Familienzentrum macht Schüler zu Geschichtensuchern
Komm, erzähl mir (d)eine Geschichte
Mittwoch, 12. Dezember 2018, 15:20 Uhr
Die Vergangenheit kann faszinierend sein. Insbesondere dann, wenn sie die Geschichte der eigenen Familie betrifft. Das Familienzentrum will jetzt Schülerinnen und Schüler dazu anregen, einmal selber bei Oma und Opa nachzufragen. Den Kindern soll so nicht nur ein tieferes geschichtliches Bewusstsein ermöglicht werden, man will auch die Generationen zusammenbringen...
Jede Familie hat eine Geschichte zu erzählen. Das turbulente 20. Jahrhundert hat dafür gesorgt das die Älteren unter uns von einer ganzen Reihe an historischen Ereignissen berichten können, die ihr Leben und ihren Alltag mal mehr und mal weniger deutlich beeinflusst haben.
Doch was bleibt von der Vergangenheit? Kann sich ein Kind heute vorstellen wie ein Leben ohne Kühlschrank oder Farbfernsehen ausgesehen hat? Wie ein Telefon mit Wahlscheibe überhaupt funktioniert hat? Was man als Heranwachsender den lieben langen Tag so ganz ohne Internet gemacht hat? Was es für die eigenen Familie bedeutet hat, als die Mauer fiel? Warum es ein Glück war, ein eigenes Telefon zu besitzen oder einfach ein Auto kaufen zu können?
Die Realität des Alltags kommt im Geschichtsunterricht leider meist zu kurz. Dabei sind es gerade diese kleinen Anekdoten, die Geschichte wirklich lebendig werden lassen. Und wer weiß was für fantastische Geschichten die eigene Vergangenheit bereit hält?
Das Familienzentrum Nordhausen will Schülerinnen und Schüler zwischen Klasse 5. und 10. mit einem kleinen Wettbewerb jetzt dazu ermuntern, selber einmal bei Oma und Opa nachzuhaken. "Das wird spannend. Der beträchtliche Altersunterschied macht neugierig. Manchmal bleibt eine Vorstellung begrenzt. Doch wer könnte besser eine Zeitreise unternehmen als Menschen, die Zeiten erlebten?", sagt Vivien Grabe, Leiterin des Familienzentrums. Man sehe in der Arbeit mit den Familien auch einen Generationenauftrag, der im Zuge einer sich stetig verändernden Welt eine entscheidende Funktion und Aufgabe sei. Zudem will man die Aktion auch als Achtung und Anerkennung der Leistungen der Großeltern verstanden wissen, Respekt für ihr Leben und Wirken entstehe durch zuhören.
Was die Kinder finden, soll derweil nicht in der Familie bleiben. Auf maximal drei A4 Seiten sollen die Geschichten der "Alten" festgehalten und dokumentiert werden. Eine Jury aus drei Experten wählt dann die jeweils besten Geschichten der Klassenstufen 5./6., 7./8. und 09./10. aus. Die ersten Plätze werden sich über jeweils 100 Euro freuen können, auf die Plätze zwei und drei warten 60 und 40 Euro Preisgeld. Die fertigen Geschichten können beim Familienzentrum Nordhausen eingericht werden, Einsendeschluss ist der 31.05.2019.
Angelo Glashagel
Autor: redJede Familie hat eine Geschichte zu erzählen. Das turbulente 20. Jahrhundert hat dafür gesorgt das die Älteren unter uns von einer ganzen Reihe an historischen Ereignissen berichten können, die ihr Leben und ihren Alltag mal mehr und mal weniger deutlich beeinflusst haben.
Doch was bleibt von der Vergangenheit? Kann sich ein Kind heute vorstellen wie ein Leben ohne Kühlschrank oder Farbfernsehen ausgesehen hat? Wie ein Telefon mit Wahlscheibe überhaupt funktioniert hat? Was man als Heranwachsender den lieben langen Tag so ganz ohne Internet gemacht hat? Was es für die eigenen Familie bedeutet hat, als die Mauer fiel? Warum es ein Glück war, ein eigenes Telefon zu besitzen oder einfach ein Auto kaufen zu können?
Die Realität des Alltags kommt im Geschichtsunterricht leider meist zu kurz. Dabei sind es gerade diese kleinen Anekdoten, die Geschichte wirklich lebendig werden lassen. Und wer weiß was für fantastische Geschichten die eigene Vergangenheit bereit hält?
Das Familienzentrum Nordhausen will Schülerinnen und Schüler zwischen Klasse 5. und 10. mit einem kleinen Wettbewerb jetzt dazu ermuntern, selber einmal bei Oma und Opa nachzuhaken. "Das wird spannend. Der beträchtliche Altersunterschied macht neugierig. Manchmal bleibt eine Vorstellung begrenzt. Doch wer könnte besser eine Zeitreise unternehmen als Menschen, die Zeiten erlebten?", sagt Vivien Grabe, Leiterin des Familienzentrums. Man sehe in der Arbeit mit den Familien auch einen Generationenauftrag, der im Zuge einer sich stetig verändernden Welt eine entscheidende Funktion und Aufgabe sei. Zudem will man die Aktion auch als Achtung und Anerkennung der Leistungen der Großeltern verstanden wissen, Respekt für ihr Leben und Wirken entstehe durch zuhören.
Was die Kinder finden, soll derweil nicht in der Familie bleiben. Auf maximal drei A4 Seiten sollen die Geschichten der "Alten" festgehalten und dokumentiert werden. Eine Jury aus drei Experten wählt dann die jeweils besten Geschichten der Klassenstufen 5./6., 7./8. und 09./10. aus. Die ersten Plätze werden sich über jeweils 100 Euro freuen können, auf die Plätze zwei und drei warten 60 und 40 Euro Preisgeld. Die fertigen Geschichten können beim Familienzentrum Nordhausen eingericht werden, Einsendeschluss ist der 31.05.2019.
Angelo Glashagel
