Entgegen aller Gerüchte
Betreut und gefeiert
Dienstag, 05. März 2019, 16:22 Uhr
Auch in diesem Jahr wird der Kletterfelsen Peter-Stein-20 auf dem Petersberg in Nordhausen betreut, so dass er für alle Interessierten jeden Alters offen steht. Und nicht nur das, es wird auch gefeiert...
Hoch hinaus auch in diesem Jahr (Foto: nnz)
Viele dachten ja, es würde nach dem Rückbau des Hochseilgartens Ende 2017 hier oben gar kein Klettern mehr angeboten. Und sie waren erstaunt und äußerst erfreut, als im vergangenen Jahr das öffentliche Klettern entgegen der kursierenden Gerüchte eine Fortsetzung fand. blickt Mathias Daniel, Pressesprecher des Jugendsozialwerk Nordhausen, zurück.
Mittlerweile dürfte sich die Aufrechterhaltung des Angebotes herumgesprochen haben, wie der Zulauf des vergangenen Jahres zeigte. Ohne Förderung ist ein solches Angebot natürlich nicht möglich. Der Landkreis Nordhausen ist von der Wichtigkeit und Wirksamkeit überzeugt und sorgt in diesem Jahr wiederum für die finanzielle Ausstattung. Damit ist das Klettervergnügen mit fachkundigem Personal durch das JugendSozialwerk abgesichert. Außerdem können die Preise moderat gehalten werden, um sie insbesondere für Kinder und Jugendliche zugänglich zu machen.
Zwei Euro müssen diese für den Kletternachmittag bereithalten. Darin ist das notwendige Klettermaterial bereits enthalten. Auch für Erwachsene ist der Preis mit fünf Euro erschwinglich. Altersbeschränkungen gibt es keine. Ab ca. fünf bis sechs Jahren passen die kleinsten Klettergurte und die motorischen Fähigkeiten sind je nach Veranlagung entsprechend ausgeprägt., erläutert Mathias Daniel, selbst Kletterer und Betreuer.
Kletterkollege Rüdiger Neitzke, Schulsozialarbeiter an der Petersbergschule, unterstreicht die positiven Effekte, die dieses einzigartige Angebot mit sich bringt: Es ist nicht nur die Schulung der Motorik und des Selbstvertrauens. Teamfähigkeit, Vertrauen und Verantwortung bilden wesentliche Faktoren. Die Kinder nehmen sich und ihre Mitschüler außerhalb der Schule ganz anders wahr. Sie entdecken eigene Schwächen, stauen über ungeahnte Stärken bei sich und anderen. Soziale Komponenten werden durch die Gemeinschaft, das Verbindende gefördert.
Nachdem Kletterfelsen und Material bereits inspiziert worden sind, ist alles bereit für den ersten öffentlichen Klettertag am 22. März, ab 14 Uhr, wenn das Wetter mitspielt.
Dieses Jahr ist übrigens ein ganz besonderes. Denn seit stolzen 15 Jahren findet hier am Felsen die Kletterbetreuung statt. Solange ist es nämlich her, dass mit der Landesgartenschau 2004 das Areal gestaltet und der Felsen seiner Bestimmung übergeben worden ist. Neitzke: Mittlerweile sind die Kletter-Kinder aus den Anfangsjahren erwachsen. Manche kommen bereits mit eigenem Nachwuchs zum Felsen im Zentrum der Stadt.
Für die große Geburtstagsaktion am 17. Mai laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Der Kletterturm öffnet bei trockenem Wetter jeweils freitags von 14 bis 19 Uhr.
Autor: red
Hoch hinaus auch in diesem Jahr (Foto: nnz)
Viele dachten ja, es würde nach dem Rückbau des Hochseilgartens Ende 2017 hier oben gar kein Klettern mehr angeboten. Und sie waren erstaunt und äußerst erfreut, als im vergangenen Jahr das öffentliche Klettern entgegen der kursierenden Gerüchte eine Fortsetzung fand. blickt Mathias Daniel, Pressesprecher des Jugendsozialwerk Nordhausen, zurück.
Mittlerweile dürfte sich die Aufrechterhaltung des Angebotes herumgesprochen haben, wie der Zulauf des vergangenen Jahres zeigte. Ohne Förderung ist ein solches Angebot natürlich nicht möglich. Der Landkreis Nordhausen ist von der Wichtigkeit und Wirksamkeit überzeugt und sorgt in diesem Jahr wiederum für die finanzielle Ausstattung. Damit ist das Klettervergnügen mit fachkundigem Personal durch das JugendSozialwerk abgesichert. Außerdem können die Preise moderat gehalten werden, um sie insbesondere für Kinder und Jugendliche zugänglich zu machen.
Zwei Euro müssen diese für den Kletternachmittag bereithalten. Darin ist das notwendige Klettermaterial bereits enthalten. Auch für Erwachsene ist der Preis mit fünf Euro erschwinglich. Altersbeschränkungen gibt es keine. Ab ca. fünf bis sechs Jahren passen die kleinsten Klettergurte und die motorischen Fähigkeiten sind je nach Veranlagung entsprechend ausgeprägt., erläutert Mathias Daniel, selbst Kletterer und Betreuer.
Kletterkollege Rüdiger Neitzke, Schulsozialarbeiter an der Petersbergschule, unterstreicht die positiven Effekte, die dieses einzigartige Angebot mit sich bringt: Es ist nicht nur die Schulung der Motorik und des Selbstvertrauens. Teamfähigkeit, Vertrauen und Verantwortung bilden wesentliche Faktoren. Die Kinder nehmen sich und ihre Mitschüler außerhalb der Schule ganz anders wahr. Sie entdecken eigene Schwächen, stauen über ungeahnte Stärken bei sich und anderen. Soziale Komponenten werden durch die Gemeinschaft, das Verbindende gefördert.
Nachdem Kletterfelsen und Material bereits inspiziert worden sind, ist alles bereit für den ersten öffentlichen Klettertag am 22. März, ab 14 Uhr, wenn das Wetter mitspielt.
Dieses Jahr ist übrigens ein ganz besonderes. Denn seit stolzen 15 Jahren findet hier am Felsen die Kletterbetreuung statt. Solange ist es nämlich her, dass mit der Landesgartenschau 2004 das Areal gestaltet und der Felsen seiner Bestimmung übergeben worden ist. Neitzke: Mittlerweile sind die Kletter-Kinder aus den Anfangsjahren erwachsen. Manche kommen bereits mit eigenem Nachwuchs zum Felsen im Zentrum der Stadt.
Für die große Geburtstagsaktion am 17. Mai laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Der Kletterturm öffnet bei trockenem Wetter jeweils freitags von 14 bis 19 Uhr.
