Alles hat ein Ende...
Mittwoch, 16. Februar 2005, 09:36 Uhr
Nordhausen (nnz). ... nur vermutlich die Arbeit an der neuen Schulnetzplanung im Landkreis Nordhausen nicht. Erst ging es nicht schnell genug, nun wird ein Beschluß immer wieder hinaus geschoben....
Wer auf dem Entwurf der Tagesordnung zur nächsten Kreistagssitzung nach einem Tagesordnungspunkt (Beschluß Schulnetzkonzeption oder ähnliches) nachschaut, der wird sich vergeblich bemühen. Die konzeptionelle Fortschreibung wurde nach nnz-Informationen wieder runter genommen. Gestern bereits hatte der Elternsprecher der Sollstedter Regelschule der PDS-Kreistagsfraktion gesagt, daß mit den von der neuen Konzeption betroffenen Gemeinden nicht gesprochen worden war. Die zweite Beigeordnete der Kreisverwaltung, Loni Grünwald (PDS), bestätigte das gegenüber der nnz und verwies auf die Formalien, die ein ins Benehmensetzen mit den betroffenen Kommunen fordern.
Fakt ist, in dieser Woche wird sich der Schul – und Kulturausschuß des Kreistages noch einmal mit der Fortschreibung der Schulnetzplanung im Landkreis beschäftigen, abschließend wie es hieß. Doch das muß nicht viel bedeuten, denn es gab vermutlich schon mehrere abschließende Beratungen zu diesem Thema. Aus der Verwaltung wurde jetzt de er nnz mitgeteilt, daß ein Beschluß vor dem Abschluß des Anhörungsverfahrens taktisch unklug sei. Dieses Verfahren soll am 24. März abgeschlossen werden. Dann könnte der Kreistag einen entsprechenden Beschluß fassen. Nur: Mehr Geld wird es bis dahin in der Kreiskasse genauso wenig geben, wie mehr Regelschüler im Landkreis Nordhausen.
Das trifft dann auch auf die Zukunft des Gymnasiums in Bleicherode zu. Hier gab es von Matthias Jendricke (SPD) bereits Überlegungen, das dortige Gymnasium zu einem Schulteil eines Nordhäuser Gymnasiums werden zu lassen. Loni Grünwald gab heute gegenüber der nnz zu, daß man über die Zukunft des Standortes Bleicherode nachdenke. Favorisiert werde von der Verwaltung die räumliche Zusammenlegung mit dem dortigen Förderschulzentrum. Gleichzeitig sei man an der Behringstraße aber auch offen für andere Vorschläge. Letztlich sollten die sich aber sowohl am Wohl der Kinder, als auch an der Finanzierbarkeit orientieren.
Autor: nnzWer auf dem Entwurf der Tagesordnung zur nächsten Kreistagssitzung nach einem Tagesordnungspunkt (Beschluß Schulnetzkonzeption oder ähnliches) nachschaut, der wird sich vergeblich bemühen. Die konzeptionelle Fortschreibung wurde nach nnz-Informationen wieder runter genommen. Gestern bereits hatte der Elternsprecher der Sollstedter Regelschule der PDS-Kreistagsfraktion gesagt, daß mit den von der neuen Konzeption betroffenen Gemeinden nicht gesprochen worden war. Die zweite Beigeordnete der Kreisverwaltung, Loni Grünwald (PDS), bestätigte das gegenüber der nnz und verwies auf die Formalien, die ein ins Benehmensetzen mit den betroffenen Kommunen fordern.
Fakt ist, in dieser Woche wird sich der Schul – und Kulturausschuß des Kreistages noch einmal mit der Fortschreibung der Schulnetzplanung im Landkreis beschäftigen, abschließend wie es hieß. Doch das muß nicht viel bedeuten, denn es gab vermutlich schon mehrere abschließende Beratungen zu diesem Thema. Aus der Verwaltung wurde jetzt de er nnz mitgeteilt, daß ein Beschluß vor dem Abschluß des Anhörungsverfahrens taktisch unklug sei. Dieses Verfahren soll am 24. März abgeschlossen werden. Dann könnte der Kreistag einen entsprechenden Beschluß fassen. Nur: Mehr Geld wird es bis dahin in der Kreiskasse genauso wenig geben, wie mehr Regelschüler im Landkreis Nordhausen.
Das trifft dann auch auf die Zukunft des Gymnasiums in Bleicherode zu. Hier gab es von Matthias Jendricke (SPD) bereits Überlegungen, das dortige Gymnasium zu einem Schulteil eines Nordhäuser Gymnasiums werden zu lassen. Loni Grünwald gab heute gegenüber der nnz zu, daß man über die Zukunft des Standortes Bleicherode nachdenke. Favorisiert werde von der Verwaltung die räumliche Zusammenlegung mit dem dortigen Förderschulzentrum. Gleichzeitig sei man an der Behringstraße aber auch offen für andere Vorschläge. Letztlich sollten die sich aber sowohl am Wohl der Kinder, als auch an der Finanzierbarkeit orientieren.
