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Lange nervös, aber den Kopf nicht verloren
Montag, 26. November 2018, 13:06 Uhr
Die Handballfrauen des Nordhäuser SV haben in ihrem fünften Saisonspiel mit einem deutlichen 29:20 gegen die Gäste vom TSV Motor Gispersleben ihr Punktekonto ausgeglichen und sind in der Thüringenliga nun Tabellendritter...
Nach dem am Ende deutlichen Sieg sah es aber zunächst lange Zeit nicht aus. Denn die Nordhäuserinnen agierten lange sehr nervös, spielten überhastet. Der zu spürende unbedingte Siegeswille gegen die mit nur sieben Feldspielerinnen angereisten und ebenfalls erst einen Sieg auf ihrem Konto habenden Randerfurterinnen war wohl etwas zu viel des Guten.
Der NSV ging schnell mit 2:0 in Führung. Doch danach kam schon viel Sand ins Getriebe. Zu schnelle und unmotivierte Würfe, auch schwache Abschlüsse bei klaren Chancen. Nach dem 4:1 (8.) schaffte Gispersleben Mitte der ersten Halbzeit den Ausgleich zum 5:5. Weiter viel Stückwerk bei den Nordhäuserinnen und die Gäste hatten es relativ leicht dran zu bleiben. 7:7 in der 22. Spielminute. Eine schöne Einzelaktion der unverwüstlichen Viola Böttcher von Rechtsaußen, zwei blitzschnelle Konter über Luise Weber sowie ein Treffer von Lina Freudenberg aus spitzem Winkel von Linksaußen zum 11:7 innerhalb von nur drei Minuten brachten dann endlich etwas mehr Ruhe ins NSV-Spiel. Mit einem 14:9 für Nordhausen gings es schließlich in die Pause.
Die tat der Mannschaft in der Vergangenheit oftmals nicht gut. Und wie zur Bestätigung ging der erste Nachpausentreffer auf das Konto der Gäste. Es dauerte fast drei Minuten, dann brachte Luise Weber die Gastgeberinnen wieder in die Spur. Zwar wurden in der Folge weiter viel zu viele klare Chancen unkonzentriert vergeben, aber über 16:10 wurde der Vorsprung bis auf 19:12 (39.) ausgebaut. Eine Vorentscheidung war es aber noch nicht, denn immer wieder Unkonzentrierte Aktionen der Gastgeberinnen die den Gästen Konterchancen eröffneten.
Die Handballfrauen des Nordhäuser SV haben in ihrem fünften Saisonspiel mit einem deutlichen 29:20 gegen die Gäste vom TSV Motor Gispersleben ihr Punktekonto ausgeglichen (Foto: Uwe Tittel)
Das NSV-Torhüterinnengespann Emelie Heise und Evelyn Kallmeyer hatten so mehr zu tun als ihnen lieb war. Aber sie bewältigten das sehr gut. Dennoch kam Gispersleben beim 21:17 elf Minuten vor Ultimo noch einmal gefährlich nah auf. Kapitän Claudia Dudek gab dann mit dem Treffer zum 22:17 das Startzeichen zum energischen Schlussspurt. Endlich traf nun auch nach vielen Fehlwürfen Jenny Mohrig wieder und im nun druckvollen Angriffsspiel verloren die Gäste zunehmend die Kontrolle. Beim 29:19 durch Ella Krieß war der Vorsprung sogar zweistellig geworden bevor den Gästen in letzter Sekunde noch ein Tor zum 29:20-Endstand gelang.
Handball-Thüringenliga Frauen
Nordhäuser SV – TSV Motor Gispersleben 29:20 (14:9) Evelyn Kallmeyer/Emelie Heise – Katharina Domann, Diana Bückert (1), Lydia Rosenstock, Clara Fiedler (1), Jenny Mohrig (3), Viola Böttcher (2), Luise Weber (5), Ella Krieß (5), Lina Freudenberg (1), Larissa Förster, Marianne Kiel (1), Claudia Dudek (10)
Handball-Landesliga weibliche JugendMit 16:32 gab es für die jungen Damen der B-Jugend vom Nordhäuser SV die erwartet klare Niederlage gegen den noch ungeschlagenen Tabellenzweiten der Handball-Landesliga SV Wartburgstadt Eisenach. Erwartet ja, aber nicht nötig. Denn die Mannschaft vom Trainergespann PeterKruse/Walter Bauermeister begann selbstbewusst und richtig gut. Leonie Thiele brachte die Gastgeberinnen gleich im ersten Angriff in Führung. Und nach gut zehn gespielten Minuten nach einem Tor von Isabella Ring beim 6:5 lag das NSV-Team immer noch in Führung. Bekam man plötzlich Angst vor der eigenen Courage? Jedenfalls lief von da an nicht mehr allzuviel zusammen.
Zu wenig Bewegung ohne Ball, Weitergeben der Verantwortung, schwache Würfe. Eisenach zog mit 9:6 in Front und baute den Vorsprung bis zum Seitenwechsel bis auf 17:9 aus. Auch die ersten vier Nachpausentore gingen alle auf das Eisenacher Konto ehe Neele Arnold zum 10:21 traf. Die Linkshänderin war es auch, die immer wieder an den Ketten zerrte und die Eisenacher Abwehr beschäftigte. Ein starkes Spiel von ihr. Auf der anderen Seite aber kamen die Gäste immer wieder zu leichten Toren.
Uwe Tittel
Handball-Landesliga weibliche Jugend B
Nordhäuser SV – SVW Eisenach 16:32 (9:17)
Victoria Johanna Picht – Anna-Lena Muth (1), Isabella Ring (1), Jessica Gerlach (1), Elli Liebenrodt, Luise Weber (2), Hannah-Maria Gogsch (3), Neele Arnold (7), Leonie Thiele (1)
Autor: redNach dem am Ende deutlichen Sieg sah es aber zunächst lange Zeit nicht aus. Denn die Nordhäuserinnen agierten lange sehr nervös, spielten überhastet. Der zu spürende unbedingte Siegeswille gegen die mit nur sieben Feldspielerinnen angereisten und ebenfalls erst einen Sieg auf ihrem Konto habenden Randerfurterinnen war wohl etwas zu viel des Guten.
Der NSV ging schnell mit 2:0 in Führung. Doch danach kam schon viel Sand ins Getriebe. Zu schnelle und unmotivierte Würfe, auch schwache Abschlüsse bei klaren Chancen. Nach dem 4:1 (8.) schaffte Gispersleben Mitte der ersten Halbzeit den Ausgleich zum 5:5. Weiter viel Stückwerk bei den Nordhäuserinnen und die Gäste hatten es relativ leicht dran zu bleiben. 7:7 in der 22. Spielminute. Eine schöne Einzelaktion der unverwüstlichen Viola Böttcher von Rechtsaußen, zwei blitzschnelle Konter über Luise Weber sowie ein Treffer von Lina Freudenberg aus spitzem Winkel von Linksaußen zum 11:7 innerhalb von nur drei Minuten brachten dann endlich etwas mehr Ruhe ins NSV-Spiel. Mit einem 14:9 für Nordhausen gings es schließlich in die Pause.
Die tat der Mannschaft in der Vergangenheit oftmals nicht gut. Und wie zur Bestätigung ging der erste Nachpausentreffer auf das Konto der Gäste. Es dauerte fast drei Minuten, dann brachte Luise Weber die Gastgeberinnen wieder in die Spur. Zwar wurden in der Folge weiter viel zu viele klare Chancen unkonzentriert vergeben, aber über 16:10 wurde der Vorsprung bis auf 19:12 (39.) ausgebaut. Eine Vorentscheidung war es aber noch nicht, denn immer wieder Unkonzentrierte Aktionen der Gastgeberinnen die den Gästen Konterchancen eröffneten.
Die Handballfrauen des Nordhäuser SV haben in ihrem fünften Saisonspiel mit einem deutlichen 29:20 gegen die Gäste vom TSV Motor Gispersleben ihr Punktekonto ausgeglichen (Foto: Uwe Tittel)
Das NSV-Torhüterinnengespann Emelie Heise und Evelyn Kallmeyer hatten so mehr zu tun als ihnen lieb war. Aber sie bewältigten das sehr gut. Dennoch kam Gispersleben beim 21:17 elf Minuten vor Ultimo noch einmal gefährlich nah auf. Kapitän Claudia Dudek gab dann mit dem Treffer zum 22:17 das Startzeichen zum energischen Schlussspurt. Endlich traf nun auch nach vielen Fehlwürfen Jenny Mohrig wieder und im nun druckvollen Angriffsspiel verloren die Gäste zunehmend die Kontrolle. Beim 29:19 durch Ella Krieß war der Vorsprung sogar zweistellig geworden bevor den Gästen in letzter Sekunde noch ein Tor zum 29:20-Endstand gelang.
Handball-Thüringenliga Frauen
Nordhäuser SV – TSV Motor Gispersleben 29:20 (14:9) Evelyn Kallmeyer/Emelie Heise – Katharina Domann, Diana Bückert (1), Lydia Rosenstock, Clara Fiedler (1), Jenny Mohrig (3), Viola Böttcher (2), Luise Weber (5), Ella Krieß (5), Lina Freudenberg (1), Larissa Förster, Marianne Kiel (1), Claudia Dudek (10)
Nach guten zehn Minuten den Faden verloren
Handball-Landesliga weibliche JugendMit 16:32 gab es für die jungen Damen der B-Jugend vom Nordhäuser SV die erwartet klare Niederlage gegen den noch ungeschlagenen Tabellenzweiten der Handball-Landesliga SV Wartburgstadt Eisenach. Erwartet ja, aber nicht nötig. Denn die Mannschaft vom Trainergespann PeterKruse/Walter Bauermeister begann selbstbewusst und richtig gut. Leonie Thiele brachte die Gastgeberinnen gleich im ersten Angriff in Führung. Und nach gut zehn gespielten Minuten nach einem Tor von Isabella Ring beim 6:5 lag das NSV-Team immer noch in Führung. Bekam man plötzlich Angst vor der eigenen Courage? Jedenfalls lief von da an nicht mehr allzuviel zusammen.
Zu wenig Bewegung ohne Ball, Weitergeben der Verantwortung, schwache Würfe. Eisenach zog mit 9:6 in Front und baute den Vorsprung bis zum Seitenwechsel bis auf 17:9 aus. Auch die ersten vier Nachpausentore gingen alle auf das Eisenacher Konto ehe Neele Arnold zum 10:21 traf. Die Linkshänderin war es auch, die immer wieder an den Ketten zerrte und die Eisenacher Abwehr beschäftigte. Ein starkes Spiel von ihr. Auf der anderen Seite aber kamen die Gäste immer wieder zu leichten Toren.
Uwe Tittel
Handball-Landesliga weibliche Jugend B
Nordhäuser SV – SVW Eisenach 16:32 (9:17)
Victoria Johanna Picht – Anna-Lena Muth (1), Isabella Ring (1), Jessica Gerlach (1), Elli Liebenrodt, Luise Weber (2), Hannah-Maria Gogsch (3), Neele Arnold (7), Leonie Thiele (1)
















