Betrug mit Ägypten-Reisen
Mittwoch, 02. März 2005, 14:59 Uhr
Nordhausen (nnz). Wenn Sie in den kommenden Tagen vielleicht eine Urlaubsreise nach Ägypten buchen wollen, dann sollte Sie vorsichtig sein. Die Polizei warnt vor einem dubiosen Reiseanbieter, der offenbar bereits gebuchte und bezahlte Pauschalreisen nicht veranstaltet.
Per Postwurfsendungen wird für eine Kurzreise in den Ferienort Sharm El Sheik in Ägypten geworben. Angeboten wird die Reise für 440 Euro pro Person. Eine Familie in Heiligenstadt hatte sich für diese Angebot entschieden und die Reise für sechs Personen gebucht. Nachdem die Buchungsbestätigung des Reiseanbieters eingegangen war, wurde die Reise bezahlt.
Durch Zufall stieß ein Familienmitglied im Internet auf eine Meldung, in der vor solchen Reiseanbietern gewarnt wird. Diese Warnung bezieht sich zunächst auf den Raum Schwerin. Eine Rückfrage bei der dortigen Polizei ergab, dass dort tatsächlich ein Ermittlungsverfahren gegen einen Betrüger geführt wird, der auf diese Art und Weise Reisen anbietet und ohne Gegenleistung das Geld kassiert.
Bei einem Versuch, den Reiseveranstalter telefonisch zu erreichen, wurde durch einen Anrufbeantworter eine Telefonnummer in der Schweiz bekannt gegeben. Dort wiederum erhält man die Antwort, dass der Geschäftsführer nicht erreichbar ist. Bisher ist der Polizei nur dieser eine Fall bekannt. Es kann aber nicht ausgeschlossen werden, dass es noch mehr Geschädigte gibt. Diese werden gebeten, Anzeige bei der Polizei zu erstatten.
Autor: nnzPer Postwurfsendungen wird für eine Kurzreise in den Ferienort Sharm El Sheik in Ägypten geworben. Angeboten wird die Reise für 440 Euro pro Person. Eine Familie in Heiligenstadt hatte sich für diese Angebot entschieden und die Reise für sechs Personen gebucht. Nachdem die Buchungsbestätigung des Reiseanbieters eingegangen war, wurde die Reise bezahlt.
Durch Zufall stieß ein Familienmitglied im Internet auf eine Meldung, in der vor solchen Reiseanbietern gewarnt wird. Diese Warnung bezieht sich zunächst auf den Raum Schwerin. Eine Rückfrage bei der dortigen Polizei ergab, dass dort tatsächlich ein Ermittlungsverfahren gegen einen Betrüger geführt wird, der auf diese Art und Weise Reisen anbietet und ohne Gegenleistung das Geld kassiert.
Bei einem Versuch, den Reiseveranstalter telefonisch zu erreichen, wurde durch einen Anrufbeantworter eine Telefonnummer in der Schweiz bekannt gegeben. Dort wiederum erhält man die Antwort, dass der Geschäftsführer nicht erreichbar ist. Bisher ist der Polizei nur dieser eine Fall bekannt. Es kann aber nicht ausgeschlossen werden, dass es noch mehr Geschädigte gibt. Diese werden gebeten, Anzeige bei der Polizei zu erstatten.
