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Weiber und Superstar

Mittwoch, 09. März 2005, 13:31 Uhr
Nordhausen (nnz). Weibertratsch und ein Superstar bevölkern das Theater Nordhausen in der nächsten Zeit. Außerdem wird wieder der "Mann des Monats" gewählt nnz stellt Ihnen interessante Stücke kurz vor.


Weibertratsch

Um Nachbars „Maschendrahtzaun“ geht es hier nicht, doch ganz sachlich bleiben die drei Damen auch nicht, wenn sie – ähnlich wie über Nachbarn – über Prominente richten. Oberspielleiterin Kerstin Weiß, Ballettdirektorin Jutta Wörne und Chefdramaturgin Anja Eisner stellen erneut drei Männer auf den heiteren Prüfstand, um im Weiberkampf nach Runden festzustellen, ob sich einer als würdig erweist, von der international ausgesuchten Zuschauerjury unter Leitung des Schiedsrichters Andreas Nebelung den Titel „Mann des Monats März“ zugesprochen zu bekommen!

Der Weibertratsch findet am 17. März um 20.00 Uhr im Theater Nordhausen in der Damenloge statt.

Jesus Christ Superstar

Weiber und Superstar (Foto: nnz) Weiber und Superstar (Foto: nnz) Eine Rock-Oper

Text von Tim Rice
Musik von Andrew Lloyd Webber
Deutsch von Anja Hauptmann

1971 erlebte in New York ein Musical seine Premiere, das die letzten sieben Tage im Leben Jesu erzählt. Die szenische Abfolge entspricht dabei chronologisch dem Bibeltext. Obwohl das Musical beeindruckte, schockierte es auch. Im Zusammenhang mit dem Passionsgeschehen empfand man die Musik des erst 23-jährigen Komponisten Andrew Lloyd Webber als revolutionär. Zudem hatte der nur wenig ältere Librettist Tim Rice die Titelfigur lässig und humorvoll mit menschlichen Schwächen versehen.

Den Pharisäern ist es ein Dorn im Auge, dass das jüdische Volk in Scharen einem angeblichen Propheten hinterherläuft. Obendrein wird er auch noch als Sohn Gottes verehrt. Deshalb bringen sie die Besatzer dazu, Jesus den Prozess zu machen. Judas spielt im Musical eine etwas andere Rolle als im biblischen Original. Er warnt Jesus vor Größenwahn und Ruhmsucht und begeht schließlich seinen Verrat aus Liebe an ihm. Er ahnt nicht, dass er dabei doch nur Werkzeug eines größeren Plans ist.

Das Theater Nordhausen hat sich um die Rechte für „Jesus Christ Superstar“, eines der erfolgreichsten Rockmusicals der Geschichte bemüht und zeigt es anstelle des angekündigten Abba-Musicals „Chess“. Für die Regie konnte mit Iris Limbarth eine ausgewiesene Musicalspezialistin gewonnen werden.

Die musikalische Leitung übernimmt Joseph R. Olefirowicz.

Die Premiere findet am 18. März um 19.30 Uhr im Theater Nordhausen statt und ist komplett ausverkauft. Die nächste Aufführungen findet am 20. März um 19.30 Uhr und am 23. März um 15.00 Uhr statt.
Autor: nnz

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