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nnz-Rückspiegel: 5. Februar 2004

Samstag, 05. Februar 2005, 07:27 Uhr
Nordhausen (nnz). Wenn Sie wissen wollen, was vor exakt einem Jahr in Nordhausen und Umgebung los war, dann sollten Sie jetzt unbedingt auf MEHR klicken. Die nnz-Redaktion hat die Meldungen „von damals“ für Sie noch einmal aufbereitet.
Heute: Zufrieden, Empfehlung und Nobas


Zufrieden mit dem Kreistag
Die Kreisvorständler des Gemeinde- und Städtebundes trafen sich einen Tag nach der Kreistagssitzung. Und gerade die bot natürlich viel Stoff zur Diskussion. Erst aber einmal hatte die kommunalen Politiker mit sich selbst zu tun. Sie beschlossen den Haushalt der Geschäftsstelle in Sollstedt, wie es sich für einen kommunalen Spitzenverband gehört – einstimmig wurde das Papier zur Abstimmung der Mitgliederversammlung noch in diesem Monat empfohlen. Dann wurde natürlich die Kreistagssitzung ausgewertet. Und wo es in den zurückliegenden Jahren immer massive Kritik an diesem Gremium und an der Kreisverwaltung gab, wurde jetzt fast symbolisch applaudiert. „Als sehr positiv wurde von den Vorstandsmitgliedern des Gemeinde- und Städtebundes Thüringen die im Vergleich zu den Vorjahren relativ frühe Verabschiedung des Kreishaushaltes 2004 festgestellt“, ist in einer Pressemitteilung aus Sollstedt zu lesen...ausführlich im nnz-Archiv

Überlegungen zum Erhalt
Die beiden evangelischen Schulen in Nordhausen stehen vor ihrer Schließung. Das aber wollen die Menschen vor Ort nicht hinnehmen. Anfang der Woche hatten die Eltern Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) eingeladen. Am vergangenen Montag folgten zahlreiche Eltern der Evangelischen Grundschule in Nordhausen der Gesprächseinladung von Oberbürgermeisterin Barbara Rinke in das Schulgebäude in Nord. In den Ausführungen und dem sich anschließenden Gespräch kamen konkrete konstruktive Überlegungen zur Erhaltung der Evangelischen Grundschule zur Sprache. Frau Rinke trat zugleich als Oberbürgermeisterin Nordhausens und als Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland auf, auch wenn sie in einigen Fällen zunächst nur ihre eigene Meinung aufzeigen konnte. „Mir liegt sehr viel daran, dass die Evangelische Grundschule in der Stadt eine Rolle spielt“, so Barbara Rinke am Beginn. Zum Thema Schulgebäude signalisierte sie Entgegenkommen, wenn es zu einem Standortwechsel kommen sollte bzw. wenn Vertragsverhandlungen anstünden. Sie gab die Empfehlung zu einer deutlichen Trennung von den bisherigen Verwaltungsstrukturen. Den Regelschulklassen konnte sie ein Angebot machen für den Fall, dass sie nach dem Sommer nicht weitergeführt werden können: Die Stadt bietet an, sich beim Schulamt in Worbis dafür einzusetzen, dass die Klassen geschlossen an die Petersbergschule übernommen werden, Gespräche dazu hätten bereits stattgefunden...ausführlich im nnz-Archiv


Herz für andere Jugendliche
Erwachsene haben mitunter so einige Vorurteile gegenüber der Jugend. Die sind nicht immer positiv besetzt. Doch da gibt es auch Mädchen und Jungen, die sich um das Gemeinwohl sorgen und dabei vielleicht auch noch Spaß haben. Nachdem der Jugend in Wülfingerode die Idee erwachsen war, einen eignen Weihnachtsmarkt zu veranstalten, wurde am 20. Dezember dieser Gedanke in die Tat umgesetzt. Auf Initiative der Jugendlichen und der ortsansässigen Vereine beruhend, wurden im Vorlauf keine Mühen und Kosten gescheut, um den 1. Wülfingeröder Weihnachtsmarkt zu einem Erfolg werden zu lassen. In gemütlicher Runde ging der erste Wülfingeröder Weihnachtsmarkt gegen 22.00 Uhr zu Ende...ausführlich im nnz-Archiv


Umsetzung steht nicht in Frage
Der Zoff zwischen Geschäftsleitung und Betriebsrat der HBM-Nobas geht weiter. Gestern gab es einen erneuten Termin am Arbeitsgericht Nordhausen. Das Gericht hatte in seinem Urteil gestern bestätigt, dass die Verlagerung von elf Mitarbeitern des Vertriebs nach Gröbers in Sachsen-Anhalt eine Betriebsänderung im Sinne des Betriebsverfassungsgesetzes darstellt. Und da kann das Unternehmen nicht einfach so entscheiden, sondern ist verpflichtet, mit dem Betriebsrat in Verhandlungen zu einem Interessensausgleich und einem Sozialplan für die betroffenen Mitarbeiter einzutreten. „Wir wollen mit der Geschäftsleitung verhandeln, um letztlich die entstehenden Nachteile für unsere Mitarbeiter auszugleichen. Schließlich geht es um fünf Stunden täglich, welche die betroffenen Kollegen auf der Straße unterwegs sind“, so Betriebsratchef Eberhard Klaus zur nnz. Eigentlich sollten die Vertriebsmitarbeiter seit Montag schon in Sachsen-Anhalt arbeiten, jetzt aber soll erst einmal verhandelt werden...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnz

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