Geld für Nordhäuser Tierheim
Ministerieller Besuch am Montagvormittag
Montag, 18. Februar 2019, 10:55 Uhr
"Das ist wie zu Honeckers Zeiten, so viele Fahrzeuge", meinte ein ehrenamtlicher Helfer des Nordhäuser Tierheims, als er die Fahrzeugkolonne an der Alten Schäferei abschritt. Der Grund des Auflaufes war die Übergabe eines Plastikschildes...
Symbolischer Scheck übergeben (Foto: nnz)
Auf diesem Schild war die Summe von 250.000 Euro vermerkt und mitgebracht hatte es die Thüringer Multifunktionsministerin Heike Werner, die neben Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie auch noch für den Tierschutz im Freistaat zuständig ist.
Mit dem Geld soll der Teilneubau eines Katzenhauses unterstützt werden und es soll helfen, den aktuellen maroden und rissigen Bau für die Samtpfoten endlich abzulösen. 70.000 Euro wird der kommunale Eigenanteil betragen. Noch in diesem Jahr, um genau zu sein, im Juni, soll die Container-Variante auch realisiert sein, die von Vertretern des Tierheim-Vereins, dem 14 Kommunen des Landkreises Nordhausen angehören, als äußerst modern und flexibel eingeschätzt und selbstverständlich gelobt wurde. Hier sollen rund 70 Katzen ein - hoffentlich - nur vorläufiges Zuhause finden. Seit Mai vergangenen Jahres gab es am Holungsbügel einen Aufnahmestopp für Katzen.
Jennifer Schenk, die Leiterin des Tierheims, informierte die Gäste der "kleinen und etwas größeren Politik" über den Standort, berichtete von den Problemen und bedankte sich dafür, dass mit dem Teilneubau der Standort auf dem Holungsbügel erhalten werden kann. Schließlich seien die Probleme mit dem Noch-Katzenhaus so intensiv gewesen, dass seitens des Vereins schon mal an eine Aufgabe des Standortes gedacht wurde.
Frauenarbeit (Foto: nnz)
Heike Werner Jennifer Schenk beim überaus symbolischen Spatenstich
Heike Werner vergaß natürlich nicht zu erwähnen, dass die Thüringer Landesregierung im vergangenen und in diesem Jahr eine Million Euro für die Tierheimförderung ausgegeben habe, mehr als alle Regierungen zuvor. Eigentlich jedoch, ist das Vorhalten von Tierheimen eine kommunale Aufgabe.
Gegen Mittag kehrte an der Alten Schäferei wieder die Ruhe ein und die Zahl der Fahrzeuge entlang des Grundstückes reduzierte sich auf das notwendige Mindestmaß.
Peter-Stefan Greiner
Autor: red
Symbolischer Scheck übergeben (Foto: nnz)
Auf diesem Schild war die Summe von 250.000 Euro vermerkt und mitgebracht hatte es die Thüringer Multifunktionsministerin Heike Werner, die neben Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie auch noch für den Tierschutz im Freistaat zuständig ist.
Mit dem Geld soll der Teilneubau eines Katzenhauses unterstützt werden und es soll helfen, den aktuellen maroden und rissigen Bau für die Samtpfoten endlich abzulösen. 70.000 Euro wird der kommunale Eigenanteil betragen. Noch in diesem Jahr, um genau zu sein, im Juni, soll die Container-Variante auch realisiert sein, die von Vertretern des Tierheim-Vereins, dem 14 Kommunen des Landkreises Nordhausen angehören, als äußerst modern und flexibel eingeschätzt und selbstverständlich gelobt wurde. Hier sollen rund 70 Katzen ein - hoffentlich - nur vorläufiges Zuhause finden. Seit Mai vergangenen Jahres gab es am Holungsbügel einen Aufnahmestopp für Katzen.
Jennifer Schenk, die Leiterin des Tierheims, informierte die Gäste der "kleinen und etwas größeren Politik" über den Standort, berichtete von den Problemen und bedankte sich dafür, dass mit dem Teilneubau der Standort auf dem Holungsbügel erhalten werden kann. Schließlich seien die Probleme mit dem Noch-Katzenhaus so intensiv gewesen, dass seitens des Vereins schon mal an eine Aufgabe des Standortes gedacht wurde.
Frauenarbeit (Foto: nnz)
Heike Werner Jennifer Schenk beim überaus symbolischen SpatenstichHeike Werner vergaß natürlich nicht zu erwähnen, dass die Thüringer Landesregierung im vergangenen und in diesem Jahr eine Million Euro für die Tierheimförderung ausgegeben habe, mehr als alle Regierungen zuvor. Eigentlich jedoch, ist das Vorhalten von Tierheimen eine kommunale Aufgabe.
Gegen Mittag kehrte an der Alten Schäferei wieder die Ruhe ein und die Zahl der Fahrzeuge entlang des Grundstückes reduzierte sich auf das notwendige Mindestmaß.
Peter-Stefan Greiner
