Vortragsabend
Europa und die Russen
Mittwoch, 27. März 2019, 09:11 Uhr
Die Europäische Union und Russland: Zwischen Partnerschaft und Konfrontation - die Konrad-Adenauer-Stiftung wird sich demnächst in einem Vortragsabend im Nordhäuser Bürgerhaus mit den vielschichtigen Beziehungen der beiden großen Nachbarn auseinandersetzen...
Die Europäische Union und Russland verbinden viele wirtschaftliche Kontakte insbesondere im Energiesektor, so dass gefestigte Beziehungen zur Normalität gehören. Aus außen- und sicherheitspolitischer Perspektive ist das Verhältnis zu Russland jedoch auch von Spannungen und teilweise Konfrontation gekennzeichnet.
Europäische Staaten, die eine direkte Grenze zu Russland besitzen, haben aus historischer und aktueller Perspektive Sicherheitsbedenken. Dies betrifft die baltischen Staaten, die einmal Teil der Sowjetunion waren, aber auch andere Staaten Ost- und Mitteleuropas wie Polen, welches im 20. Jahrhundert erst dem Hitler-Stalin-Pakt zum Opfer fiel und dann zwangsweise zum sowjetischen Satellitenstaate wurde.
Diese Erfahrungen erhalten zusätzliche Aufladung durch den Ukraine-Konflikt und die völkerrechtswidrige Annexion der Krim durch Russland, so dass gerade in Ost- und Mitteleuropa Sorgen und Ängste bestehen.
Auch auf internationaler Ebene sind die Positionen Russlands und der EU häufig unterschiedlich, wie z.B. in Syrien oder auch aktuell in Venezuela. Eine Herausforderung der Zukunft wird daher sein, verlässliche Beziehungen, die die territoriale Integrität von Staaten achten, wieder mit Russland zu etablieren.
Der Vortragsabend mit Jakov Devčić, dem Referenten für Europapolitik in der Konrad-Adenauer-Stiftung und Marion Walsmann, Europaministerin a.D. findet am 4. April ab 19 Uhr im Ratssaal statt.
Autor: redDie Europäische Union und Russland verbinden viele wirtschaftliche Kontakte insbesondere im Energiesektor, so dass gefestigte Beziehungen zur Normalität gehören. Aus außen- und sicherheitspolitischer Perspektive ist das Verhältnis zu Russland jedoch auch von Spannungen und teilweise Konfrontation gekennzeichnet.
Europäische Staaten, die eine direkte Grenze zu Russland besitzen, haben aus historischer und aktueller Perspektive Sicherheitsbedenken. Dies betrifft die baltischen Staaten, die einmal Teil der Sowjetunion waren, aber auch andere Staaten Ost- und Mitteleuropas wie Polen, welches im 20. Jahrhundert erst dem Hitler-Stalin-Pakt zum Opfer fiel und dann zwangsweise zum sowjetischen Satellitenstaate wurde.
Diese Erfahrungen erhalten zusätzliche Aufladung durch den Ukraine-Konflikt und die völkerrechtswidrige Annexion der Krim durch Russland, so dass gerade in Ost- und Mitteleuropa Sorgen und Ängste bestehen.
Auch auf internationaler Ebene sind die Positionen Russlands und der EU häufig unterschiedlich, wie z.B. in Syrien oder auch aktuell in Venezuela. Eine Herausforderung der Zukunft wird daher sein, verlässliche Beziehungen, die die territoriale Integrität von Staaten achten, wieder mit Russland zu etablieren.
Der Vortragsabend mit Jakov Devčić, dem Referenten für Europapolitik in der Konrad-Adenauer-Stiftung und Marion Walsmann, Europaministerin a.D. findet am 4. April ab 19 Uhr im Ratssaal statt.
