AUS LESERMEINUNGEN GEHT HERVOR:
Landrat, bleibe bei den Großbaustellen!
Mittwoch, 12. Dezember 2018, 11:52 Uhr
Neben den Dauerthemen Sanierung Albert-Kuntz-Sportpark, Theateranbau und Bau der Feuerwache präsentiert Landrat Matthias Jendricke ein weiteres: seinen Traum einer Straßenbahn nach Krimderode über den Stadtpark, der auch Salza mit anschließt. Wir berichteten gestern. Das offizielle Statement der Stadtverwaltung Nordhausen daraufhin ist kurz und bündig...
Und immer weiter.... (Foto: Kurt Frank)
Wie könnte die Straßenbahnlinie von der Endhaltestelle beim Stadtpark weiter geführt werden? Auf der B 4 oder neben dem Bitumenweg für Radfahrer und Spaziergänger am China-Restaurant vorbei? Wie es im Beitrag gestern Siegfried Schäfer sieht? Auf keinen Fall aber über den Stadtpark, betonte er. Das sieht auch ein Mann so, der das grüne Umfeld der Stadt gut kennt und sich um jeden Baum bemüht: Förster Axel Axt.
Die Stadt Nordhausen verschließt sich generell guten Ideen bzw. Visionen nicht. Bisher liegt zum Thema Weiterführung der Straßenbahn nach Krimderode keinerlei konkrete und belastbare Untersetzung der Vision des Ideengebers vor.
Zwei Sätze nur als Antwort an den Visionär Matthias Jendricke. Der Oberbürgermeister sei kein Mann voreiliger großer Worte. Der Ideengeber habe ja nicht an ihn, vielmehr an die Visionäre im künftigen Stadtrat appelliert und seine Hoffnung auf das kommende Wahljahr gesetzt. Dem jetzigen Stadtrat mutet er demnach wohl nicht mehr zu, sich für seine Idee zu begeistern. Schließlich war sie schon einmal abgeschmettert worden. Vom damaligen OB Dr. Klaus Zeh und dem Stadtrat.
Nur zwei Sätze. Was soll man davon halten? Sie sagen viel und trotzdem wenig. Guten Ideen bzw. Visionen will sich die Stadt nicht verschließen. Aber es liege zum Thema keinerlei konkrete und belastbare Untersetzung vor. Der nach sechs Jahren wieder ins Leben gerufene Traum Jendrickes ist in dieser Lesart wohl nur ein Traum, untauglich, um mit Leben erfüllt zu werden. Vielleicht meldet sich noch der Stadtrat selbst etwas erklärender zu Wort.
Ist es, wie es Zuschriften auf den gestrigen Artikel vermuten lassen, nur ein Politikspektakel, das man ja aus der Vergangenheit genügend kenne? Oder eine Nebelkerze, die da geworfen wird, um andere und wichtigere Aufgaben zu vernebeln? Ein Leser bringt es auf den Punkt: Landrat, bleib bei den Großbaustellen: Goldene Aue, Kat-Schutz-Gebäude, Gipsabbau, Schulen, Sportstätten, Gesundheitseinrichtungen!
Das Interesse der Leser zur Thematik ist groß. Wenn sie es auch nicht generell als eine abgehobene Idee sehen, so überwiegt dennoch die Meinung, dass die Vision volkswirtschaftlich gesehen keinen Sinn mache und dafür auch kein Bedarf bestehe. Gleichwohl finden sich auch zustimmende Meinungen für Jendrickes Vision. Auch im Rathaus ist, offiziell, nicht von einer abgehoben Vorstellung wie seinerzeit die Rede. Man will ja das Verhältnis zur Kreisverwaltung nicht eintrüben. Und hinter vorgehaltener Hand? Belassen wir es.
Kurt Frank
Autor: red
Und immer weiter.... (Foto: Kurt Frank)
Wie könnte die Straßenbahnlinie von der Endhaltestelle beim Stadtpark weiter geführt werden? Auf der B 4 oder neben dem Bitumenweg für Radfahrer und Spaziergänger am China-Restaurant vorbei? Wie es im Beitrag gestern Siegfried Schäfer sieht? Auf keinen Fall aber über den Stadtpark, betonte er. Das sieht auch ein Mann so, der das grüne Umfeld der Stadt gut kennt und sich um jeden Baum bemüht: Förster Axel Axt.Die Stadt Nordhausen verschließt sich generell guten Ideen bzw. Visionen nicht. Bisher liegt zum Thema Weiterführung der Straßenbahn nach Krimderode keinerlei konkrete und belastbare Untersetzung der Vision des Ideengebers vor.
Zwei Sätze nur als Antwort an den Visionär Matthias Jendricke. Der Oberbürgermeister sei kein Mann voreiliger großer Worte. Der Ideengeber habe ja nicht an ihn, vielmehr an die Visionäre im künftigen Stadtrat appelliert und seine Hoffnung auf das kommende Wahljahr gesetzt. Dem jetzigen Stadtrat mutet er demnach wohl nicht mehr zu, sich für seine Idee zu begeistern. Schließlich war sie schon einmal abgeschmettert worden. Vom damaligen OB Dr. Klaus Zeh und dem Stadtrat.
Nur zwei Sätze. Was soll man davon halten? Sie sagen viel und trotzdem wenig. Guten Ideen bzw. Visionen will sich die Stadt nicht verschließen. Aber es liege zum Thema keinerlei konkrete und belastbare Untersetzung vor. Der nach sechs Jahren wieder ins Leben gerufene Traum Jendrickes ist in dieser Lesart wohl nur ein Traum, untauglich, um mit Leben erfüllt zu werden. Vielleicht meldet sich noch der Stadtrat selbst etwas erklärender zu Wort.
Ist es, wie es Zuschriften auf den gestrigen Artikel vermuten lassen, nur ein Politikspektakel, das man ja aus der Vergangenheit genügend kenne? Oder eine Nebelkerze, die da geworfen wird, um andere und wichtigere Aufgaben zu vernebeln? Ein Leser bringt es auf den Punkt: Landrat, bleib bei den Großbaustellen: Goldene Aue, Kat-Schutz-Gebäude, Gipsabbau, Schulen, Sportstätten, Gesundheitseinrichtungen!
Das Interesse der Leser zur Thematik ist groß. Wenn sie es auch nicht generell als eine abgehobene Idee sehen, so überwiegt dennoch die Meinung, dass die Vision volkswirtschaftlich gesehen keinen Sinn mache und dafür auch kein Bedarf bestehe. Gleichwohl finden sich auch zustimmende Meinungen für Jendrickes Vision. Auch im Rathaus ist, offiziell, nicht von einer abgehoben Vorstellung wie seinerzeit die Rede. Man will ja das Verhältnis zur Kreisverwaltung nicht eintrüben. Und hinter vorgehaltener Hand? Belassen wir es.
Kurt Frank
