Alles neu in Kleindodungen
Bauarbeiten waren immer im Plan
Donnerstag, 13. Dezember 2018, 18:24 Uhr
Am 12. Mai 2017 erfolgte der Spatenstich für die Gemeinschaftsmaßnahme in der Friedrich-Kiel-Straße und der Siedlung der Gemeinde Kleinbodungen. Auch wenn vielen Anwohnern und auch den Autofahrern, die normalerweise täglich die Landesstraße nutzen, die Bauzeit viel zu lang erschien, so war diese von Anfang an bis November 2018 geplant gewesen...
Durchgeschnitten (Foto: privat)
Von links: Matthias Liebergesell, Geschäftsleiter AWZV Bode-Wipper, Erich Wilde Geschäftsführer Ingenieurbüro Stockleben; Volker Aderhold, Bürgermeister Kleinbodungen; Winfried Ludolph stellv. Amtsleiter Straßenbauamt Nordthüringen und Andreas Reiche Geschäftsleiter der Firma Mütze & Rätzel
Die vollständige Erneuerung aller Ver- und Entsorgungsleitungen, hierzu gehört der komplette Neubau der Kanalisation im Trennsystem, die Trinkwasserleitung, die Energiekabel, Telefonleitungen, sowie der grundhafte Ausbau der gesamten Landesstraße L1011, die Erneuerung der Nebenanlagen wie Gehwege und Bushaltestellen und der Ausbau der Siedlung haben diese Zeitspanne einfach erforderlich gemacht.
An dieser Stelle ist es wieder gelungen, eine Gemeinschaftsmaßnahme mit dem Straßenbauamt Nordthüringen, der Gemeinde Kleinbodungen, dem Abwasserzweckverband Bode-Wipper, dem Wasserverband Nordhausen und der Thüringer Energienetze durchzuführen und die Synergieeffekte auszunutzen. Die Durchführung solch einer Gemeinschaftsmaßnahme ist auch in der heutigen Zeit nicht selbstverständlich und bedarf in der Vorbereitung und Ausführung enorme Anstrengungen. Sie lohnt sich aber für alle Beteiligten und letztendlich auch für den Bürger.
Der Abwasserzweckverband Bode-Wipper hat in der gesamten Friedrich-Kiel-Straße und in der Siedlung eine neue Kanalisation im Trennsystem gebaut, also einen Schmutz- und einen Regenwasserkanal. Dies entspricht in der Friedrich-Kiel-Straße 750, in der Siedlung 190 und im Nordhäuser Weg 40 Meter. Insgesamt wurden also rund 1000 Meter Schmutzwasserkanal und 1000 Meter Regenwasserkanal verlegt, zuzüglich der Hausanschlüsse.
Mit dieser Baumaßnahme werden 60 Grundstücke bzw. weitere 138 Einwohner an das zentrale Abwassernetz angeschlossen. Die Abwässer gelangen nun über Verbindungssammler zur Kläranlage Wipperaue nach Bleicherode und werden dort gereinigt. Seit der Technologieumstellung auf der Kläranlage Wipperaue wird aus dem anfallenden Primär- und Rücklaufschlamm ein Faulgas erzeugt, welches dann mittels BHKW in elektrische und thermische Energie für den Eigenbedarf umgewandelt wird. In der Gemeinde Kleinbodungen sind nun insgesamt 307 der 353 Einwohner zentral erschlossen.
Für das Jahr 2020 ist der letzte Bauabschnitt in Kleinbodungen geplant, die Kanalisation in Unrode und der Hofgasse. Dieser Abschnitt ist vom Umfang jedoch deutlich geringer als der jetzige. Mit Fertigstellung sind dann alle Anwohner der Gemeinde an die Kläranlage Wipperaue zentral angeschlossen.
Bauausführende Firma war die Firma Mütze & Rätzel aus Wohlmirstedt, welche ein vertragsgerechte und fachlich gute Arbeit geleistet hat. Die Kosten für die Kanalisation belaufen sich auf rund
1,1 Millionen Euro. Das Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz hat den Bau der Schmutzwasserkanalisation mit 50 Prozent gefördert.
Matthias Liebergesell, Geschäftsleiter AWZV Bode-Wipper
Autor: red
Durchgeschnitten (Foto: privat)
Von links: Matthias Liebergesell, Geschäftsleiter AWZV Bode-Wipper, Erich Wilde Geschäftsführer Ingenieurbüro Stockleben; Volker Aderhold, Bürgermeister Kleinbodungen; Winfried Ludolph stellv. Amtsleiter Straßenbauamt Nordthüringen und Andreas Reiche Geschäftsleiter der Firma Mütze & RätzelDie vollständige Erneuerung aller Ver- und Entsorgungsleitungen, hierzu gehört der komplette Neubau der Kanalisation im Trennsystem, die Trinkwasserleitung, die Energiekabel, Telefonleitungen, sowie der grundhafte Ausbau der gesamten Landesstraße L1011, die Erneuerung der Nebenanlagen wie Gehwege und Bushaltestellen und der Ausbau der Siedlung haben diese Zeitspanne einfach erforderlich gemacht.
An dieser Stelle ist es wieder gelungen, eine Gemeinschaftsmaßnahme mit dem Straßenbauamt Nordthüringen, der Gemeinde Kleinbodungen, dem Abwasserzweckverband Bode-Wipper, dem Wasserverband Nordhausen und der Thüringer Energienetze durchzuführen und die Synergieeffekte auszunutzen. Die Durchführung solch einer Gemeinschaftsmaßnahme ist auch in der heutigen Zeit nicht selbstverständlich und bedarf in der Vorbereitung und Ausführung enorme Anstrengungen. Sie lohnt sich aber für alle Beteiligten und letztendlich auch für den Bürger.
Der Abwasserzweckverband Bode-Wipper hat in der gesamten Friedrich-Kiel-Straße und in der Siedlung eine neue Kanalisation im Trennsystem gebaut, also einen Schmutz- und einen Regenwasserkanal. Dies entspricht in der Friedrich-Kiel-Straße 750, in der Siedlung 190 und im Nordhäuser Weg 40 Meter. Insgesamt wurden also rund 1000 Meter Schmutzwasserkanal und 1000 Meter Regenwasserkanal verlegt, zuzüglich der Hausanschlüsse.
Mit dieser Baumaßnahme werden 60 Grundstücke bzw. weitere 138 Einwohner an das zentrale Abwassernetz angeschlossen. Die Abwässer gelangen nun über Verbindungssammler zur Kläranlage Wipperaue nach Bleicherode und werden dort gereinigt. Seit der Technologieumstellung auf der Kläranlage Wipperaue wird aus dem anfallenden Primär- und Rücklaufschlamm ein Faulgas erzeugt, welches dann mittels BHKW in elektrische und thermische Energie für den Eigenbedarf umgewandelt wird. In der Gemeinde Kleinbodungen sind nun insgesamt 307 der 353 Einwohner zentral erschlossen.
Für das Jahr 2020 ist der letzte Bauabschnitt in Kleinbodungen geplant, die Kanalisation in Unrode und der Hofgasse. Dieser Abschnitt ist vom Umfang jedoch deutlich geringer als der jetzige. Mit Fertigstellung sind dann alle Anwohner der Gemeinde an die Kläranlage Wipperaue zentral angeschlossen.
Bauausführende Firma war die Firma Mütze & Rätzel aus Wohlmirstedt, welche ein vertragsgerechte und fachlich gute Arbeit geleistet hat. Die Kosten für die Kanalisation belaufen sich auf rund
1,1 Millionen Euro. Das Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz hat den Bau der Schmutzwasserkanalisation mit 50 Prozent gefördert.
Matthias Liebergesell, Geschäftsleiter AWZV Bode-Wipper
