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Unseriöse Werber unterwegs

Freitag, 25. Februar 2005, 08:01 Uhr
Nordhausen (nnz). Im Landkreis Nordhausen wird in diesen Tagen wieder einmal kräftig gesammelt. Nur so ganz „sauber“ ist der Zweck der Aktion nicht. Einzelheiten wie immer mit einem einzigen Klick.


In den vergangenen Tagen gingen bei Deutschen Roten Kreuz in Nordhausen vermehrt Anrufe ein, in denen von Werbern berichtet wurde, die im Landkreis um Spenden bitten. In den Gesprächen mit den Bürgern verweisen die Personen auf die angebliche Notwendigkeit von Spenden und Beiträgen, mit denen die Einsatzbereitschaft des Rettungshubschraubers „Christoph 37“ am Südharz-Krankenhaus gewährleistet werde. Gerhard Weith, der Vorstandsvorsitzende des Nordhäuser DRK, warnt vor diesen Werbern, ihre Aussagen würden in keiner Weise den Tatsachen entsprechen. „Der Einsatz des Hubschraubers ist zu jeder Zeit gewährleistet und nicht von Beiträgen und Spenden abhängig“, so Weith gegenüber der nnz.

Der DRK-Kreisverband Nordhausen als Betreiber der Luftrettung im Landkreis warnt vor diesen unseriösen Werbern und ihren Argumenten. Wer dadurch „überredet“ wurde, sollte möglicherweise abgeschlossene Verträge als Haustürgeschäft umgehend kündigen.
Autor: nnz

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