Neues vom Geschichts- und Altertumsverein
43. Band der Gelben Reihe erschienen
Freitag, 14. Dezember 2018, 12:18 Uhr
Die Publikationen aus der Gelben Reihe erfreuen sich seit mehreren Jahrzehnten bei regionalgeschichtlich interessierten Südharzern – und nicht nur bei ihnen - anhaltender Beliebtheit. Soeben ist der 43. Band der Beiträge zur Geschichte aus Stadt und Landkreis Nordhausen erschienen. Auf der Adventsfeier des Geschichts- und Altertumsvereins am vergangenen Dienstag im Tabakspeicher stellte ihn Vorsitzender Hans-Jürgen Grönke vor...
Elf Autoren sind wieder abgetaucht in die Tiefen der Geschichte unserer Region und stellen im aktuellen Band die Ergebnisse ihrer tiefgründigen Recherchen vor. Den Reigen der Beiträge eröffnet Peter Kuhlbrodt mit dem 2. Teil über die Auswirkungen des Zollgesetzes von 1818 auf das Wirtschaftsleben, den Verkehr und den Alltag der Nordhäuser.
Dabei betrachtet er besonders die Zeitspanne von 1834 bis 1836, die als Höhepunkte der Auseinandersetzungen zwischen Grenzjägern und Schmugglern gelten.
Jürgen John hat sich intensiv mit dem Thüringer Strafrechts-Anwendungsgesetz befasst und geht in seinem umfangreichen Beitrag u.a. auch auf die Strafrechtsfälle Hanewacker und Puttfarcken ein. Die Ergebnisse seiner Forschungsarbeit über die Tapetenfabrik der Familie Becker stellt Hans-Jürgen Grönke im neuen Band vor.
Dieter Weber und Hans Christoph Rieger setzen ihren Bericht aus dem Band 42 über den Männerbund Schlaraffia fort und befassen sich darin mit zwei führenden Schlaraffen – Hellmut Unger und Emil Schondorf – aus Nordhausen zur Zeit der Naziherrschaft. Mit einem bedeutenden Mäzen des Städtischen Museums Nordhausen – Selmar Salomon Solmitz (1840 - 1886) – macht uns Paul Lauerwald bekannt.
Gerhard Aumüller zeichnet zeichnet den Lebensweg eines äußerst vielseitig begabten Nordhäusers nach. Es handelt sich um Michael Hirschfelder (um 1550 – 1602), der u.a. als Arzt, Architekt und Musiker wirkte. Mit der Geschichte des VEB Hydrogeologie Nordhausen haben sich Volker Ermisch und Norbert Meinert beschäftigt.
Einen weiteren interessanten Beitrag steuert Gina Trominski mit Propter Deum über die Ausgaben der St. Blasii Kirche in Nordhausen für Arme und Bedürftige in der zweiten Hälfte des17. Jahrhunderts auf der Grundlage des Rechnungsbuches bei. Den Abschluss bildet Patrick Nehr, der den religiösen Alltag der St. Blasii Kirche ebenfalls in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts mittels einer Analyse des Rechnungsbuches beleuchtet.
Der insgesamt 223 Seiten umfassende 43. Band ist in bester Qualität wieder im Verlag Steffen Iffland Nordhausen erschienen. Herausgeben wurde er vom Geschichts- und Altertumsverein, dem Museum Tabakspeicher und dem Stadtarchiv Nordhausen. Die redaktionelle Verantwortung lag in den Händen von Hans-Jürgen Grönke, Paul Lauerwald und Dr. Wolfram Theilemann.
Ein herzlicher Dank gilt den zahlreichen Sponsoren, die sich mit ganzseitigen Anzeigen in diesem Band vorstellen. Die Publikation ist ab sofort in den Nordhäuser Buchhandlungen und im Museum Tabakspeicher zum Preis von 15 Euro erhältlich. Ebenso bei den Vereinsabenden der Geschichtsfreunde jeweils am zweiten Dienstag im Monat.
Georg Backhaus
Autor: redElf Autoren sind wieder abgetaucht in die Tiefen der Geschichte unserer Region und stellen im aktuellen Band die Ergebnisse ihrer tiefgründigen Recherchen vor. Den Reigen der Beiträge eröffnet Peter Kuhlbrodt mit dem 2. Teil über die Auswirkungen des Zollgesetzes von 1818 auf das Wirtschaftsleben, den Verkehr und den Alltag der Nordhäuser.
Dabei betrachtet er besonders die Zeitspanne von 1834 bis 1836, die als Höhepunkte der Auseinandersetzungen zwischen Grenzjägern und Schmugglern gelten.
Jürgen John hat sich intensiv mit dem Thüringer Strafrechts-Anwendungsgesetz befasst und geht in seinem umfangreichen Beitrag u.a. auch auf die Strafrechtsfälle Hanewacker und Puttfarcken ein. Die Ergebnisse seiner Forschungsarbeit über die Tapetenfabrik der Familie Becker stellt Hans-Jürgen Grönke im neuen Band vor.
Dieter Weber und Hans Christoph Rieger setzen ihren Bericht aus dem Band 42 über den Männerbund Schlaraffia fort und befassen sich darin mit zwei führenden Schlaraffen – Hellmut Unger und Emil Schondorf – aus Nordhausen zur Zeit der Naziherrschaft. Mit einem bedeutenden Mäzen des Städtischen Museums Nordhausen – Selmar Salomon Solmitz (1840 - 1886) – macht uns Paul Lauerwald bekannt.
Gerhard Aumüller zeichnet zeichnet den Lebensweg eines äußerst vielseitig begabten Nordhäusers nach. Es handelt sich um Michael Hirschfelder (um 1550 – 1602), der u.a. als Arzt, Architekt und Musiker wirkte. Mit der Geschichte des VEB Hydrogeologie Nordhausen haben sich Volker Ermisch und Norbert Meinert beschäftigt.
Einen weiteren interessanten Beitrag steuert Gina Trominski mit Propter Deum über die Ausgaben der St. Blasii Kirche in Nordhausen für Arme und Bedürftige in der zweiten Hälfte des17. Jahrhunderts auf der Grundlage des Rechnungsbuches bei. Den Abschluss bildet Patrick Nehr, der den religiösen Alltag der St. Blasii Kirche ebenfalls in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts mittels einer Analyse des Rechnungsbuches beleuchtet.
Der insgesamt 223 Seiten umfassende 43. Band ist in bester Qualität wieder im Verlag Steffen Iffland Nordhausen erschienen. Herausgeben wurde er vom Geschichts- und Altertumsverein, dem Museum Tabakspeicher und dem Stadtarchiv Nordhausen. Die redaktionelle Verantwortung lag in den Händen von Hans-Jürgen Grönke, Paul Lauerwald und Dr. Wolfram Theilemann.
Ein herzlicher Dank gilt den zahlreichen Sponsoren, die sich mit ganzseitigen Anzeigen in diesem Band vorstellen. Die Publikation ist ab sofort in den Nordhäuser Buchhandlungen und im Museum Tabakspeicher zum Preis von 15 Euro erhältlich. Ebenso bei den Vereinsabenden der Geschichtsfreunde jeweils am zweiten Dienstag im Monat.
Georg Backhaus






