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nnz-Rückspiegel: 3. März 2004

Donnerstag, 03. März 2005, 06:19 Uhr
Nordhausen (nnz). Wenn Sie wissen wollen, was vor exakt einem Jahr in Nordhausen und Umgebung los war, dann sollten Sie jetzt unbedingt auf MEHR klicken. Die nnz-Redaktion hat die Meldungen „von damals“ für Sie noch einmal aufbereitet.
Heute: Erfassen, fasche Infos und eine Beurlaubung


Erfassen vor dem Nutzen
Erfaßt Sie sind die Zeichen des Umbruchs und eine große Belastung, denselbigen zu meistern: Brachflächen. Auch in Thüringen werden immer mehr Flächen und Gebäude nicht mehr genutzt. Jetzt sollen diese Flächen erfasst werden, mit Unterstützung der Fachhochschule. Von der leer stehenden Fabrik über Wohnbrachen bis hin zu Privatflächen mit Müllablagerungen an den Einfallsstraßen und Eisenbahnlinien zeugen die Brachflächen vom wirtschaftlichen Umbruch. Diese Flächen zu erfassen, ihren Zustand aufzunehmen und damit eine umfassende Datenbasis zu schaffen, um baldmöglichst für neue Industrie- und Gewerbeansiedlungen auf mögliche Alternativen zur „grünen Wiese“ zurückgreifen zu können, diesem Projekt stellt sich die Fachhochschule Nordhausen...ausführlich in nnz-Archiv


Nicht umsonst – aber günstig
Wierlacher Immer wenn es ums Geld geht, gibt es Interesse. Auch das Interesse am „Thüringen Kapital“ ist bereits groß. Offiziell soll das Projekt am 15. März gestartet werden. Gestern gab es in Nordhausen schon Vorab-Infos. Es war kein Geringerer als der Vorstand der Thüringer Aufbaubank (TAB), Matthias Wierlacher, der rund 50 Unternehmern aus dem Landkreis Nordhausen das Projekt „Thüringen Kapital“ erläuterte. Möglich gemacht hatten das das Regionalmanagement des Landkreises Nordhausen und die Unternehmensberatung Beuthel und Scholz. Wierlacher stellte in der Wallrothstraße zunächst kurz „seine“ Bank vor. Sie sei vor allem ein Partner der kleinen und mittelständischen Unternehmen im Freistaat. So seien rund 99 Prozent aller bewilligten Anträge von dieser Unternehmensgruppe gestellt worden. Um jedoch noch besser auf deren Bedürfnisse reagieren zu können, habe man die TAB jetzt klarer strukturiert und gemeinsam mit dem Wirtschaftsministerium nach Finanzierungs-Alternativen gesucht...ausführlich in nnz-Archiv


Gute Arbeit
Lierhammer Die Nordhäuser Polizeidirektion stellte heute ihre Kriminalitätsstatistik vor. Die sieht nicht schlecht aus. Die nnz hat sich vor allem die Zahlen für den Landkreis Nordhausen angesehen. Im vergangenen Jahr wurden im Landkreis Nordhausen exakt 4.300 Straftaten aufgenommen und bearbeitet. Diese Zahl bedeutet einen Rückgang von 375 im Vergleich zum Jahr 2002. Von den 4.300 Straftaten konnten im vergangenen Jahr 2.633 aufgeklärt werden, das entspricht einer Quote von 61,2 Prozent. Den größten Rückgang gab es bei den Diebstählen (15 % auf 1.953) und bei Körperverletzungen (16 % auf 433). Diesem durchaus positiven Trend gegenüber steht die Zunahme von Rauschgiftdelikten und Sachbeschädigungen. Bei der Drogenkriminalität ist jedoch positiv anzumerken, dass es hier eine Aufklärungsquote von 97,7 Prozent gab...ausführlich in nnz-Archiv


Falsch informiert?
Feuerwehr Es war in der vergangenen Woche im Nordhäuser Stadtrat. Da informierte die Ortsbürgermeisterin von Herreden, Sabine Jacobi, über Unzulänglichkeiten bei der Freiwilligen Feuerwehr. Die Mängelliste war lang – sie soll zum Teil aber auch falsch gewesen sein. "Wir sind für den Einsatz der freiwilligen Feuerwehrleute in Nordhausen und den Ortsteilen sehr dankbar - und werden alles daran setzen, dass die Einsatzfähigkeit auf dem bisher vorhandenen guten Niveau gehalten werden kann", sagte Nordhausen Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD), nach dem sie gestern Nachmittag gemeinsam mit dem städtischen Bau- und Wirtschaftsdezernenten Dietrich Beyse (CDU) und Helmut Neblung - dem Leiter der Nordhäuser Berufsfeuerwehr - die Freiwilligen Feuerwehren in den Nordhäuser Ortsteilen Herreden und Hörningen besichtigt hatten...ausführlich in nnz-Archiv


Beurlaubt
Die Finanzaffäre um das Christliche Schulzentrum hinterlässt immer mehr Spuren. In der Kirchenprovinz Sachsen versucht man sich in Klärung und Aufklärung. Der Nordhäuser Superintendent Curt Stauss ist von der Kirchenprovinz Sachsen (KPS) seit dem 1. März offiziell beurlaubt worden. Das bestätigte der nnz der Personaldezernent der KPS, Dr. Christian Frühwald. Mit dieser Beurlaubung wolle man Stauss vor weiteren Angriffen gegen seine Person im Zusammenhang mit der Schließung des Christlichen Schulzentrums in Nordhausen schützen. Frühwald bestätigte, dass es solche Attacken gegen Stauss aus den Reihen der Eltern gegeben habe. Intern wird Stauss vorgehalten, dass er sich bis zum „bitteren Ende“ nicht klar genug von den Vorgängen im Zusammenhang mit der Geldwanderung von der Johanniter Unfallhilfe zum Schulzentrum und damit von Stefan Nüßle distanziert habe...ausführlich in nnz-Archiv
Autor: nnz

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