Neujahrsempfang von Rathaus und Hochschule
Erfolgreiches Jahr
Donnerstag, 24. Januar 2019, 18:45 Uhr
Traditionell laden die Nordhäuser Hochschule und die Stadtverwaltung gemeinsam zum Neujahrsempfang ein. Und eigentlich beginnen die Festreden von OB und Präsident mit der Begrüßung von "besonderen Gästen". Das war heute anders...
Neujahrsempfang im Bürgerhaus (Foto: nnz)
Oberbürgermeister Kai Buchmann betonte zuerst die Bedeutung der kommunalen Selbstverwaltung, auch mit einem Schlenker auf die jüngsten "Einmischungsversuche" von Landrat Matthias Jendricke.
"Das fängt mit der Erstellung des Haushaltes und der Umsetzung der Projekte an und hört dort auf, wo die Stadt Nordhausen - und die Betonung liegt auf Stadt – darüber entscheidet, in welchem Umfang und in welche Himmelsrichtung das städtische Straßenbahnnetz erweitert oder nicht erweitert wird, Baugebiete erschlossen oder Einzelhandel erlaubt werden, wie die Feuerwache der Berufsfeuerwehr auszusehen hat und wie der Personaleinsatz im Rathaus erfolgt.
Ich bin als Oberbürgermeister in allererster Linie der Stadt Nordhausen und seiner Bürgerinnen und Bürger, deren Problemen, Wünschen, Hoffnungen verpflichtet.
Die Frage, die ich immer stelle ist: Nutzt es der Stadt Nordhausen? Die Antwort Ja ist für mich die unabdingbare Grundlage meines politischen Handelns, das nicht den kurzfristigen Hype oder das nächste Wahlergebnis im Blick hat, sondern das Wohl der über 1000-jährigen Stadt!"
Nach dem Aufzählen der Erfolge des zurückliegenden Jahres, ging bei Buchmann der Blick nach vorn und das sind die wichtigsten Ziele:
Weiter sagte Buchmann: "Als Oberbürgermeister finde ich die wöchentlich stattfindenden Bürgergespräche und die Vororttermine bei den hiesigen Unternehmen dabei als sehr wohltuend und zielorientiert an. Sie sind für mich immer auch eine Nabelschau für die Arbeit der Verwaltung!
Bei den Themen Stadtmarketing und Tourismus wird sich im kommenden Jahr und darüber hinaus einiges ändern. Die Stadtverwaltung wird den hier und da in den letzten Jahren aufgetretenen Mehltau ablegen.
Kiesseenkonzept, Bibliothekskonzept, Museumskonzept, Tourismuskonzept, Einkaufszentrenkonzept – müssen zusammen gedacht werden. Es muss der rote Faden zu erkennen sein: Attraktivitätssteigerung der Stadt Nordhausen!
Nach Buchmann war das - wir sind wieder bei der Tradition - der Präsident der Hochschule, Prof. Jörg Wagner an der Reihe. Seinem Dank an alle Mitarbeiter der Hochschule folgte eine imposante Bilanz. "Gemeinsam mit ihnen haben wir die Hochschule lehr-, forschungs- und verwaltungsseitig weiter entwickelt. Dabei konnten wir mit 3 Millionen Euro einen erneuten Drittmittelrekord an der Hochschule Nordhausen erwirtschaften, das sind fast 30 % unseres staatlichen Budgets von etwa 11 Millionen. Dies geht nur, wenn wir alle gut zusammenarbeiten und die neuen Themen aktiv angehen. Sehr freue ich mich, das im zurückliegenden Jahr neben den Ingenieuren auch die Wirtschafts- und Sozialwissenschaften ihre Forschung deutlich ausgebaut haben. Gerade der sozialwissenschaftliche Bereich hat zusätzlich auch hohe Studierendenzahlen, die ein erhebliches Engagement fordern."
Weitere Schwerpunkte waren das Thüringer Innovaitonszentrum für Wertstoffe, die Bachelor-/Master-Arbeitsthemen der ingenieurwissenschaftlichen Studiengänge, das Duale Studium und das Projekt "Jugend forscht".
Zum Ende formulierte Wagner einen Wunsch: "Wenn Sie gerne Studierende fördern möchten, bieten wir Ihnen das Deutschlandstipendium an; hier übernimmt der Bund die Hälfte der Förderung. Aus bisherigen Förderrunden weiß ich, das ist gut angelegtes Geld, was den leistungsstärksten und engagierten Studierenden unserer Hochschule neue Entwicklungsmöglichkeiten gibt. Für alle die genannten Punkte wenden Sie sich bitte an mich."
Danach war es der Reden gut und es ging in den geselligen Teil im Bürgerhaus über, dem modernen "Netzwerken".
Ansprache Buchmann
Ansprache Prof. Wagner
Autor: red
Neujahrsempfang im Bürgerhaus (Foto: nnz)
Oberbürgermeister Kai Buchmann betonte zuerst die Bedeutung der kommunalen Selbstverwaltung, auch mit einem Schlenker auf die jüngsten "Einmischungsversuche" von Landrat Matthias Jendricke.
"Das fängt mit der Erstellung des Haushaltes und der Umsetzung der Projekte an und hört dort auf, wo die Stadt Nordhausen - und die Betonung liegt auf Stadt – darüber entscheidet, in welchem Umfang und in welche Himmelsrichtung das städtische Straßenbahnnetz erweitert oder nicht erweitert wird, Baugebiete erschlossen oder Einzelhandel erlaubt werden, wie die Feuerwache der Berufsfeuerwehr auszusehen hat und wie der Personaleinsatz im Rathaus erfolgt.
Ich bin als Oberbürgermeister in allererster Linie der Stadt Nordhausen und seiner Bürgerinnen und Bürger, deren Problemen, Wünschen, Hoffnungen verpflichtet.
Die Frage, die ich immer stelle ist: Nutzt es der Stadt Nordhausen? Die Antwort Ja ist für mich die unabdingbare Grundlage meines politischen Handelns, das nicht den kurzfristigen Hype oder das nächste Wahlergebnis im Blick hat, sondern das Wohl der über 1000-jährigen Stadt!"
Nach dem Aufzählen der Erfolge des zurückliegenden Jahres, ging bei Buchmann der Blick nach vorn und das sind die wichtigsten Ziele:
- Konsolidierung des städtischen Haushaltes
- Investition in Pflichtaufgaben
- Sicherheit und Ordnung
- Wahrnehmung und Erscheinung der Stadt stärken
Weiter sagte Buchmann: "Als Oberbürgermeister finde ich die wöchentlich stattfindenden Bürgergespräche und die Vororttermine bei den hiesigen Unternehmen dabei als sehr wohltuend und zielorientiert an. Sie sind für mich immer auch eine Nabelschau für die Arbeit der Verwaltung!
- Sprechen wir eigentlich die gleiche Sprache mit den Bürgerinnen und Bürgern?
- Kommunizieren wir noch zeitgemäß?
- Nehmen wir uns Problemen der Bürgerinnen und Bürger an?
- Arbeiten wir lösungsorientiert?
Bei den Themen Stadtmarketing und Tourismus wird sich im kommenden Jahr und darüber hinaus einiges ändern. Die Stadtverwaltung wird den hier und da in den letzten Jahren aufgetretenen Mehltau ablegen.
Kiesseenkonzept, Bibliothekskonzept, Museumskonzept, Tourismuskonzept, Einkaufszentrenkonzept – müssen zusammen gedacht werden. Es muss der rote Faden zu erkennen sein: Attraktivitätssteigerung der Stadt Nordhausen!
Nach Buchmann war das - wir sind wieder bei der Tradition - der Präsident der Hochschule, Prof. Jörg Wagner an der Reihe. Seinem Dank an alle Mitarbeiter der Hochschule folgte eine imposante Bilanz. "Gemeinsam mit ihnen haben wir die Hochschule lehr-, forschungs- und verwaltungsseitig weiter entwickelt. Dabei konnten wir mit 3 Millionen Euro einen erneuten Drittmittelrekord an der Hochschule Nordhausen erwirtschaften, das sind fast 30 % unseres staatlichen Budgets von etwa 11 Millionen. Dies geht nur, wenn wir alle gut zusammenarbeiten und die neuen Themen aktiv angehen. Sehr freue ich mich, das im zurückliegenden Jahr neben den Ingenieuren auch die Wirtschafts- und Sozialwissenschaften ihre Forschung deutlich ausgebaut haben. Gerade der sozialwissenschaftliche Bereich hat zusätzlich auch hohe Studierendenzahlen, die ein erhebliches Engagement fordern."
Weitere Schwerpunkte waren das Thüringer Innovaitonszentrum für Wertstoffe, die Bachelor-/Master-Arbeitsthemen der ingenieurwissenschaftlichen Studiengänge, das Duale Studium und das Projekt "Jugend forscht".
Zum Ende formulierte Wagner einen Wunsch: "Wenn Sie gerne Studierende fördern möchten, bieten wir Ihnen das Deutschlandstipendium an; hier übernimmt der Bund die Hälfte der Förderung. Aus bisherigen Förderrunden weiß ich, das ist gut angelegtes Geld, was den leistungsstärksten und engagierten Studierenden unserer Hochschule neue Entwicklungsmöglichkeiten gibt. Für alle die genannten Punkte wenden Sie sich bitte an mich."
Danach war es der Reden gut und es ging in den geselligen Teil im Bürgerhaus über, dem modernen "Netzwerken".
Ansprache Buchmann
Ansprache Prof. Wagner




















