Geheimsache Heizhaus
Freitag, 11. Februar 2005, 09:48 Uhr
Heringen (nnz). Probleme im Stadtrat werden in Heringen in nicht öffentlicher Sitzung behandelt. Da verhält sich die Helme-Stadt nicht viel anders als andere Kommunen. Doch mit der Nicht-Öffentlichkeit könnte es Anfang März vorbei sein...
Die nnz hatte in dieser Woche über Merkwürdigkeiten beim Verkauf des Heizhauses berichtet. Gestern Abend nun wollten die Heringer Stadträte Klarheit darüber haben, warum das Heizhaus erst verkauft und dann wieder zum Teil angemietet worden war. Die Öffentlichkeit wurde nicht informiert, schon zu Beginn der Sitzung waren die Stadträte zu strengster Verschwiegenheit verpflichtet worden. Und gerade dieser Ausschluß der Öffentlichkeit stößt vielen Menschen in der Goldenen Aue, aber auch einigen Stadträte bitter auf. So hatte sich Maik Schröter (CDU) in den zurückliegenden Jahren zum Beispiel mehrfach an den damaligen Bürgermeister Arendt gewandt, und Informationen zum geplanten Verkauf angemahnt. Fünf Anfragen hatte der Fraktionsvorsitzende gestartet, seinen Angaben zufolge habe er auf seine Schreiben keine Antwort erhalten.
Auf der gestrigen Sitzung war nach nnz-Informationen die Einberufung eines zeitweiligen Untersuchungsausschusses beschlossen worden. Dessen Mitglieder sollen in der nächsten Stadtratssitzung Anfang März benannt werden. Das allerdings soll dann öffentlich geschehen. Und vielleicht hören dann auch interessierte Heringer Bürger, warum eigentlich dieser Ausschuß seine Arbeit aufnehmen soll?
Autor: nnzDie nnz hatte in dieser Woche über Merkwürdigkeiten beim Verkauf des Heizhauses berichtet. Gestern Abend nun wollten die Heringer Stadträte Klarheit darüber haben, warum das Heizhaus erst verkauft und dann wieder zum Teil angemietet worden war. Die Öffentlichkeit wurde nicht informiert, schon zu Beginn der Sitzung waren die Stadträte zu strengster Verschwiegenheit verpflichtet worden. Und gerade dieser Ausschluß der Öffentlichkeit stößt vielen Menschen in der Goldenen Aue, aber auch einigen Stadträte bitter auf. So hatte sich Maik Schröter (CDU) in den zurückliegenden Jahren zum Beispiel mehrfach an den damaligen Bürgermeister Arendt gewandt, und Informationen zum geplanten Verkauf angemahnt. Fünf Anfragen hatte der Fraktionsvorsitzende gestartet, seinen Angaben zufolge habe er auf seine Schreiben keine Antwort erhalten.
Auf der gestrigen Sitzung war nach nnz-Informationen die Einberufung eines zeitweiligen Untersuchungsausschusses beschlossen worden. Dessen Mitglieder sollen in der nächsten Stadtratssitzung Anfang März benannt werden. Das allerdings soll dann öffentlich geschehen. Und vielleicht hören dann auch interessierte Heringer Bürger, warum eigentlich dieser Ausschuß seine Arbeit aufnehmen soll?
