Baugewerbe im Vergleich
Freitag, 11. März 2005, 10:19 Uhr
Im Jahr 2004 erzielten die Betriebe von Unternehmen mit im Allgemeinen 20 und mehr Beschäftigten1) des Baugewerbes einen Umsatz von 2,5 Milliarden Euro.
Die Kreise mit dem höchsten Umsatz im Jahr 2004 waren:
- die Stadt Erfurt (314 Millionen Euro),
- der Landkreis Greiz (208 Millionen Euro),
- der Landkreis Schmalkalden-Meiningen (139 Millionen Euro),
- die Stadt Jena (133 Millionen Euro),
- der Saale-Orla-Kreis (129 Millionen Euro),
- der Landkreis Altenburger Land (129 Millionen Euro),
- der Landkreis Gotha (116 Millionen Euro) und
- der Wartburgkreis (116 Millionen Euro).
Vergleichsweise niedrige Umsätze erzielten die Stadt Eisenach (47 Millionen Euro), der Landkreis Sonneberg (45 Millionen Euro) und der Landkreis Hildburghausen (41 Millionen Euro).
Im Vierteljahresdurchschnitt des Jahres 2004 waren in den Thüringer Baugewerbebetrieben 25 428 Personen tätig.
Spitzenreiter bei der Zahl der Beschäftigten waren die Stadt Erfurt mit 2 904 Personen, der Landkreis Greiz mit 2 077 Personen, der Landkreis Schmalkalden-Meiningen mit 1 471 Personen, der Saale-Orla-Kreis mit 1 365 Personen, der Landkreis Eichsfeld mit 1 335 Personen, der Wartburgkreis mit 1 325 Personen, der Landkreis Gotha mit 1 283 Personen und der Unstrut-Hainich-Kreis mit 1 231 Personen.Die niedrigste Beschäftigtenzahl wies der Landkreis Hildburghausen mit 522 Personen aus.
Die Umsatzproduktivität des Baugewerbes lag in Thüringen im Jahr 2004 bei 98 Tausend Euro.
Die höchsten Umsätze je Beschäftigten wurden im vergangenen Jahr in der Stadt Gera mit 132 Tausend Euro ermittelt.
Es folgten:
- die Stadt Jena (122 Tausend Euro),
- der Landkreis Weimarer Land (117 Tausend Euro),
- die Stadt Suhl (116 Tausend Euro),
- der Landkreis Altenburger Land (110 Tausend Euro),
- die Stadt Weimar (109 Tausend Euro),
- die Stadt Erfurt (108 Tausend Euro),
- der Landkreis Sömmerda (104 Tausend Euro) und
- der Ilm-Kreis (104 Tausend Euro).
Geringere Umsätze je Beschäftigten wurden für den Unstrut-Hainich-Kreis (77 Tausend Euro), den Landkreis Sonneberg (79 Tausend Euro) und den Landkreis Saalfeld-Rudolstadt (76 Tausend Euro) errechnet.
Der Landkreis Nordhausen liegt im Mittelfeld. Es gab 29 Betriebe, damit einem mehr als 2003.Der Umsatz sank von 118 771 auf 112 663 tausend Euro. Knapp 100 Beschäftigte mehr (2003: 1109, 2004: 1207) haben einen Job im Baugewerbe. Beim Umsatz liegt Nordhausen thüringenweit auf Platz 9.
1) Zur Entlastung kleinerer Betriebe werden monatlich nur die Betriebe von Unternehmen mit im Allgemeinen 20 und mehr Beschäftigten befragt.
