Homage an die Sportlehrerlegende Erich Skiba
Donnerstag, 20. Dezember 2018, 10:14 Uhr
Die Lehrerschaft des Humboldt-Gymnasium und mehrere Schülergenerationen trauern um einen der verdienstvollsten Sportlehrer des Landkreises Nordhausen, Erich Skiba. Er verstarb im Alter von 87 Jahren in Nordhausen...
Erich Skiba, ganz rechts (Foto: privat)
Erich Skiba 2015 im Rahmen der Humboldt-Sportass–Ehrung mit Schulleiter Ralf-Gerhard Köthe
Der für seine Korrektheit und menschliche Integrität bekannte Pädagoge begann seine berufliche Laufbahn als Sportlehrer und Trainer an der Nordhäuser Kinder – und Jugendsportschule Nordhausen. Es folgte die Tätigkeit am Humboldt – Gymnasium, welche er bis zu seinem 65. Lebensjahr ausübte. Hier unterrichtete er mit vielen Mitstreitern, wie beispielsweise Dagmar Jödicke und Richard Müller.
Als Sportler gehörte Erich Skiba in den 50er Jahren zu den besten deutschen Stabhochspringern. Er war mehrfacher Bezirksmeister und setzte die Traditionen des berühmten Nordhäuser Schriftstellers und Stabhochspringers, Rudolf Hagelstange fort. Dieser erzielte bereits 1938 eine Leistung von 3,65 m. Erich Skiba übersprang die gleiche Höhe.
Jahrzehntelang trainierte er dann mit Konsequenz und Kreativität den Nordhäuser Nachwuchs beim Eisenbahnersportverein Lokomotive Nordhausen. Sein erfolgreichster Schützling war Thomas Spieß. er steigerte den Kreisrekord 1986 auf die Höhe von 3,81 m. Diese sportliche Tradition setzt der Nordhäuser Sportlehrer am Humboldt-Gymnasium, Martin Räcke seit dem Jahre 2002 fort. Eine weitere Leidenschaft verband den für seine geradlinige Art bekannten Pädagogen auch mit dem Wurf-Stoßbereich.
So erlernte auch der Verfasser dieser Zeilen in den achtziger Jahren das Einmaleins der komplizierten Hammerwurftechnik von Erich Skiba. Legendär auch seine Leidenschaft für den Ski – Abfahrtslauf. Die Schüler und Sportler sowie ehemaligen Kollegen werden ihren Erich, wie er liebevoll genannt wurde, zweifelsfrei auch in Zukunft in ihren Herzen tragen.
Werner Hütcher, Schulsportkoordinator
Autor: red
Erich Skiba, ganz rechts (Foto: privat)
Erich Skiba 2015 im Rahmen der Humboldt-Sportass–Ehrung mit Schulleiter Ralf-Gerhard KötheDer für seine Korrektheit und menschliche Integrität bekannte Pädagoge begann seine berufliche Laufbahn als Sportlehrer und Trainer an der Nordhäuser Kinder – und Jugendsportschule Nordhausen. Es folgte die Tätigkeit am Humboldt – Gymnasium, welche er bis zu seinem 65. Lebensjahr ausübte. Hier unterrichtete er mit vielen Mitstreitern, wie beispielsweise Dagmar Jödicke und Richard Müller.
Als Sportler gehörte Erich Skiba in den 50er Jahren zu den besten deutschen Stabhochspringern. Er war mehrfacher Bezirksmeister und setzte die Traditionen des berühmten Nordhäuser Schriftstellers und Stabhochspringers, Rudolf Hagelstange fort. Dieser erzielte bereits 1938 eine Leistung von 3,65 m. Erich Skiba übersprang die gleiche Höhe.
Jahrzehntelang trainierte er dann mit Konsequenz und Kreativität den Nordhäuser Nachwuchs beim Eisenbahnersportverein Lokomotive Nordhausen. Sein erfolgreichster Schützling war Thomas Spieß. er steigerte den Kreisrekord 1986 auf die Höhe von 3,81 m. Diese sportliche Tradition setzt der Nordhäuser Sportlehrer am Humboldt-Gymnasium, Martin Räcke seit dem Jahre 2002 fort. Eine weitere Leidenschaft verband den für seine geradlinige Art bekannten Pädagogen auch mit dem Wurf-Stoßbereich.
So erlernte auch der Verfasser dieser Zeilen in den achtziger Jahren das Einmaleins der komplizierten Hammerwurftechnik von Erich Skiba. Legendär auch seine Leidenschaft für den Ski – Abfahrtslauf. Die Schüler und Sportler sowie ehemaligen Kollegen werden ihren Erich, wie er liebevoll genannt wurde, zweifelsfrei auch in Zukunft in ihren Herzen tragen.
Werner Hütcher, Schulsportkoordinator
