nnz-Rückspiegel: 19. Februar 2004
Samstag, 19. Februar 2005, 06:34 Uhr
Nordhausen (nnz). Wenn Sie wissen wollen, was vor exakt einem Jahr in Nordhausen und Umgebung los war, dann sollten Sie jetzt unbedingt auf MEHR klicken. Die nnz-Redaktion hat die Meldungen von damals für Sie noch einmal aufbereitet.
Heute: Räuber, Kommunen und Beschäftigung
Räuber schnell gefasst
Blitzschnell hat heute die Polizei reagiert. Drei Jugendliche konnten nach einer Straftat gefasst werden. Was sich in der Rolandstadt ereignete, das hat die nnz für Sie aufgeschrieben. Die Polizei in Nordhausen hat am Nachmittag drei jugendliche Räuber kurz nach der Tat dingfest gemacht. Die drei hatten in der Bleicheröder Straße eine 63jährige Frau bedrängt und ihr die Handtasche entrissen. Eine aufmerksame Nachbarin hatte die Tat beobachtet und sofort die Polizei alarmiert. Vier Streifenwagen nahmen sofort die Fahndung auf. Kurze Zeit später konnten die drei Täter in der Straße der Genossenschaften vorläufig festgenommen werden. Einer der jungen Männer hatte rund 500 Euro in der Hosentasche. Dabei handelt es sich offenbar um das Geld aus der geraubten Handtasche.
Die drei Tatverdächtigen im Alter zwischen 15 und 18 Jahren stammen aus Nordhausen. Zur Stunde laufen die Ermittlungen und Vernehmungen der Nordhäuser Kripo.
Das gute Ende
Aus Sicht des Nordhäuser Rathauses sollen die Planungen zum Industriegebiet in der Goldenen Aue bald ein gutes Ende haben. Die Nordhäuser Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) ist mit Blick auf den Planungstand zum Industriegebiet "Goldene Aue" optimistisch. "Noch im Frühjahr kann es für das Industriegebiet Baurecht geben", sagte Frau Rinke. Sobald das Landratsamt seine Stellungnahme zum Entwurf des Bebauungsplanes für das Industriegebiet abgegeben habe, könne man beim Planungsverband - dem neben den Stadt Nordhausen benachbarte Gemeinden angehören - die Abwägung der Stellungnahmen von Bürgern und beteiligten Behörden beenden...ausführlich im nnz-Archiv
Nah dran und doch weit weg
Der Gemeinde- und Städtebund im Landkreis Nordhausen ist eine agile Institution. Dafür sorgt schon deren Vorsitzender Jürgen Hohberg. Erst gestern tagten die Vertreter des kommunalen Spitzenverbandes in Nordhausen. Da ging es unter anderem um solche Verständlichen wie den Haushalt des Kreisverbandes, der übrigens einstimmig beschlossen wurde. Vielleicht auch deshalb, weil es keine Erhöhung der Mitgliedsbeiträge geben sollten. Jürgen Hohberg informierte aber auch zum Haushalt der Kreisverwaltung und Karin Spieß, die Kämmerin der Stadt Nordhausen, zum Kreisumlagenstreit. Das alles kann der Mensch noch verstehen, der nicht in einer kommunalen Verwaltung arbeitet. Jetzt aber geht’s an das Eingemachte, an den real existierenden Job der Bürgermeister und Chefs der Verwaltungsgemeinschaften. Die machen nicht die große Politik, sondern müssen sich zum Beispiel mit der Zuständigkeitsbeachtung durch das Landratsamt bei erforderlichen Notwasserversorgungsmaßnahmen beschäftigen. Darüber hinaus ist gestern im Rathaus der Rolandstadt auch über die Stellung des KV-NDH zu einer Verordnung zur Änderung der Ersten Bundesmeldedatenübermittlungsverordnung beraten worden...ausführlich im nnz-Archiv
Landtag soll sich beschäftigen
Jetzt wollen sich auch die Gewerkschafter in die Diskussion um die Abschiebung einer vietnamesischen Familie einbringen. Mehrere Kreisverbände wollen sich mit einer Petition für eine Rückkehr der Familie stark machen. Die DGB-Kreisverbände in Nordthüringen wenden sich mit einer Petition an den Thüringer Landtag. Darin heißt es unter anderem: Mit großer Bestürzung und Betroffenheit haben wir von der Abschiebung des Jungen Tuan Le Da und seiner Familie aus Bleicherode nach Vietnam erfahren. Wir halten dies für einen unhaltbaren und ungerechtfertigten Zustand, zumal der Junge und seine Geschwister für die Verfehlung des Vaters bestraft werden..ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnzHeute: Räuber, Kommunen und Beschäftigung
Räuber schnell gefasst
Blitzschnell hat heute die Polizei reagiert. Drei Jugendliche konnten nach einer Straftat gefasst werden. Was sich in der Rolandstadt ereignete, das hat die nnz für Sie aufgeschrieben. Die Polizei in Nordhausen hat am Nachmittag drei jugendliche Räuber kurz nach der Tat dingfest gemacht. Die drei hatten in der Bleicheröder Straße eine 63jährige Frau bedrängt und ihr die Handtasche entrissen. Eine aufmerksame Nachbarin hatte die Tat beobachtet und sofort die Polizei alarmiert. Vier Streifenwagen nahmen sofort die Fahndung auf. Kurze Zeit später konnten die drei Täter in der Straße der Genossenschaften vorläufig festgenommen werden. Einer der jungen Männer hatte rund 500 Euro in der Hosentasche. Dabei handelt es sich offenbar um das Geld aus der geraubten Handtasche.
Die drei Tatverdächtigen im Alter zwischen 15 und 18 Jahren stammen aus Nordhausen. Zur Stunde laufen die Ermittlungen und Vernehmungen der Nordhäuser Kripo.
Das gute Ende
Aus Sicht des Nordhäuser Rathauses sollen die Planungen zum Industriegebiet in der Goldenen Aue bald ein gutes Ende haben. Die Nordhäuser Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) ist mit Blick auf den Planungstand zum Industriegebiet "Goldene Aue" optimistisch. "Noch im Frühjahr kann es für das Industriegebiet Baurecht geben", sagte Frau Rinke. Sobald das Landratsamt seine Stellungnahme zum Entwurf des Bebauungsplanes für das Industriegebiet abgegeben habe, könne man beim Planungsverband - dem neben den Stadt Nordhausen benachbarte Gemeinden angehören - die Abwägung der Stellungnahmen von Bürgern und beteiligten Behörden beenden...ausführlich im nnz-Archiv
Nah dran und doch weit weg
Der Gemeinde- und Städtebund im Landkreis Nordhausen ist eine agile Institution. Dafür sorgt schon deren Vorsitzender Jürgen Hohberg. Erst gestern tagten die Vertreter des kommunalen Spitzenverbandes in Nordhausen. Da ging es unter anderem um solche Verständlichen wie den Haushalt des Kreisverbandes, der übrigens einstimmig beschlossen wurde. Vielleicht auch deshalb, weil es keine Erhöhung der Mitgliedsbeiträge geben sollten. Jürgen Hohberg informierte aber auch zum Haushalt der Kreisverwaltung und Karin Spieß, die Kämmerin der Stadt Nordhausen, zum Kreisumlagenstreit. Das alles kann der Mensch noch verstehen, der nicht in einer kommunalen Verwaltung arbeitet. Jetzt aber geht’s an das Eingemachte, an den real existierenden Job der Bürgermeister und Chefs der Verwaltungsgemeinschaften. Die machen nicht die große Politik, sondern müssen sich zum Beispiel mit der Zuständigkeitsbeachtung durch das Landratsamt bei erforderlichen Notwasserversorgungsmaßnahmen beschäftigen. Darüber hinaus ist gestern im Rathaus der Rolandstadt auch über die Stellung des KV-NDH zu einer Verordnung zur Änderung der Ersten Bundesmeldedatenübermittlungsverordnung beraten worden...ausführlich im nnz-Archiv
Landtag soll sich beschäftigen
Jetzt wollen sich auch die Gewerkschafter in die Diskussion um die Abschiebung einer vietnamesischen Familie einbringen. Mehrere Kreisverbände wollen sich mit einer Petition für eine Rückkehr der Familie stark machen. Die DGB-Kreisverbände in Nordthüringen wenden sich mit einer Petition an den Thüringer Landtag. Darin heißt es unter anderem: Mit großer Bestürzung und Betroffenheit haben wir von der Abschiebung des Jungen Tuan Le Da und seiner Familie aus Bleicherode nach Vietnam erfahren. Wir halten dies für einen unhaltbaren und ungerechtfertigten Zustand, zumal der Junge und seine Geschwister für die Verfehlung des Vaters bestraft werden..ausführlich im nnz-Archiv
