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Wölfe bei den Drachen

Sonntag, 06. Februar 2005, 15:53 Uhr
Nordhausen (nnz). Die nnz berichtete in lockeren Abständen von den Eishockeyspielen der Braunlager Wölfe. Heute gibt es einen besonderen Anlaß. Die Niedersachsen mussten nach Thüringen reisen, nach Erfurt.


Zwei gute Drittel reichen in der Aufstiegsrunde nicht zu Punkten, das musste der Braunlager SC bei der 3:6 (1:1, 1:3, 1:2)-Niederlage bei den Black Dragons Erfurt erfahren. Die Harzer hielten das Spiel lange offen, zwei Tore kurz vor der zweiten Drittelpause sorgten dann aber für die Entscheidung. Überraschend wirkte auf Braunlager Seite Andrew Haussler mit, doch dem Kanadier merkte man deutlich an, dass er nicht im Vollbesitz seiner Kräfte war. Daran lag es aber nicht, dass die Harzer schon in der zweiten Minute in Rückstand gerieten. Marcel Weise wurde mit einem langen Pass auf die Reise geschickt und vollendete eiskalt. Glück für den BSC, dass es wenig später nur am Pfosten des von Roland Schröder gehüteten Tores klingelte. So fanden die Wölfe zurück in das Spiel. Vergab zunächst noch Benjamin Salzmann (13.), fiel dann kurz vor der Pause doch der verdiente Ausgleich. Christian Schock war letztlich aus der Nahdistanz erfolgreich.

Auch zu Beginn des zweiten Abschnitts kamen die Erfurter besser aus den Startlöchern, doch Schröder verhinderte zunächst einen Rückstand. Den mussten die Wölfe in der 30. Minute dann doch schlucken, Marek Prospisil hatte vollstreckt. Doch der BSC konterte, und nur 40 Sekunden nach dem Rückstand hatte der starke Stefan Bilstein mit einem tollen Solo wieder den Ausgleich besorgt. Das gab den Harzern Auftrieb, etwas überraschend daher die neuerliche Führung für die Black Dragons durch Petr Precan (39.). Als 35 Sekunden später Sven Johannhardt nach einem Konter über Brandon Cook auf 4:2 erhöhte, war eine Vorentscheidung gefallen.

Der BSC verschärfte im Schlussabschnitt zwar das Tempo, doch es fehlten die entscheidenden Zentimeter im Abschluss. Die hatte der Gastgeber auf seiner Seite, obwohl Prospisils Treffer zum entscheidenden 5:2 erzielt wurde, als das Harzer Tor längst verschoben war (47.). Mit dem 6:2 durch Johannhardt machten die Erfurter das halbe Dutzend voll (57.), den Schlusspunkt setzte allerdings Riccardo Siegert, der von Haussler schön freigespielt wurde (58.).
Tore: 1:0 Weise (Masche) 1:15, 1:1 C. Schock (Pape, Bilstein) 18:23, 2:1 Prospisil (Porak, Reichert) 29:13, 2:2 Bilstein (C. Schock, Kähm) 29:56, 3:2 Precan (Porak, Prospisil) 38:31, 4:2 Johannhardt (Otte, Cook) 39:04, 5:2 Prospisil (Porak) 4-5 46:30, 6:2 Johannhardt (Masche, Otte) 56:48. 6:3 Siegert (Haussler, Kolasa) 57:19
Strafen: Erfurt 6 – Braunlage 4
Zuschauer: 508
Autor: nnz

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