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Diakonie bringt Spenden nach Rumänien

Auf nach Mediasch

Donnerstag, 06. Dezember 2018, 09:30 Uhr
Wenn sich das Jahr dem Ende neigt, dann macht man sich bei der Diakonie Nordhausen für eine weite Fahrt bereit. Heute morgen startete der Hilfstransport in Richtung Siebenbürgen, 10 Männer und Frauen machten sich auf die 1.600 Kilometer lange Reise, im Gepäck jede Menge Nächstenliebe, zwei Betten und ein Fahrrad...

Hilfstransport nach Mediasch gestartet (Foto: Angelo Glashagel)
Die wievielte Fahrt es ist, das weiß Michael Görk, Leiter der Nordhäuser Diakonie, nicht zu sagen. Es waren viele, soviel ist sicher. Der Hilfstransport hat Tradition und findet doch immer noch neue Unterstützer. Mit knapp 650 Kartons und Kisten kamen jetzt noch einmal rund 100 Pakete mehr zusammen als im vergangenen Jahr, und schon 2017 hatte man sich über einen neuen Spendenrekord gefreut.

Um das alles zu transportieren, braucht es ausreichend Stauraum, fünf voll gepackte Kleintransporter, um genau zu sein. Der Fuhrpark der Diakonie könnte das alleine nicht leisten, deswegen halfen die Nordthüringer Lebenshilfe und die Isoliertechnik Nordhausen unter Herrn Thomas Schlegel mit passenden Fahrzeugen aus.

Zu den langjährigen Unterstützern gehört auch der evangelische Kirchenkreis Südharz, der am morgen nicht nur für den, ebenfalls traditionellen, Reisesegen sorgte, sondern zusammen mit der Diakonie über das Jahr hinweg wieder viele Spenden eingesammelt hat. So kommt zu den materiellen Gaben finanzielle Unterstützung, insgesamt konnte man 4.500 Euro zusammenbringen. Außerdem hat man zwei Pflegebetten und ein Fahrrad im Gepäck. Übergeben werden die guten Gaben der Freunde aus Deutschland an die Gemeindeschwestern des diakonischen Werks vor Ort und die Bewohnern des Altenheims in Mediasch.
Angelo Glashagel
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