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Jugendliche fälschten Banknoten - 10-Mark-"Blüten" in Umlauf gebracht

Donnerstag, 12. Oktober 2000, 13:14 Uhr
Nordhausen/Niedersachswerfen (nnz). Im Raum Nordhausen ist eine Falschgeldwerkstatt ausgehoben worden. So die Mitteilung aus dem Thüringer Landeskriminalamt. Die nnz liefert dazu die Geschichte.
Es war Ende September dieses Jahres. Da bemerkte die Verkäuferin eines Marktes in Niedersachswerfen, daß ihr zwei falsche 10-Mark-Scheine "untergeschoben" wurden. Sie brachte die "Blüten" zur Bank und alles kam ins Rollen, das LKA schaltete sich in die Ermittlungen ein. Zum Glück der Ermittler konnte sich die Frau noch an die beiden Jugendlichen erinnern, die mit dem Falschgeld bezahlt hatten. Die Spur führte die LKA-Beamten auf zwei Jungen im Alter von 14 und 15 Jahren aus Niedersachswerfen und Nordhausen. Bei einer Wohnungsdurchsuchung wurden weitere "Blüten" und die Spur zu einem Dritten im Bunde der Falschgeldbande gefunden. Während dieser Wohnungsdurchsuchung wurden die Ermittler dann richtig fündig: Falsche Banknoten und ein PC, auf dem diese hergestellt wurden.
Alle drei Jugendlichen haben gestanden, die benutzte Technik wurde sichergestellt. Bei den Durchsuchungen wurden weiterhin geringe Mengen an Betäubungsmitteln sowie Konsumgüter sichergestellt. Hierzu laufen die Ermittlungen noch.
Autor: psg

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