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Zwei auf einen Streich

Montag, 07. März 2005, 16:28 Uhr
Nordhausen (nnz). In Nordhausen sind heute zwei Bombendrohungen eingegangen. Die Polizei ist mit einem Großaufgebot im Einsatz. Wo Bomben versteckt sein sollen, das hat die nnz erfahren.


Fast zeitgleich waren heute zwei Bombendrohungen eingegangen. Die eine richtige sich gegen die Agentur für Arbeit, die andere gegen das Südharz-Krankenhaus in Nordhausen. Kurz vor 15 Uhr ging im Service-Center der Agentur in Sangerhausen ein Anruf ein, bei dem eine männliche Stimme drohte, dass am Abend in allen Geschäftsstellen der Agentur für Arbeit (Nordhausen, Sondershausen, Artern, Heiligenstadt und Leinefelde) Bomben detonieren würden. Mittlerweile durchsuchen Polizeibeamte mit Hunden die Räumlichkeiten an den fünf Standorten.

Etwas konfuser zeigt sich die Situation im Krankenhaus. Dort geht an der Robert-Koch-Straße der normale Krankenhaus-Betrieb weiter. Nach nnz-Informationen soll nicht das Haupthaus, sondern ein Nebengebäude von der Bombendrohung betroffen sein. Von dort aus könnte auch der Anruf erfolgt sein. Das war gegen 14.30 Uhr.
Autor: nnz

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