Ballspielhalle.
Frank Ollech
Autor: red
Logo (Foto: NSV)
Die Männer vom NSV benötigten lange um die Niederlage in Treffurt gegen die SG Schnellmannshausen aus dem Kopf zu bekommen. Sie haderten dabei nicht nur mit sich, sondern auch mit den Männern in Schwarz. Diese ließen sich von der überhitzten Stimmung der Halle stark beeinflussen. Es war halt ein Heimspiel für den Aufstiegsaspiranten.
Die Südharzer haben ihr Saisonziel, erreichen der eingleisigen Liga längst in trockenen Tüchern. Ein Aufstieg kommt derzeit noch nicht in Frage. Der Umbau der Mannschaft bzw. des Männerbereiches ist noch lange nicht abgeschlossen. Somit sollte zumindest ein Platz auf dem Podium erzielt werden.
Bei diesem Vorhaben sprechen vor allem die vier im Spitzenfeld verbliebenden Mannschaften ein gehöriges Wort mit. Und auch das Mittelfeld hat mit unerwarteten Punktgewinnen die Tabelle gehörig durcheinander gewirbelt.
Mit einem Doppelpunktgewinn im Spitzenspiel, am Samstag gegen die HSG Hörselgau/Waltershausen, würde Nordhausen zumindest sicher den 3. Rang verteidigen können. Um weiter nach vorn zu gelangen bedarf es der Unterstützung vom Thüringer HC. Dieser müsste in seinen noch 3 offenen Begegnungen zumindest einmal verlieren.
Nordhausen kann aber auch mit dem 3. Platz gut Leben. Die Saison lief für sie nicht schlecht, hatte aber auch ihre Höhen und Tiefen. Mit 448 Treffern, das sind 32 Treffer im Schnitt pro Spiel, besitzen sie mit dem THC (Durchschnitt 32,6) den treffsichersten Angriff. Im Abwehrbereich sind sie ganz so stabil und nehmen Rang 4 ein.
Die Bilanz der Bestrafungen kann sich sehen lassen, im positiven Sinn. Sie kamen bisher mit nur 43 Zeitstrafen (entspricht 86 Minuten), 36 gelben Karten und nur 2 roten Karten (3 x 2 Minuten) aus. Im Ligavergleich wird sich das in der Fair Play Wertung niederschlagen. Das gelingt aber nur wenn sie am Samstag ihre Heimspielserie mit spielerischen Mitteln verteidigen können. Ihre letzte Niederlage auf heimischen Parkett datiert vom 10. März 2018 gegen Gotha mit 28:32
Nach der Niederlage in Treffurt und der Hinspielniederlage in Waltershausen besteht bei den Nordhäusern der Wunsch auf Revanche. Auch kleine Verletzungen werden am Samstag die Spieler nicht daran hindern das Saisonfinale zu bestreiten. Bedeutet im Klartext, der NSV läuft in Bestbesetzung auf.
Für den Tabellenvierten, der HSG Hörselgau/Waltershausen, ist die Partie ebenfalls eine der wichtigsten der Saison. Bei einem Doppelpunktgewinn würden sie Platz 3 einnehmen und die Südharzer unwiderruflich auf Platz 4 verbannen. Auch sie stellen einen wurfgewaltigen und vor allem robusten Angriff. Im Vergleich der Abwehrreihen liegen die Teams auf Augenhöhe.
Die Chancenbeurteilung vor dem den ersten Wurf ist dennoch unterschiedlich. Die Gastgeber mit ihrem Heim -Nimbus müssen die richtige Balance finden damit sie über 60. Minute die Partie unter Kontrolle halten können. Die HSG hingegen muss nicht, will aber, beide Punkte. Ein Aufgeben schon dem Anpfiff wird es nicht geben. Sie werden eher die abwartende Position einnehmen. Spiel beobachten, Spiel lesen und die Mannschaft punktgenau einstellen.
Das Nordhäuser Saisonfinale lässt viele Fragen vor dem Anpfiff offen. Eine gute Grundlage für ein unterhaltsames letztes Heimspiel der Männer des Nordhäuser SV am Samstag ab 19:00 Uhr in der Ballspielhalle.
Frank Ollech
