Polizeibericht
Wenn keiner weichen will...
Sonntag, 24. März 2019, 15:18 Uhr
Wenn in einer engen Straße zwei unnachgiebige Personen aufeinandertreffen, führt das mitunter zu skurrilen Szenen. So geschehen am Samstag Nachmittag im Nordhäuser Strohmühlenweg...
Wer den Netto-Markt in der Halleschen Straße über den Strohmühlenweg erreichen will, muss zwangsläufig einen Weg nutzen, der von der Straßenbreite her nicht geeignet ist, dass zwei Pkw nebeneinander fahren können. Kurz ist er der Weg. Der willige Fahrzeuglenker, so er auch noch vorausschauend ein entgegenkommendes Fahrzeug erahnt und rechtzeitig erkannt hat, könnte leicht an seinem Ende des Weges warten und seinem Pendant auf der anderen Straßenseite den Vortritt bei der Einfahrt lassen.
Lange hätte er nicht warten müssen, ca. 15 Meter Fahrweg hätten den Kaffee nicht kalt werden lassen. Geregelt ist der Vorrang an diesem Stückchen engen Weges nicht, nötig schien das auch nicht zu sein. Dennoch begab es sich, dass sich ein 55 Jähriger und ein 52 jähriger Nordhäuser mit ihren Pkw´s mittig im Weg gegenüberstanden. Aneinander vorbeikommen war ausgeschlossen und am Willen zurückzusetzen fehlte es. Warten schien die Devise zu sein. Auf Einsicht beim jeweils anderen? Oder auf die eher unwahrscheinlichen Möglichkeiten, die die Natur bietet?
Rücksicht und vollständige Erosion der Fahrzeugsubstanz blieben aus. So stieg der ältere der Herren aus seinem Fahrzeug und verharrte daneben der Dinge, die da kommen mögen. Auch der jüngere stieg nun aus, der in dieser Geste Klärungsbedarf sah. Es gesellte sich nun auch der Sohn des ersteren dazu. Die Frau des zweiten hatte wohl erkannt, dass es auf dem Weg mit ihrem Aussteigen noch enger werden würde und verblieb im Fahrzeug. Nun wurde gerungen. Von "Schwitzkasten" war die Rede. Nur kurz seien die entsprechenden Techniken erprobt worden. Die Polizei wurde gerufen und kam. Da standen die Pkw noch immer Front an Front. Nur die Tätlichkeiten hatten ein Ende gefunden.
Die Beteiligten zeigten sich gegenseitig an, die Polizei nahm die Anzeigen auf. Jeder der Fahrzeugführer beharrte auf seiner Version, der erste in der Engstelle gewesen zu sein. Vielleicht melden sich ja Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben bei der Polizei. Damit ließe sich vielleicht klären, wer tatsächlich der Erste in der Einfahrt war und wer wem was in der Folge zu Leide getan hat. Es erklärt aber nicht, warum Rücksicht ausblieb, ein bisschen Einsicht ebenfalls und die Bereitschaft nachzugeben erst recht.
Autor: redWer den Netto-Markt in der Halleschen Straße über den Strohmühlenweg erreichen will, muss zwangsläufig einen Weg nutzen, der von der Straßenbreite her nicht geeignet ist, dass zwei Pkw nebeneinander fahren können. Kurz ist er der Weg. Der willige Fahrzeuglenker, so er auch noch vorausschauend ein entgegenkommendes Fahrzeug erahnt und rechtzeitig erkannt hat, könnte leicht an seinem Ende des Weges warten und seinem Pendant auf der anderen Straßenseite den Vortritt bei der Einfahrt lassen.
Lange hätte er nicht warten müssen, ca. 15 Meter Fahrweg hätten den Kaffee nicht kalt werden lassen. Geregelt ist der Vorrang an diesem Stückchen engen Weges nicht, nötig schien das auch nicht zu sein. Dennoch begab es sich, dass sich ein 55 Jähriger und ein 52 jähriger Nordhäuser mit ihren Pkw´s mittig im Weg gegenüberstanden. Aneinander vorbeikommen war ausgeschlossen und am Willen zurückzusetzen fehlte es. Warten schien die Devise zu sein. Auf Einsicht beim jeweils anderen? Oder auf die eher unwahrscheinlichen Möglichkeiten, die die Natur bietet?
Rücksicht und vollständige Erosion der Fahrzeugsubstanz blieben aus. So stieg der ältere der Herren aus seinem Fahrzeug und verharrte daneben der Dinge, die da kommen mögen. Auch der jüngere stieg nun aus, der in dieser Geste Klärungsbedarf sah. Es gesellte sich nun auch der Sohn des ersteren dazu. Die Frau des zweiten hatte wohl erkannt, dass es auf dem Weg mit ihrem Aussteigen noch enger werden würde und verblieb im Fahrzeug. Nun wurde gerungen. Von "Schwitzkasten" war die Rede. Nur kurz seien die entsprechenden Techniken erprobt worden. Die Polizei wurde gerufen und kam. Da standen die Pkw noch immer Front an Front. Nur die Tätlichkeiten hatten ein Ende gefunden.
Die Beteiligten zeigten sich gegenseitig an, die Polizei nahm die Anzeigen auf. Jeder der Fahrzeugführer beharrte auf seiner Version, der erste in der Engstelle gewesen zu sein. Vielleicht melden sich ja Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben bei der Polizei. Damit ließe sich vielleicht klären, wer tatsächlich der Erste in der Einfahrt war und wer wem was in der Folge zu Leide getan hat. Es erklärt aber nicht, warum Rücksicht ausblieb, ein bisschen Einsicht ebenfalls und die Bereitschaft nachzugeben erst recht.
