Durchleuchtete Vizeweltmeister
Montag, 21. Februar 2005, 14:53 Uhr
Nordhausen (nnz). Nach den Japanern wird kein Volk so oft durchleuchtet wie die Deutschen. Das ergab eine Untersuchung zur Röntgenverordnung in 15 Industrienationen. Einzelheiten wie immer mit dem bekannten Klick.
Demnach wird jeder Bundesbürger mehr als einmal im Jahr geröntgt. Damit werden von den Deutschen fast doppelt soviel Aufnahmen gemacht wie von Holländern oder Schweden. Von den etwa 125 Millionen Röntgenuntersuchungen pro Jahr werden etwas mehr als die Hälfte von niedergelassenen Ärzten erbracht. Die Zahnärzte sind zu einem guten Viertel und die Krankenhäuser zu einem Fünftel dabei. Obwohl die Strahlendosis mit modernen Röntgengeräten heute viel geringer ist als noch vor einigen Jahren, bedeutet jede Aufnahme dennoch eine Belastung für den Körper. Darauf weist die Techniker Krankenkasse (TK) heute in Nordhausen hin und empfiehlt daher, einen Röntgenpass zu führen.
Röntgenstrahlen sind elektromagnetische Schwingungen, die bei hoher Intensität Krebs auslösen können. Risiko und Nutzen einer Aufnahme müssen deshalb gegeneinander abgewogen werden. Oftmals ist es den Ärzten jedoch nur mit Hilfe der Röntgendiagnostik möglich, einen präzisen Befund zu ermitteln und die geeignete Behandlung durchzuführen. Viele Aufnahmen wären allerdings vermeidbar, wenn man auf frühere Bilder zurückgreifen würde. Bei einem Arztwechsel bzw. einer Krankenhauseinweisung werden meist neue Röntgenuntersuchungen veranlasst. Ein Röntgenpass hat den Vorteil, dass in ihm genau festgehalten ist, wann welches Organ des Patienten geröntgt wurde. Zudem sollten Patienten immer hinterfragen, ob es nicht Alternativen zur Röntgenuntersuchung gäbe, um das Strahlenrisiko zu vermeiden.
Jeder Interessierte kann sich den Röntgenpass im Internet, Suchbegriff Röntgenpass herunterladen.
Autor: nnzDemnach wird jeder Bundesbürger mehr als einmal im Jahr geröntgt. Damit werden von den Deutschen fast doppelt soviel Aufnahmen gemacht wie von Holländern oder Schweden. Von den etwa 125 Millionen Röntgenuntersuchungen pro Jahr werden etwas mehr als die Hälfte von niedergelassenen Ärzten erbracht. Die Zahnärzte sind zu einem guten Viertel und die Krankenhäuser zu einem Fünftel dabei. Obwohl die Strahlendosis mit modernen Röntgengeräten heute viel geringer ist als noch vor einigen Jahren, bedeutet jede Aufnahme dennoch eine Belastung für den Körper. Darauf weist die Techniker Krankenkasse (TK) heute in Nordhausen hin und empfiehlt daher, einen Röntgenpass zu führen.
Röntgenstrahlen sind elektromagnetische Schwingungen, die bei hoher Intensität Krebs auslösen können. Risiko und Nutzen einer Aufnahme müssen deshalb gegeneinander abgewogen werden. Oftmals ist es den Ärzten jedoch nur mit Hilfe der Röntgendiagnostik möglich, einen präzisen Befund zu ermitteln und die geeignete Behandlung durchzuführen. Viele Aufnahmen wären allerdings vermeidbar, wenn man auf frühere Bilder zurückgreifen würde. Bei einem Arztwechsel bzw. einer Krankenhauseinweisung werden meist neue Röntgenuntersuchungen veranlasst. Ein Röntgenpass hat den Vorteil, dass in ihm genau festgehalten ist, wann welches Organ des Patienten geröntgt wurde. Zudem sollten Patienten immer hinterfragen, ob es nicht Alternativen zur Röntgenuntersuchung gäbe, um das Strahlenrisiko zu vermeiden.
Jeder Interessierte kann sich den Röntgenpass im Internet, Suchbegriff Röntgenpass herunterladen.
