Wiedereröffnung
Der alte neue Stepel
Freitag, 30. November 2018, 10:24 Uhr
Gestern, um 17.00 Uhr wurde zum wiederholten Male die Gaststätte "Zum Stepel" in der Nordhäuser Altstadt eröffnet. Das veranlasste Peter Blei zu einem Besuch...
Es geht wieder weiter im Stepel (Foto: Peter Blei)
Kurz nach 17.00 betrat ich die Gaststätte in der Kranichstrasse. Mein erster Eindruck: alles stand an seiner gewohnten Stelle, aber irgendwas war anders als sonst. Ja, die Stimme des Betreibers und der Begrüßungstext "Grüß Gott". Hatte ich mich verhört? Nein, ein Österreicher wie später herausstellte.
Ich begab mich auf meinen gewohnten Platz und beobachtete das Treiben. Natürlich hatte ich auch was bestellt. Dem Kneiper ging alles leicht von der Hand, also einer vom Fach. Schon mal gut. Ein Blick in die Speisekarte verriet mir deutsches Essen mit "normalen" Altstadtpreisen.
Ein Kellner aus der Rustika hilft die ersten Wochen erst mal mit, bis Routine eingezogen ist. Der neuer Betreiber soll sich erst mal an die Nordhäuser Mentalitäten gewöhnen, die ja bekanntlich nicht so einfach sind, verriet man mir. Man wolle ja das Beste für die Gäste.
Am Nachbartisch wollte ein Herr schon mal was zu Essen bestellen ohne auf seine Begleitung zu warten. Wollen wir nicht warten bis die gnädige Frau auch gewählt hat, hörte ich die Bedienung sagen. Das ist was, was mir gleich sehr gut gefiel. Wieder ein gewohnter Anlaufpunkt in der Altstadt für Gäste und Nordhäuser.
Dann wünsche wir den Betreibern viel Erfolg und ein gutes Händchen. Möge ein weiterer Leerstand in weite Ferne rücken.
Autor: red
Es geht wieder weiter im Stepel (Foto: Peter Blei)
Kurz nach 17.00 betrat ich die Gaststätte in der Kranichstrasse. Mein erster Eindruck: alles stand an seiner gewohnten Stelle, aber irgendwas war anders als sonst. Ja, die Stimme des Betreibers und der Begrüßungstext "Grüß Gott". Hatte ich mich verhört? Nein, ein Österreicher wie später herausstellte.
Ich begab mich auf meinen gewohnten Platz und beobachtete das Treiben. Natürlich hatte ich auch was bestellt. Dem Kneiper ging alles leicht von der Hand, also einer vom Fach. Schon mal gut. Ein Blick in die Speisekarte verriet mir deutsches Essen mit "normalen" Altstadtpreisen.
Ein Kellner aus der Rustika hilft die ersten Wochen erst mal mit, bis Routine eingezogen ist. Der neuer Betreiber soll sich erst mal an die Nordhäuser Mentalitäten gewöhnen, die ja bekanntlich nicht so einfach sind, verriet man mir. Man wolle ja das Beste für die Gäste.
Am Nachbartisch wollte ein Herr schon mal was zu Essen bestellen ohne auf seine Begleitung zu warten. Wollen wir nicht warten bis die gnädige Frau auch gewählt hat, hörte ich die Bedienung sagen. Das ist was, was mir gleich sehr gut gefiel. Wieder ein gewohnter Anlaufpunkt in der Altstadt für Gäste und Nordhäuser.
Dann wünsche wir den Betreibern viel Erfolg und ein gutes Händchen. Möge ein weiterer Leerstand in weite Ferne rücken.
