Verkehrsbetriebe haben reagiert
Schnell und richtig gehandelt
Donnerstag, 21. März 2019, 13:00 Uhr
Es war Anfang dieses Monats in einem Linienbus in Nordhausen. Ein angetrunkener Mann hatte in dem Bus weiße Pillen an Schulkinder verteilt. Mehrere Eltern reagierten verängstigt in Mails an die Redaktion. Wir wollten dann wissen, wie der Landkreis als Aufgabenträger für den Schülerverkehr derartige Situationen reagieren will...
Wir leiteten die Fragen und die Sorgen der Elter weiter und erhielten in dieser Woche das Statement der Nordhäuser Verkehrsbetriebe.
Den Nordhäuser Verkehrsbetrieben ist die Sicherheit in den Verkehrsmitteln und an den Haltestellen wichtig. Wir können die Besorgnis der Eltern durchaus nachvollziehen und bedauern, dass im Zusammenhang mit der Erbringung unserer Verkehrsdienstleistungen zu diesem Vorfall gekommen ist.
Die Informationskette bei diesem Vorkommnis hat funktioniert. Ältere Schüler haben den Busfahrer über den Vorfall informiert. Der Fahrer hat sofort die Leitstelle der Verkehrsbetriebe alarmiert, welche dann die Polizei und den Rettungsdienst aktiviert hat. Dank eines Hinweises konnte die Polizei sehr schnell reagieren und den Verdächtigen zügig feststellen.
Uns als Verkehrsunternehmen ist es in einem derartigen Fall wichtig, dass die Rettungskette schnell greift. Die Priorität lag darin, die Kinder schnellstmöglich in die Obhut der
Rettungskräfte zu übergeben. Auch wenn es sich, wie im vorliegenden Fall, nach aktuellem Kenntnisstand um Pfefferminzbonbons gehandelt hat, wurde das Geschehene noch einmal intern aufgearbeitet und mit allen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen thematisiert.
Das Projekt Schulbusbegleiter wird von der Kreisverkehrswacht Nordhausen im Zuge des Landesprojektes Soziale Teilhabe durchgeführt. Die Nordhäuser Verkehrswacht ist die einzige in Thüringen, die ein solches Projekt durchführt. Der Einsatz von Schulbusbegleitern ist eine freiwillige zusätzliche Leistung zur Verbesserung der Verkehrssicherheit. Die acht Schulbusbegleiter werden in Abstimmung mit den Nordhäuser Verkehrsbetrieben auf den wichtigsten Buslinien eingesetzt.
In Spitzenzeiten sind rund 50 Linienbusse gleichzeitig unterwegs, in denen Schüler mitfahren. Aufgrund des begrenzten Projektrahmens Schulbusbegleiter ist eine Begleitung all dieser Linien nicht möglich.
Autor: redWir leiteten die Fragen und die Sorgen der Elter weiter und erhielten in dieser Woche das Statement der Nordhäuser Verkehrsbetriebe.
Den Nordhäuser Verkehrsbetrieben ist die Sicherheit in den Verkehrsmitteln und an den Haltestellen wichtig. Wir können die Besorgnis der Eltern durchaus nachvollziehen und bedauern, dass im Zusammenhang mit der Erbringung unserer Verkehrsdienstleistungen zu diesem Vorfall gekommen ist.
Die Informationskette bei diesem Vorkommnis hat funktioniert. Ältere Schüler haben den Busfahrer über den Vorfall informiert. Der Fahrer hat sofort die Leitstelle der Verkehrsbetriebe alarmiert, welche dann die Polizei und den Rettungsdienst aktiviert hat. Dank eines Hinweises konnte die Polizei sehr schnell reagieren und den Verdächtigen zügig feststellen.
Uns als Verkehrsunternehmen ist es in einem derartigen Fall wichtig, dass die Rettungskette schnell greift. Die Priorität lag darin, die Kinder schnellstmöglich in die Obhut der
Rettungskräfte zu übergeben. Auch wenn es sich, wie im vorliegenden Fall, nach aktuellem Kenntnisstand um Pfefferminzbonbons gehandelt hat, wurde das Geschehene noch einmal intern aufgearbeitet und mit allen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen thematisiert.
Das Projekt Schulbusbegleiter wird von der Kreisverkehrswacht Nordhausen im Zuge des Landesprojektes Soziale Teilhabe durchgeführt. Die Nordhäuser Verkehrswacht ist die einzige in Thüringen, die ein solches Projekt durchführt. Der Einsatz von Schulbusbegleitern ist eine freiwillige zusätzliche Leistung zur Verbesserung der Verkehrssicherheit. Die acht Schulbusbegleiter werden in Abstimmung mit den Nordhäuser Verkehrsbetrieben auf den wichtigsten Buslinien eingesetzt.
In Spitzenzeiten sind rund 50 Linienbusse gleichzeitig unterwegs, in denen Schüler mitfahren. Aufgrund des begrenzten Projektrahmens Schulbusbegleiter ist eine Begleitung all dieser Linien nicht möglich.
