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Was ist mit dem Wasser los?

Dienstag, 30. Oktober 2018, 16:21 Uhr
In der Berta-von-Suttner-Straße rollen derzeit die Bagger, es werden Wasserrohre ausgetauscht. Ein Leser der nnz wollte wissen, warum das nötig geworden sei. Die nnz hat beim Wasserverband nachgehakt...

In der Berta-von-Suttner-Straße habe es in den letzten Jahren bei einigen Kunden des Wasserverbandes häufiger Probleme mit getrübtem Wasser gegeben, erklärt Carmen Lis, Geschäftsführerin des Nordhäuser Wasserversorgers. "Hintergrund war, dass sich dort ein sogenannter "Endstrang" befand, also die Leitung hier endete. Das Wasser kann in diesen Bereichen stagnieren und es sammelten sich Ablagerungen aus dem Netz an. Das ist ein typisches Problem für einen Endstrang. Wir haben dort öfter das Netz gespült, aber das Grundproblem blieb. Auf Dauer nicht schön für unsere Kunden", so Lis weiter.

Daher habe sich der Verband dazu entschlossen, rund 130 Meter Gußrohr auszutauschen und weitere 100 Meter Leitung aus PE-Rohr zu verlegen, um so eine Verbindung mit dem Leitungsbestand Im Stürzetal zu erhalten. "Durch den neuen 'Ringschluss' werden die Leitungen besser durchströmt, so dass die Trübungen zukünftig vermieden werden", sagt Lis. Rund 90.000 Euro investiert der Verband hier.

Die Bewohner habe man Vorfeld per Wurfzettel über die Maßnahme informiert. Bis zum 09.11. sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein und die Bewohner wieder den Wasserhahn aufdrehen können.
Angelo Glashagel
Autor: red

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