Der Anfang ist gemacht
Sonntag, 06. Februar 2005, 10:58 Uhr
Nordhausen (nnz). Es war das erste Oldie-Turnier, zu dem Wacker Nordhausen unter das Dach der Wiedigburghalle eingeladen hatte. 450 Zuschauer konnten sich vom Können ehemaliger Fußballgrößen überzeugen. Und sie hatten – wie die Akteure auf dem Parkett - dabei ihre helle Freude...
Der Anfang ist gemacht (Foto: nnz)
Fußball und Singen kann man nicht erzwingen, sagte am Samstag Frank Ludwig der nnz. Der ehemalige Zuschauerliebling von Wacker Nordhausen brachte damit zum Ausdruck, daß man vor den Leistungen eines Torsten Gütschow, Bernd Bransch, Wolfgang Altmann oder Martin Busse immer noch den sportlichen Hut ziehen kann. Sie alle zusammen zeigten auf dem Hallenparkett, daß sie das Fußballspielen nicht verlernt haben, daß sie immer noch um jeden Ball kämpfen und vor allem: Sie habe sich ihre sportliche Freundschaft über Jahre und Jahrzehnte hinweg erhalten.
Nach dem internationalen Hallenfußball-Tunier vor drei Wochen gab es mit dem Oldie-Turnier um den Autohaus-Peter-Cup nun den zweiten sportlichen Höhepunkt im Jubiläumsjahr zu erheischen. Möglich wurde der durch das Engagement vieler freiwilliger Helfer und durch die finanzielle Unterstützung mehrerer Unternehmen der Region. Ob nun Gleisbau Lutterodt, die Spediton Blanke, die Nordhäuser Stadtwerke, die Nordbrand Nordhausen GmbH oder letztlich die Autohaus-Peter-Gruppe – sie alle hatten sich im Vorfeld jede erdenkliche Mühe gegeben.
Nun kann man im Nachhinein über die Zahl der Zuschauer zufrieden oder unzufrieden sein, doch mit dem Turnier an diesem Wochenende ist ein Zeichen gesetzt und ein Anfang gemacht worden. Wer hinter den Kulissen aufmerksam zuhörte, der konnte erfahren, daß Wacker Nordhausen deutlich mehr Symphatisanten hat, als das noch vor zwei oder drei Jahren der Fall war. Hier hat sich letztlich auch eine konsequente und penetrante Arbeit des Präsidiums durchgesetzt und beginnt erste Früchte zu tragen. Geerntet werden sollen diese Früchte dann zum Ende der Landesklassen-Saison, die auch wirklich die letzte Saison für Wacker in dieser Spielklasse sein soll.
Wie die nnz erfuhr, soll der Aufenthalt nach dem Aufstieg in die Thüringen-Liga nur ein temporäer sein. Angepeilt wird die Oberliga. Dazu bedarf es jedoch der weiteren Unterstützung nicht nur der jetzigen Sponsoren. Weitere müssen mit ins Boot, in den jetzt schon die Richtigen sitzen. Dazu bedarf es aber auch der Politik, auf Landes- und kommunaler Ebene. Und so waren am Rande des Turniers der Verein und die Sponsoren ein wenig verschnupft, daß sich weder von der politischen Spitze des Nordhäuser Rathauses noch vom Landratsamt niemand in der Wiedigsburghalle sehen ließ. Dabei ging es den Unterstützern nicht um die Huldigung ihrer selbst, es gehört sich einfach im Jahr 100 eines traditionsreichen Fußballvereins, der in den Jahren 1995 bis 1998 die Stadt Nordhausen deutschlandweit bekannt gemacht hatte, diesen Verein moralisch zu unterstützen.
Aber es wurde natürlich auch noch Fußball gespielt an diesem Samstagnachmittag. Und da will die nnz wenigstens die Tabelle nachtragen:
1. 1. FC Lok Leipzig
2. SC Feiburg
3. Eintracht Sondershausen
4. Rot Weiß Erfurt
5. Wacker Nordhausen
6. HFC
Ein Dank gilt auch den Männern in Schwarz, die über den Wettskandal ihrer Kollegen nur den Kopf schütteln, die immer gern nach Nordhausen kommen und die zu den untadeligen Schiedsrichter-Legenden in diesem ostdeutschen Lande zählen: Adolf Prokop und Günter Habermann.
Die nnz wird am Montag eine kleine Bilder-Galerie von dem Hallenturnier nachreichen. Sie soll auch einen kleinen Vorgeschmack geben auf das, was Wacker zum Beispiel in den kommenden Heimpspielen veranstalten will. Ob daran auch die Kommunalpolitiker teilhaben wollen, kann jetzt noch nicht gesagt werden. Der Kapitän der 1. Mänermannschaft, Sven Pistorius, jedenfalls hat alle Stadträte per Brief im Namen der Mannschaft zum Derby Wacker gegen Salza am 19. März eingeladen. Wie sagte Frank Ludwig? Fußballspielen und Singen kann man nicht erzwingen!
Autor: nnz
Der Anfang ist gemacht (Foto: nnz)
Fußball und Singen kann man nicht erzwingen, sagte am Samstag Frank Ludwig der nnz. Der ehemalige Zuschauerliebling von Wacker Nordhausen brachte damit zum Ausdruck, daß man vor den Leistungen eines Torsten Gütschow, Bernd Bransch, Wolfgang Altmann oder Martin Busse immer noch den sportlichen Hut ziehen kann. Sie alle zusammen zeigten auf dem Hallenparkett, daß sie das Fußballspielen nicht verlernt haben, daß sie immer noch um jeden Ball kämpfen und vor allem: Sie habe sich ihre sportliche Freundschaft über Jahre und Jahrzehnte hinweg erhalten.
Nach dem internationalen Hallenfußball-Tunier vor drei Wochen gab es mit dem Oldie-Turnier um den Autohaus-Peter-Cup nun den zweiten sportlichen Höhepunkt im Jubiläumsjahr zu erheischen. Möglich wurde der durch das Engagement vieler freiwilliger Helfer und durch die finanzielle Unterstützung mehrerer Unternehmen der Region. Ob nun Gleisbau Lutterodt, die Spediton Blanke, die Nordhäuser Stadtwerke, die Nordbrand Nordhausen GmbH oder letztlich die Autohaus-Peter-Gruppe – sie alle hatten sich im Vorfeld jede erdenkliche Mühe gegeben.
Nun kann man im Nachhinein über die Zahl der Zuschauer zufrieden oder unzufrieden sein, doch mit dem Turnier an diesem Wochenende ist ein Zeichen gesetzt und ein Anfang gemacht worden. Wer hinter den Kulissen aufmerksam zuhörte, der konnte erfahren, daß Wacker Nordhausen deutlich mehr Symphatisanten hat, als das noch vor zwei oder drei Jahren der Fall war. Hier hat sich letztlich auch eine konsequente und penetrante Arbeit des Präsidiums durchgesetzt und beginnt erste Früchte zu tragen. Geerntet werden sollen diese Früchte dann zum Ende der Landesklassen-Saison, die auch wirklich die letzte Saison für Wacker in dieser Spielklasse sein soll.
Wie die nnz erfuhr, soll der Aufenthalt nach dem Aufstieg in die Thüringen-Liga nur ein temporäer sein. Angepeilt wird die Oberliga. Dazu bedarf es jedoch der weiteren Unterstützung nicht nur der jetzigen Sponsoren. Weitere müssen mit ins Boot, in den jetzt schon die Richtigen sitzen. Dazu bedarf es aber auch der Politik, auf Landes- und kommunaler Ebene. Und so waren am Rande des Turniers der Verein und die Sponsoren ein wenig verschnupft, daß sich weder von der politischen Spitze des Nordhäuser Rathauses noch vom Landratsamt niemand in der Wiedigsburghalle sehen ließ. Dabei ging es den Unterstützern nicht um die Huldigung ihrer selbst, es gehört sich einfach im Jahr 100 eines traditionsreichen Fußballvereins, der in den Jahren 1995 bis 1998 die Stadt Nordhausen deutschlandweit bekannt gemacht hatte, diesen Verein moralisch zu unterstützen.
Aber es wurde natürlich auch noch Fußball gespielt an diesem Samstagnachmittag. Und da will die nnz wenigstens die Tabelle nachtragen:
1. 1. FC Lok Leipzig
2. SC Feiburg
3. Eintracht Sondershausen
4. Rot Weiß Erfurt
5. Wacker Nordhausen
6. HFC
Ein Dank gilt auch den Männern in Schwarz, die über den Wettskandal ihrer Kollegen nur den Kopf schütteln, die immer gern nach Nordhausen kommen und die zu den untadeligen Schiedsrichter-Legenden in diesem ostdeutschen Lande zählen: Adolf Prokop und Günter Habermann.
Die nnz wird am Montag eine kleine Bilder-Galerie von dem Hallenturnier nachreichen. Sie soll auch einen kleinen Vorgeschmack geben auf das, was Wacker zum Beispiel in den kommenden Heimpspielen veranstalten will. Ob daran auch die Kommunalpolitiker teilhaben wollen, kann jetzt noch nicht gesagt werden. Der Kapitän der 1. Mänermannschaft, Sven Pistorius, jedenfalls hat alle Stadträte per Brief im Namen der Mannschaft zum Derby Wacker gegen Salza am 19. März eingeladen. Wie sagte Frank Ludwig? Fußballspielen und Singen kann man nicht erzwingen!
