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Die Heim-Werker

Montag, 14. März 2005, 14:06 Uhr
Nordhausen (nnz). Wenn es schon nicht die normale Bauwirtschaft leisten kann, dann sollen wenigstens die Heimwerker die Konjunktur anwerfen. Die nnz will das mit einigen Zahlen belegen...


Der Thüringer Einzelhandel mit Bau- und Heimwerkerbedarf erzielte nach vorläufigen Ergebnissen des Thüringer Landesamtes für Statistik im Jahr 2004 nominal, d.h. in jeweiligen Preisen, 5,4 Prozent mehr Umsatz als im Jahr 2003. Real, also preisbereinigt, stieg der Umsatz um 5,0 Prozent. Damit setzte sich die bereits im Jahr 2003 beobachtete, aufwärts gerichtete Umsatzentwicklung weiter fort. Bereits im Jahr 2003 meldeten die Bau- und Heimwerkermärkte einen Umsatzzuwachs von nominal 4,2 Prozent und real 3,8 Prozent, nachdem sie im Jahr 2002 noch rückläufige Umsätze hinnehmen mussten.

Der Einzelhandel mit Bau- und Heimwerkerbedarf ist langfristig betrachtet eine Wachstumsbranche innerhalb des Thüringer Einzelhandels. So lagen die Umsätze im Jahre 2004 nominal um 31,6 Prozent über denen des Jahres 1994. Im Vergleich dazu erzielte der gesamte Thüringer Einzelhandel (ohne Handel mit Kraftfahrzeugen und ohne Tankstellen) im gleichen Zeitraum eine Steigerung von nominal 26,8 Prozent.
Autor: nnz

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