Bürger-Frage-Stunde
Mittwoch, 09. Februar 2005, 19:13 Uhr
Nordhausen (nnz). Sie ist Bestandteil jeder Stadtratssitzung: Die Bürgerfragestunde. Davon wird nicht immer Gebrauch gemacht. Und: Nicht immer werden Fragen gestellt.
Vor allem dann nicht, wenn die Lobby der älteren Menschen zu Wort kommt. Deren Vertreter Herr Püschel vom Seniorenbeirat hatte drei Probleme vorzutragen, von denen nur die geforderte Beleuchtung der öffentlichen Toiletten in die Zuständigkeit des Stadtrates fiel. Wie immer drohte Püschel den Kommunalpolitikern mit der relativ hohen und beständigen Kaufkraft der Senioren und ihren Stimmen bei künftigen Wahlen. Wie gesagt: Gefragt wurde nichts.
Zwei Fragen hatte hingegen Jürgen Nagel vom Sprecherrat der Bürgerinitiative Nordhausen macht mobil gegen die Agenda 2010. Zum einen fragte er die Stadträte, was die Stadt unternehme, um auf die Schaffung von Arbeitsplätzen in der Region Einfluß zu nehmen? Zum anderen wollte Nagel wissen, ob die Wirtschaftsförderung der Stadtverwaltung nicht in regelmäßigen Abständen einen Bericht über ihre Arbeit abgeben könne.
Bürgermeister Klaus Wahlbuhl (SPD) sicherte dem Beauftragten der Initiative eine schriftliche Antwort innerhalb von zwei Wochen zu.
Autor: nnzVor allem dann nicht, wenn die Lobby der älteren Menschen zu Wort kommt. Deren Vertreter Herr Püschel vom Seniorenbeirat hatte drei Probleme vorzutragen, von denen nur die geforderte Beleuchtung der öffentlichen Toiletten in die Zuständigkeit des Stadtrates fiel. Wie immer drohte Püschel den Kommunalpolitikern mit der relativ hohen und beständigen Kaufkraft der Senioren und ihren Stimmen bei künftigen Wahlen. Wie gesagt: Gefragt wurde nichts.
Zwei Fragen hatte hingegen Jürgen Nagel vom Sprecherrat der Bürgerinitiative Nordhausen macht mobil gegen die Agenda 2010. Zum einen fragte er die Stadträte, was die Stadt unternehme, um auf die Schaffung von Arbeitsplätzen in der Region Einfluß zu nehmen? Zum anderen wollte Nagel wissen, ob die Wirtschaftsförderung der Stadtverwaltung nicht in regelmäßigen Abständen einen Bericht über ihre Arbeit abgeben könne.
Bürgermeister Klaus Wahlbuhl (SPD) sicherte dem Beauftragten der Initiative eine schriftliche Antwort innerhalb von zwei Wochen zu.
