nnz-Kurznews am Wochenende
Sonntag, 06. Februar 2005, 15:53 Uhr
Nordhausen (nnz). Die nnz hat auch an diesem Wochenende wieder die wichtigsten Meldungen aus Thüringen und Deutschland gefunden und für Sie zusammengestellt. Mit einem Klick haben Sie den Überblick...
Höhepunkt in Erfurt
Die Fünfte Jahreszeit hat in Erfurt ihren Höhepunkt erreicht. Bei strahlendem Sonnenschein rollte am Nachmittag der Faschingsumzug durch das Zentrum der Landeshauptstadt. Rund 2500 Karnevalisten nahmen Politiker von Bund, Land und Kommunen auf die Schippe. Zehntausende Schaulustige bejubelten den Narrentross. Wegen gestrichener städtischer Faschingszuschüsse hatte die Gemeinschaft Erfurter Carneval das Motto des Umzuges kurzfristig in Ob Schwarz, ob Grün, ob Rot - die sparen uns nicht tot geändert.
Althaus will unterstützen
Thüringens Ministerpräsident Dieter Althaus (CDU) hat der Bundesregierung Unterstützung bei einer grundlegenden Steuerreform angeboten. Die Union werde sich entsprechenden Gesprächen nicht verschließen, erklärte Althaus am Sonntag in Erfurt. Im Zuge einer solchen Reform gehörten auch sämtliche bisherigen Steuerreformen auf den Prüfstand. Für Wirtschaftswachstum und mehr Beschäftigung sei ein Befreiungsschlag erforderlich: Deutschland könne nicht warten, bis die Bundestagswahlen vorbei seien, meint der Thüringer Regierungschef.
Verpufft
Vermittlungsgutscheine der Bundesagentur für Arbeit helfen nach einem Bericht des MDR-Magazins «Umschau» eher Betrügern als betroffenen Arbeitslosen. Nach einem vertraulichen und bis heute nicht veröffentlichten Bericht des Bundesrechnungshofes wurden nur 8 Prozent der ausgegebenen Gutscheine eingelöst, berichtet das Magazin. Viele der vermittelten Arbeitsverhältnisse dauerten nur einen Monat oder noch kürzer.
Für einen Euro ins DNT
Mit Tickets für einen Euro will das Deutsche Nationaltheater (DNT) Weimar sozial schwachen Familien den Besuch von Theateraufführungen und Sinfoniekonzerten ermöglichen. Das Angebot richte sich an Empfänger von Arbeitslosengeld II und Sozialgeld, teilte das DNT mit. Bis Anfang April hat die Bühne acht Vorstellungen aus Schauspiel, Konzert und Musiktheater dafür ausgewählt, darunter auch eine Kindervorstellung. Anschließend gilt das Angebot für nicht ausverkaufte Vorstellungen an zwei Tagen der Woche.
Großer Andrang in Bibliothek
Einen Besucherandrang verzeichnete das neue Studienzentrum der Herzogin Anna Amalia Bibliothek in Weimar am Tag der offenen Tür. Mehr als 6700 Neugierige zog es gestern in den Erweiterungsbau, teilte die Stiftung Weimarer Klassik und Kunstsammlungen am Sonntag mit. Teilweise bildeten sich Schlangen im Innenhof, sagte eine Sprecherin. Das Studienzentrum der bei einem Brand Anfang September schwer beschädigten Bibliothek war am Freitag feierlich eröffnet worden.
SEK mussten eingreifen
Ein Sondereinsatzkommando der Polizei hat am Sonntag einen Familienstreit in Zella-Mehlis bei Suhl beendet. Der 43-Jährige Familienvater habe eine Pistole auf seine Frau gerichtet, wobei sich ein Schuss löste, berichtete die Polizei. Der 38-jährigen Ehefrau gelang die Flucht aus der Wohnung. Drei zunächst in der Wohnung verbliebene Kinder im Alter von acht und 15 Jahren konnten nach Verhandlungen das Haus verlassen. Anschließend überwältigten die Einsatzkräfte den Mann.
Mehr Kompetenzen gefordert
Bei zwei von fünf säumigen Schuldnern in Thüringen ist auch der Gerichtsvollzieher machtlos. Rund 40 Prozent der Forderungen werden nicht bedient, sagte der Geschäftsführer des Landesverbands Thüringer Gerichtsvollzieher, Andreas Zedel, in einem dpa-Gespräch. Er forderte eine Privatisierung der bisher verbeamteten Gerichtsvollzieher und erweiterte Zuständigkeiten, um Schulden besser eintreiben zu können. Zedel ist Obergerichtsvollzieher in Eisenach. 2004 gab es in Thüringen 221 000 Zwangsvollstreckungen.
Zweimal Tod im Wald
Skiausflüge in den Thüringer Wäldern haben nach Angaben der Bergwacht seit Jahresbeginn zu zwei Todesfällen geführt. Unsere Rettungsteams haben bisher mehr als 25 verunglückte Skiläufer vor allem von den Abfahrtspisten geholt, sagte Daniel Fritzsche, beim Deutschen Roten Kreuz (DRK) Thüringen zuständig für die Bergwacht, in einem dpa-Gespräch. Das DRK unterhält im Thüringer Wald, in der Rhön und im Südharz 40 Bergrettungsstationen. Der DRK- Bergwacht gehören 735 ehrenamtliche Mitglieder an.
Drei Tote bei Wohnhausbrand
Beim Brand einer Doppelhaushälfte in Wansleben am See in Sachsen-Anhalt sind drei Menschen ums Leben gekommen. Fünf weitere wurden nach Angaben der Polizei in Merseburg verletzt, zwei davon schwer. Das Feuer war nachts nach einer Feier in dem Backsteinhaus ausgebrochen. Der größte Teil des Gebäudes wurde zerstört, die andere Hälfte des Doppelhauses aber nicht in Mitleidenschaft gezogen. Die Ermittler schließen nach ersten Untersuchungen vorsätzliche Brandstiftung aus.
Höhepunkt
Bei meist strahlender Sonne haben Fastnachter und Karnevalisten in vielen deutschen Städten die Straßen gestürmt. So rollen etwa in Berlin, Braunschweig, Frankfurt, Wiesbaden, Cottbus, Mannheim, Erfurt, dem sächsischen Radeburg und vielen anderen Städten traditionell schon heute die Umzüge. In den närrischen Hochburgen Mainz, Köln und Düsseldorf startet dagegen erst am morgigen Rosenmontag die großen Züge mit Live-Übertragung im Fernsehen.
Kein Knall
Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement rechnet im laufenden Jahr mit einem leichten Rückgang der Arbeitslosigkeit: Einen gewaltigen Knall wird es allerdings nicht geben. Bis zur spürbaren Senkung der Arbeitslosigkeit liegt noch ein gewaltiges Stück Arbeit vor uns”, sagte er dem Berliner Tagesspiegel”. Erneut wollte er keine Prognose zur Arbeitslosenzahl im Wahljahr 2006 abgeben.
Runder Tisch gefordert
DGB-Chef Michael Sommer sorgt sich um die fünf Millionen Menschen in Deutschland, die keine Arbeit haben. In der Bild am Sonntag” verlangte er von Wirtschaftsminister Wolfgang Clement, einen Krisengipfel einzuberufen. Regierung, Zentralbank, Arbeitgeber und Gewerkschaften - sie alle gehören an einen Tisch, so Sommer. Der Wirtschaftsweise Peter Bofinger will außerdem auch die 400-Euro-Jobs auf den Prüfstand stellen. Sie machten es für Firmen attraktiv, reguläre Stellen in Minijobs aufzusplitten, so Bofinger.
Wiedergeburt
Nach einem Jahr Pause könnte die Love Parade wieder auferstehen. Die Stadt hat sich mit den Veranstaltern geeinigt, dass der Umzug in diesem und im nächsten Jahr am zweiten Samstag im Juli stattfinden kann. Das erklärte Wirtschaftsstaatssekretär Volkmar Strauch. Der größte Rave der Republik war seit Anfang der 90er Jahre jeweils am zweiten Samstag im Juli zunächst über den Kurfürstendamm und dann durch den Tiergarten gezogen. 2004 ist das Spektakel aus Geldmangel ausgefallen.
Vorschule
Baden-Württembergs designierter Regierungschef Günther Oettinger will Schwerpunkte in der Bildungspolitik setzen. Dazu gehöre auch die Kindergartenpflicht im Jahr vor der Einschulung, sagte Oettinger der dpa. Außerdem sollten Sprachförderungskurse ausgeweitet werden. Derweil steht die OECD Studiengebühren in Deutschland positiv gegenüber. Dafür müssten die Universitäten mehr Freiheiten bekommen, sagte Bildungsexperte Andreas Schleicher der Welt am Sonntag”. Bildungsministerin Edelgard Bulmahn lehnt das ab.
Wer hat Schuld?
Union und Rot-Grün werfen sich gegenseitig vor, für das Erstarken der NPD verantwortlich sein. Ausgangspunkt sind die Äußerungen von CSU-Chef Edmund Stoiber. Er hatte die Arbeitslosigkeit und so die Bundesregierung als Grund ausgemacht, warum Rechtsextreme vermehrt Zulauf erhalten. SPD und Grüne wiesen das zurück warnten Stoiber davor, mit parteipolitischer Taktik ein gemeinsames Vorgehen gegen die NPD zu torpedieren. Mehrere SPD-Ministerpräsidenten zeigten sich offen für ein neues NPD-Verbotsverfahren.
Akten von Verstorbenen
Stasi-Unterlagen nicht mehr lebender Prominenter und Amtsträger können künftig nach einer Frist von mehreren Jahren herausgegeben werden. Eine entsprechende Richtlinie zum Umgang mit den Akten von Gestorbenen habe die Stasi-Unterlagenbehörde erlassen, berichtet der Tagesspiegel”. Die Länge der Frist richte sich im Einzelfall danach, wie prominent die jeweilige Person war.
Autor: nnzHöhepunkt in Erfurt
Die Fünfte Jahreszeit hat in Erfurt ihren Höhepunkt erreicht. Bei strahlendem Sonnenschein rollte am Nachmittag der Faschingsumzug durch das Zentrum der Landeshauptstadt. Rund 2500 Karnevalisten nahmen Politiker von Bund, Land und Kommunen auf die Schippe. Zehntausende Schaulustige bejubelten den Narrentross. Wegen gestrichener städtischer Faschingszuschüsse hatte die Gemeinschaft Erfurter Carneval das Motto des Umzuges kurzfristig in Ob Schwarz, ob Grün, ob Rot - die sparen uns nicht tot geändert.
Althaus will unterstützen
Thüringens Ministerpräsident Dieter Althaus (CDU) hat der Bundesregierung Unterstützung bei einer grundlegenden Steuerreform angeboten. Die Union werde sich entsprechenden Gesprächen nicht verschließen, erklärte Althaus am Sonntag in Erfurt. Im Zuge einer solchen Reform gehörten auch sämtliche bisherigen Steuerreformen auf den Prüfstand. Für Wirtschaftswachstum und mehr Beschäftigung sei ein Befreiungsschlag erforderlich: Deutschland könne nicht warten, bis die Bundestagswahlen vorbei seien, meint der Thüringer Regierungschef.
Verpufft
Vermittlungsgutscheine der Bundesagentur für Arbeit helfen nach einem Bericht des MDR-Magazins «Umschau» eher Betrügern als betroffenen Arbeitslosen. Nach einem vertraulichen und bis heute nicht veröffentlichten Bericht des Bundesrechnungshofes wurden nur 8 Prozent der ausgegebenen Gutscheine eingelöst, berichtet das Magazin. Viele der vermittelten Arbeitsverhältnisse dauerten nur einen Monat oder noch kürzer.
Für einen Euro ins DNT
Mit Tickets für einen Euro will das Deutsche Nationaltheater (DNT) Weimar sozial schwachen Familien den Besuch von Theateraufführungen und Sinfoniekonzerten ermöglichen. Das Angebot richte sich an Empfänger von Arbeitslosengeld II und Sozialgeld, teilte das DNT mit. Bis Anfang April hat die Bühne acht Vorstellungen aus Schauspiel, Konzert und Musiktheater dafür ausgewählt, darunter auch eine Kindervorstellung. Anschließend gilt das Angebot für nicht ausverkaufte Vorstellungen an zwei Tagen der Woche.
Großer Andrang in Bibliothek
Einen Besucherandrang verzeichnete das neue Studienzentrum der Herzogin Anna Amalia Bibliothek in Weimar am Tag der offenen Tür. Mehr als 6700 Neugierige zog es gestern in den Erweiterungsbau, teilte die Stiftung Weimarer Klassik und Kunstsammlungen am Sonntag mit. Teilweise bildeten sich Schlangen im Innenhof, sagte eine Sprecherin. Das Studienzentrum der bei einem Brand Anfang September schwer beschädigten Bibliothek war am Freitag feierlich eröffnet worden.
SEK mussten eingreifen
Ein Sondereinsatzkommando der Polizei hat am Sonntag einen Familienstreit in Zella-Mehlis bei Suhl beendet. Der 43-Jährige Familienvater habe eine Pistole auf seine Frau gerichtet, wobei sich ein Schuss löste, berichtete die Polizei. Der 38-jährigen Ehefrau gelang die Flucht aus der Wohnung. Drei zunächst in der Wohnung verbliebene Kinder im Alter von acht und 15 Jahren konnten nach Verhandlungen das Haus verlassen. Anschließend überwältigten die Einsatzkräfte den Mann.
Mehr Kompetenzen gefordert
Bei zwei von fünf säumigen Schuldnern in Thüringen ist auch der Gerichtsvollzieher machtlos. Rund 40 Prozent der Forderungen werden nicht bedient, sagte der Geschäftsführer des Landesverbands Thüringer Gerichtsvollzieher, Andreas Zedel, in einem dpa-Gespräch. Er forderte eine Privatisierung der bisher verbeamteten Gerichtsvollzieher und erweiterte Zuständigkeiten, um Schulden besser eintreiben zu können. Zedel ist Obergerichtsvollzieher in Eisenach. 2004 gab es in Thüringen 221 000 Zwangsvollstreckungen.
Zweimal Tod im Wald
Skiausflüge in den Thüringer Wäldern haben nach Angaben der Bergwacht seit Jahresbeginn zu zwei Todesfällen geführt. Unsere Rettungsteams haben bisher mehr als 25 verunglückte Skiläufer vor allem von den Abfahrtspisten geholt, sagte Daniel Fritzsche, beim Deutschen Roten Kreuz (DRK) Thüringen zuständig für die Bergwacht, in einem dpa-Gespräch. Das DRK unterhält im Thüringer Wald, in der Rhön und im Südharz 40 Bergrettungsstationen. Der DRK- Bergwacht gehören 735 ehrenamtliche Mitglieder an.
Drei Tote bei Wohnhausbrand
Beim Brand einer Doppelhaushälfte in Wansleben am See in Sachsen-Anhalt sind drei Menschen ums Leben gekommen. Fünf weitere wurden nach Angaben der Polizei in Merseburg verletzt, zwei davon schwer. Das Feuer war nachts nach einer Feier in dem Backsteinhaus ausgebrochen. Der größte Teil des Gebäudes wurde zerstört, die andere Hälfte des Doppelhauses aber nicht in Mitleidenschaft gezogen. Die Ermittler schließen nach ersten Untersuchungen vorsätzliche Brandstiftung aus.
Höhepunkt
Bei meist strahlender Sonne haben Fastnachter und Karnevalisten in vielen deutschen Städten die Straßen gestürmt. So rollen etwa in Berlin, Braunschweig, Frankfurt, Wiesbaden, Cottbus, Mannheim, Erfurt, dem sächsischen Radeburg und vielen anderen Städten traditionell schon heute die Umzüge. In den närrischen Hochburgen Mainz, Köln und Düsseldorf startet dagegen erst am morgigen Rosenmontag die großen Züge mit Live-Übertragung im Fernsehen.
Kein Knall
Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement rechnet im laufenden Jahr mit einem leichten Rückgang der Arbeitslosigkeit: Einen gewaltigen Knall wird es allerdings nicht geben. Bis zur spürbaren Senkung der Arbeitslosigkeit liegt noch ein gewaltiges Stück Arbeit vor uns”, sagte er dem Berliner Tagesspiegel”. Erneut wollte er keine Prognose zur Arbeitslosenzahl im Wahljahr 2006 abgeben.
Runder Tisch gefordert
DGB-Chef Michael Sommer sorgt sich um die fünf Millionen Menschen in Deutschland, die keine Arbeit haben. In der Bild am Sonntag” verlangte er von Wirtschaftsminister Wolfgang Clement, einen Krisengipfel einzuberufen. Regierung, Zentralbank, Arbeitgeber und Gewerkschaften - sie alle gehören an einen Tisch, so Sommer. Der Wirtschaftsweise Peter Bofinger will außerdem auch die 400-Euro-Jobs auf den Prüfstand stellen. Sie machten es für Firmen attraktiv, reguläre Stellen in Minijobs aufzusplitten, so Bofinger.
Wiedergeburt
Nach einem Jahr Pause könnte die Love Parade wieder auferstehen. Die Stadt hat sich mit den Veranstaltern geeinigt, dass der Umzug in diesem und im nächsten Jahr am zweiten Samstag im Juli stattfinden kann. Das erklärte Wirtschaftsstaatssekretär Volkmar Strauch. Der größte Rave der Republik war seit Anfang der 90er Jahre jeweils am zweiten Samstag im Juli zunächst über den Kurfürstendamm und dann durch den Tiergarten gezogen. 2004 ist das Spektakel aus Geldmangel ausgefallen.
Vorschule
Baden-Württembergs designierter Regierungschef Günther Oettinger will Schwerpunkte in der Bildungspolitik setzen. Dazu gehöre auch die Kindergartenpflicht im Jahr vor der Einschulung, sagte Oettinger der dpa. Außerdem sollten Sprachförderungskurse ausgeweitet werden. Derweil steht die OECD Studiengebühren in Deutschland positiv gegenüber. Dafür müssten die Universitäten mehr Freiheiten bekommen, sagte Bildungsexperte Andreas Schleicher der Welt am Sonntag”. Bildungsministerin Edelgard Bulmahn lehnt das ab.
Wer hat Schuld?
Union und Rot-Grün werfen sich gegenseitig vor, für das Erstarken der NPD verantwortlich sein. Ausgangspunkt sind die Äußerungen von CSU-Chef Edmund Stoiber. Er hatte die Arbeitslosigkeit und so die Bundesregierung als Grund ausgemacht, warum Rechtsextreme vermehrt Zulauf erhalten. SPD und Grüne wiesen das zurück warnten Stoiber davor, mit parteipolitischer Taktik ein gemeinsames Vorgehen gegen die NPD zu torpedieren. Mehrere SPD-Ministerpräsidenten zeigten sich offen für ein neues NPD-Verbotsverfahren.
Akten von Verstorbenen
Stasi-Unterlagen nicht mehr lebender Prominenter und Amtsträger können künftig nach einer Frist von mehreren Jahren herausgegeben werden. Eine entsprechende Richtlinie zum Umgang mit den Akten von Gestorbenen habe die Stasi-Unterlagenbehörde erlassen, berichtet der Tagesspiegel”. Die Länge der Frist richte sich im Einzelfall danach, wie prominent die jeweilige Person war.
