Schuster will Standort erhalten
Freitag, 14. September 2001, 12:29 Uhr
Nordhausen/Erfurt (nnz). Thüringens Wirtschaftsminister Franz Schuster will die Zigarettenfabrik in Nordhausen retten und sucht Investoren. Gestern weilte der Minister zu Gesprächen in der Reemtsma-Zentrale in Hamburg.
Wir wollen die Erfahrung der Reemtsma-Mitarbeiter für Thüringen erhalten. Unser Eindruck: Das Unternehmen ist offenbar nicht mehr an dem Standort interessiert. Noch heute sollen Gespräche mit Investoren möglichst aus der Tabakbranche beginnen. Die Geschäftsleitung habe jedoch zugesagt, noch einmal die Verlagerung anderer Produktionslinien des Konzerns nach Nordhausen zu prüfen, sagte Schuster. Er zeigte sich aber enttäuscht nach dem gestrigen Treffen. Schuster hatte dabei vergeblich versucht, die Leitung umzustimmen.
Neben einer Veränderung des Produktionsspektrums hatte er einen Um- und Ausbau vorgeschlagen und zusätzliche Fördermöglichkeiten in Aussicht gestellt. Die Leitung habe eingeräumt, das Nordhäuser Werk sei eine der produktivsten und dynamischsten Produktionsstätten des Konzerns. Mit der Schließung des Werkes ist nach Angaben des Reemtsma-Vorstands frühestens ab Mitte nächsten Jahres zu rechnen, sagte Schuster. Das gibt uns Zeit, Nachfolgelösungen zu finden. Die Beratungen mit dem Betriebsrat sind noch nicht abgeschlossen. Als Grund für die Schließung gibt Reemtsma einen Rückgang der Nachfrage nach Markenzigaretten an.
Autor: nnzWir wollen die Erfahrung der Reemtsma-Mitarbeiter für Thüringen erhalten. Unser Eindruck: Das Unternehmen ist offenbar nicht mehr an dem Standort interessiert. Noch heute sollen Gespräche mit Investoren möglichst aus der Tabakbranche beginnen. Die Geschäftsleitung habe jedoch zugesagt, noch einmal die Verlagerung anderer Produktionslinien des Konzerns nach Nordhausen zu prüfen, sagte Schuster. Er zeigte sich aber enttäuscht nach dem gestrigen Treffen. Schuster hatte dabei vergeblich versucht, die Leitung umzustimmen.
Neben einer Veränderung des Produktionsspektrums hatte er einen Um- und Ausbau vorgeschlagen und zusätzliche Fördermöglichkeiten in Aussicht gestellt. Die Leitung habe eingeräumt, das Nordhäuser Werk sei eine der produktivsten und dynamischsten Produktionsstätten des Konzerns. Mit der Schließung des Werkes ist nach Angaben des Reemtsma-Vorstands frühestens ab Mitte nächsten Jahres zu rechnen, sagte Schuster. Das gibt uns Zeit, Nachfolgelösungen zu finden. Die Beratungen mit dem Betriebsrat sind noch nicht abgeschlossen. Als Grund für die Schließung gibt Reemtsma einen Rückgang der Nachfrage nach Markenzigaretten an.
