Rettungsaktion in Nordhausen
Freitag, 04. Februar 2005, 17:18 Uhr
Rettungsaktion in Nordhausen (Foto: nnz)
Nordhausen (nnz). Zu einer ungewöhnlichen Rettungsaktion musste heute die Nordhäuser Berufsfeuerwehr ausrücken. Was da in der Nähe des Nordhäuser Tierheims passierte, das gibt es mit einem Klick...Das Reh war aufs Eis gegangen und ist eingebrochen. Die Eis-Schicht war sehr dünn: Die Beine des kleinen Tieres haben keinen Halt mehr gefunden; und offensichtlich über Stunden hinweg muss es immer wieder versucht haben, sich aus dem Wasser zu stemmen – und ist immer wieder eingesunken. Es wäre wohl jämmerlich ertrunken, wenn es niemand bemerkt hätte. Wir konnten in letzter Minute helfen
So schildert Brandoberinspektor Gerd Jung von der Nordhäuser Berufsfeuerwehr die Situation bei der jüngsten Rettungsaktion der Beamten. Einsatzort war der rund 60 Meter lange und 50 Meter breite Teich vor den Toren des Nordhäuser Tierheimes. Dessen Mitarbeiter waren es, die heute Morgen um 8.40 Uhr das Tier in Not bemerkt die Feuerwehrleute gerufen hatten. Die fünf Kameraden zogen mit Hilfe von Schlauchboot und Eisschlitten das völlig erschöpfte Reh aus dem Wasser und übergaben es nach einer Stunde in die Obhut der Tierschützer.
