Aus dem Nordhäuser Hauptausschuss
Haushalt, Doppik, Flurbereinigung
Mittwoch, 23. Januar 2019, 17:40 Uhr
Obwohl auf der Tagesordnung des Hauptausschusses im öffentlichen Teil heute nur ein relevanter Tagesordnungspunkt zu finden war konnte Oberbürgermeister Kai Buchmann mit einer ganzen Reihe an Informationen aufwarten...
Mit Sitzungen des Hauptausschusses ist es so eine Sache. Steht wenig bis nichts auf der Tagesordnung, kann man von einer kurzen Sitzung ausgehen, zumindest im öffentlichen Teil. Neue Rekorde in Sachen Kürze wurden heute nun wider erwarten nicht aufgestellt, auch wenn lediglich die Informationen des Oberbürgermeisters auf dem Plan standen. Zum Jahresstart gab es einiges zu berichten.
In Sachen Feuerwache wurden die Grundstücke an die Stadt übertragen, wie bei der Theatersanierung auch seien Architekten und Fachplaner jetzt fleißig an der Arbeit, erklärte Oberbürgermeister Kai Buchmann zu Beginn.
Gute Nachrichten hatte der OB von der Finanz-Front mitgebracht: es gibt Änderungen in den Regelungen des Freistaates zur doppischen Haushaltsführung wie sie in Nordhausen und einigen anderen Kommunen Thüringens praktiziert wird. Die Neuregelungen betreffen unter anderem den Haushaltsausgleich, Fehlbeträge, Begriffs- und Übergangsbestimmungen sowie weitere Aspekte der Doppik.
Man werde die Änderungen jetzt in die Doppik einspielen und sich das Ergebnis am Ende vom Wirtschaftsprüfer attestieren lassen. "Im Kern geht es um bilanzielle Korrekturbuchungen, auf die wir seit Jahr und Tag warten", erklärte Buchmann, es handele sich dabei lediglich um eine Angleichung die Nachteile für doppisch geführte Kommunen gegenüber kameralistischen Kommunen ausgleiche, das eigentliche Problem aber noch nicht beim Schopfe packe.
Die geplante Flurbereinigung in Leimbach wird auch in 2019 im gleichen Maße gefördert wie in 2018, hierzu war man sich bis Ende des vergangenen Jahres nicht ganz sicher gewesen. Eine Aufklärungsversammlung für die Bürgerinnen und Bürger Leimbachs ist zwischen Februar und März geplant, ein konkreter Termin steht aber noch nicht fest.
Die Stadtverwaltung hat einen 14-seitigen Vergabebericht erstellt, der auflistet was die Stadt im vergangenen wie investiert hat. Das Ergebnis findet sich auf der Webseite der Stadtverwaltung oder auch hier .
Der Fahrplan für den Doppelhaushalt 2020/21 stehe, erklärte OB Buchmann weiter, er wünsche sich das dass Verfahren so gut laufe wie im vergangenen Jahr, insbesondere mit Blick auf die starke Involvierung des Stadtrates.
Im Rathaus selber stehen einige personelle Änderungen an, strukturelle Verschiebungen werde es aber nicht geben. Die Details werden noch bekannt gegeben.
Zu guter Letzt ein paar Termine: um 18 Uhr wird morgen der Neujahrsempfang der Stadt im Ratssaal stattfinden. Am Sonntag, den 27. Januar, wird um 11 Uhr zur Kranzniederlegung auf den Ehrenfriedhof geladen. Am Dienstag steht um 19 Uhr das Stadtgespräch zur Einzelhandelskonzeption an, wiederrum im Bürgerhaus. Am 12. Februar wollen Stadtrat und Hochschule zum zweiten Mal das Gespräch suchen und über eine engere Zusammenarbeit diskutieren.
Angelo Glashagel
Autor: redMit Sitzungen des Hauptausschusses ist es so eine Sache. Steht wenig bis nichts auf der Tagesordnung, kann man von einer kurzen Sitzung ausgehen, zumindest im öffentlichen Teil. Neue Rekorde in Sachen Kürze wurden heute nun wider erwarten nicht aufgestellt, auch wenn lediglich die Informationen des Oberbürgermeisters auf dem Plan standen. Zum Jahresstart gab es einiges zu berichten.
In Sachen Feuerwache wurden die Grundstücke an die Stadt übertragen, wie bei der Theatersanierung auch seien Architekten und Fachplaner jetzt fleißig an der Arbeit, erklärte Oberbürgermeister Kai Buchmann zu Beginn.
Gute Nachrichten hatte der OB von der Finanz-Front mitgebracht: es gibt Änderungen in den Regelungen des Freistaates zur doppischen Haushaltsführung wie sie in Nordhausen und einigen anderen Kommunen Thüringens praktiziert wird. Die Neuregelungen betreffen unter anderem den Haushaltsausgleich, Fehlbeträge, Begriffs- und Übergangsbestimmungen sowie weitere Aspekte der Doppik.
Man werde die Änderungen jetzt in die Doppik einspielen und sich das Ergebnis am Ende vom Wirtschaftsprüfer attestieren lassen. "Im Kern geht es um bilanzielle Korrekturbuchungen, auf die wir seit Jahr und Tag warten", erklärte Buchmann, es handele sich dabei lediglich um eine Angleichung die Nachteile für doppisch geführte Kommunen gegenüber kameralistischen Kommunen ausgleiche, das eigentliche Problem aber noch nicht beim Schopfe packe.
Die geplante Flurbereinigung in Leimbach wird auch in 2019 im gleichen Maße gefördert wie in 2018, hierzu war man sich bis Ende des vergangenen Jahres nicht ganz sicher gewesen. Eine Aufklärungsversammlung für die Bürgerinnen und Bürger Leimbachs ist zwischen Februar und März geplant, ein konkreter Termin steht aber noch nicht fest.
Die Stadtverwaltung hat einen 14-seitigen Vergabebericht erstellt, der auflistet was die Stadt im vergangenen wie investiert hat. Das Ergebnis findet sich auf der Webseite der Stadtverwaltung oder auch hier .
Der Fahrplan für den Doppelhaushalt 2020/21 stehe, erklärte OB Buchmann weiter, er wünsche sich das dass Verfahren so gut laufe wie im vergangenen Jahr, insbesondere mit Blick auf die starke Involvierung des Stadtrates.
Im Rathaus selber stehen einige personelle Änderungen an, strukturelle Verschiebungen werde es aber nicht geben. Die Details werden noch bekannt gegeben.
Zu guter Letzt ein paar Termine: um 18 Uhr wird morgen der Neujahrsempfang der Stadt im Ratssaal stattfinden. Am Sonntag, den 27. Januar, wird um 11 Uhr zur Kranzniederlegung auf den Ehrenfriedhof geladen. Am Dienstag steht um 19 Uhr das Stadtgespräch zur Einzelhandelskonzeption an, wiederrum im Bürgerhaus. Am 12. Februar wollen Stadtrat und Hochschule zum zweiten Mal das Gespräch suchen und über eine engere Zusammenarbeit diskutieren.
Angelo Glashagel
