Spitzenreiter Thüringen
Mittwoch, 09. März 2005, 13:39 Uhr
Nordhausen (nnz). Sieger bei den Beschäftigtenzahlen der Industrie wird Thüringen, jedoch nur in der Wertung der neuen Bundesländer. Zwischen den einzelnen Regionen gibt es ebenfalls große Unterschiede. Die gesamte Wertung finden Sie hier mit einem Klick.
Die Beschäftigtendichte in der Thüringer Industrie (Bereich Bergbau und Verarbeitendes Gewerbe) als Verhältnis der Beschäftigten je 1 000 Einwohner erhöhte sich von 1995 bis 2004 um knapp 40 Prozent und lag im Jahre 2004 bei rund 62 Beschäftigten je 1 000 Einwohner. Während die Zahl der Industriebeschäftigten in diesem Zeitraum um fast ein Drittel anstieg, sank die Bevölkerungszahl um fast 6 Prozent.
In den neuen Bundesländern insgesamt stieg die Beschäftigtendichte von 1995 bis 2004 um über ein Zehntel auf 44 Beschäftigte je 1 000 Einwohner. In den alten Bundesländern verringerte sie sich um 15 Prozent auf 79 Beschäftigte je 1 000 Einwohner.
Thüringen lag damit im Jahr 2004 zwar deutlich über dem Stand der neuen Bundesländer, jedoch erheblich unter der Industrie-Beschäftigtendichte der alten Bundesländer.
Im Vergleich aller Bundesländer lag Thüringen bei der Beschäftigtendichte in der Industrie auf Rang 9 und damit vor allen neuen Bundesländern und noch vor Hamburg und Schleswig-Holstein. Bundesweit wirkende Einflüsse wie u.a. schwache Konjunktur, Verlagerung von Produktion, Umstrukturierung von Betrieben, Bereinigung der Produktionsprogramme im Rahmen der Globalisierung usw. hatten auch in Thüringen ihre Auswirkungen, führten jedoch nicht zu einem Rückgang der Beschäftigtendichte.
Innerhalb Thüringens war ein deutlicher Unterschied zwischen den Kreisen festzustellen.
So lag die Stadt Eisenach im Jahr 2004 mit 145 Industriebeschäftigten je 1 000 Einwohner über dem Spitzenwert der alten Bundesländer (Baden-Württemberg, 113 Industriebeschäftigte je 1 000 Einwohner). Auch der Saale-Orla-Kreis (100 Industriebeschäftigte je 1 000 Einwohner), der Landkreis Sonneberg (93) und der Wartburgkreis (92) erreichten höhere Werte als im Durchschnitt der alten Bundesländer (79).
Dagegen lag die Beschäftigtendichte der Stadt Gera (27) noch unter dem Wert des Landes Mecklenburg-Vorpommern (29), das den letzten Platz in der Länderwertung innehatte.
Autor: nnzDie Beschäftigtendichte in der Thüringer Industrie (Bereich Bergbau und Verarbeitendes Gewerbe) als Verhältnis der Beschäftigten je 1 000 Einwohner erhöhte sich von 1995 bis 2004 um knapp 40 Prozent und lag im Jahre 2004 bei rund 62 Beschäftigten je 1 000 Einwohner. Während die Zahl der Industriebeschäftigten in diesem Zeitraum um fast ein Drittel anstieg, sank die Bevölkerungszahl um fast 6 Prozent.
In den neuen Bundesländern insgesamt stieg die Beschäftigtendichte von 1995 bis 2004 um über ein Zehntel auf 44 Beschäftigte je 1 000 Einwohner. In den alten Bundesländern verringerte sie sich um 15 Prozent auf 79 Beschäftigte je 1 000 Einwohner.
Thüringen lag damit im Jahr 2004 zwar deutlich über dem Stand der neuen Bundesländer, jedoch erheblich unter der Industrie-Beschäftigtendichte der alten Bundesländer.
Im Vergleich aller Bundesländer lag Thüringen bei der Beschäftigtendichte in der Industrie auf Rang 9 und damit vor allen neuen Bundesländern und noch vor Hamburg und Schleswig-Holstein. Bundesweit wirkende Einflüsse wie u.a. schwache Konjunktur, Verlagerung von Produktion, Umstrukturierung von Betrieben, Bereinigung der Produktionsprogramme im Rahmen der Globalisierung usw. hatten auch in Thüringen ihre Auswirkungen, führten jedoch nicht zu einem Rückgang der Beschäftigtendichte.
Innerhalb Thüringens war ein deutlicher Unterschied zwischen den Kreisen festzustellen.
So lag die Stadt Eisenach im Jahr 2004 mit 145 Industriebeschäftigten je 1 000 Einwohner über dem Spitzenwert der alten Bundesländer (Baden-Württemberg, 113 Industriebeschäftigte je 1 000 Einwohner). Auch der Saale-Orla-Kreis (100 Industriebeschäftigte je 1 000 Einwohner), der Landkreis Sonneberg (93) und der Wartburgkreis (92) erreichten höhere Werte als im Durchschnitt der alten Bundesländer (79).
Dagegen lag die Beschäftigtendichte der Stadt Gera (27) noch unter dem Wert des Landes Mecklenburg-Vorpommern (29), das den letzten Platz in der Länderwertung innehatte.
