Baubeginn im nächsten Jahr
Donnerstag, 10. Februar 2005, 12:50 Uhr
Baubeginn im nächsten Jahr (Foto: nnz)
Nordhausen (nnz). Die Vorbereitungen für das Kinderhospiz, das in Nordhausen etabliert werden soll, gehen beständig weiter. Jetzt ist das neue Logo dafür vorgestellt worden. Was sich noch getan hat, das hat die nnz erfahren.Die Stiftung Kinderhospiz Mitteldeutschland e.V. stellte gestern das neue Logo für das zu errichtende Kinderhospiz in Nordhausen vor. Am 12. Januar gründete sich der Förderverein, um das erste Kinderhospiz in Thüringen und Mitteldeutschland zu bauen und zu betreiben. In einer dreimonatigen Entwicklung schuf eine Nordhäuser Werbeagentur den gesamten Markenauftritt des ersten Sozialprojektes seiner Art in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt.
Im Nordhäuser Stadtteil Krimderode wird mit der Errichtung des Kinderhospizes in einem leer stehenden Schulgebäude ein Traum war. In mehr als 20.000 ehrenamtlichen Arbeitsstunden haben wir Krimderöder Bürger einstmals diese Schule errichtet und sind sehr froh, dass sie jetzt wieder einem sinnvollen Zweck überführt wird. Schon nach drei Jahren wird diese Einrichtung wieder mit Leben erfüllt sein. Wir können weiterhin alle Möglichkeiten wie Sport oder Faschingsfeiern nutzen und erleben. so Rainer Fehling, Anwohner neben dem Kinderhospiz. Großer Dank gilt den Bürgermeistern Barbara Rinke und Klaus Wahlbuhl, die gemeinsam die Vorraussetzungen der Nutzung unserer Schule für diesen guten Zweck ermöglichten. sagte Fehling im Gespräch mit der nnz.
Die Baumaßnahmen im Nordhäuser Stadtteil Krimderode werden voraussichtlich im Sommer 2006 beginnen. Die Substanz der ehemaligen Schule ist sehr ordentlich. Bis dahin gilt es Spenden, Sachmittel und die Baufinanzierung zu sichern. Wir wissen wie schwierig unser Vorhaben ist. Gerade weil es ohne bedeutende finanzielle Unterstützungen aus Landes- oder Bundesmitteln erfolgen muss., so Klaus-Dieter Heber, Vorstand der Stiftung Kinderhospiz Mitteldeutschland e.V. Der Bau und die Betriebskosten werden durchweg durch Initiativen der privaten Wirtschaft und aus Spenden der Menschen Thüringens finanziert. Als Schirmherr des Kinderhospizes Mitteldeutschland wurde eine hochrangige Persönlichkeit Thüringens angefragt. Näheres wollte Heber noch nicht verraten, soll aber in der kommenden Woche veröffentlicht werden.
