Regionalplan 2018
Stadtratsfraktionen mit Forderungen
Sonntag, 14. Oktober 2018, 14:02 Uhr
Die Vorsitzenden der im Stadtrat Nordhausen vertretenen Parteien unterstützen das Aktionsbündnis zum Erhalt der Kultur- und Naturlandschaft Gipskarst und Rüdigsdorfer Schweiz...
Vor dem Hintergrund der Überarbeitung der Regionalplanungen auch für den Nordthüringer Raum ist ein gemeinsames und entschlossenes Handeln notwendig, um einer weiteren Zerstörung der einmaligen Gipskarstregion Einhalt zu gebieten.
Hierbei geht es insbesondere um die schon im bisher geltenden Regionalplan ausgewiesenen Vorranggebiete, in welchen bisher noch nicht abgebaut wurde, die aber für die Rohstoffgewinnung in den kommenden Jahren bereitgestellt wurden. Diese Flächen sollen nun zum Teil erheblich erweitert werden.
Beantragt werden dazu auch die neuen Flächen Himmelsberg und Kuhberg. Dazu kommt noch eine weitere Fläche, die nicht als Vorranggebiet für die Rohstoffgewinnung eingetragen war. Für die aber in diesem Jahr die Betriebsgenehmigung erteilt wurde.
Wenn jetzt weitere Flächen für die Rohstoffgewinnung der nächsten 75 Jahre ausgewiesen werden sollen, so zerstört dies nicht nur die einmalige Landschaft und die Tier- und Pflanzenwelt unwiederbringlich, sondern sie verhindert auch technische Innovationen und Verwendung neuer Baustoffe, indem man glaubt, an alt Hergebrachtem festhalten zu können. Dass dies ein Fehler ist, sehen wir gerade in der Automobilbranche.
Wir unterstützen deshalb, die durch das Aktionsbündnis gestellten Forderungen:
Autor: redVor dem Hintergrund der Überarbeitung der Regionalplanungen auch für den Nordthüringer Raum ist ein gemeinsames und entschlossenes Handeln notwendig, um einer weiteren Zerstörung der einmaligen Gipskarstregion Einhalt zu gebieten.
Hierbei geht es insbesondere um die schon im bisher geltenden Regionalplan ausgewiesenen Vorranggebiete, in welchen bisher noch nicht abgebaut wurde, die aber für die Rohstoffgewinnung in den kommenden Jahren bereitgestellt wurden. Diese Flächen sollen nun zum Teil erheblich erweitert werden.
Beantragt werden dazu auch die neuen Flächen Himmelsberg und Kuhberg. Dazu kommt noch eine weitere Fläche, die nicht als Vorranggebiet für die Rohstoffgewinnung eingetragen war. Für die aber in diesem Jahr die Betriebsgenehmigung erteilt wurde.
Wenn jetzt weitere Flächen für die Rohstoffgewinnung der nächsten 75 Jahre ausgewiesen werden sollen, so zerstört dies nicht nur die einmalige Landschaft und die Tier- und Pflanzenwelt unwiederbringlich, sondern sie verhindert auch technische Innovationen und Verwendung neuer Baustoffe, indem man glaubt, an alt Hergebrachtem festhalten zu können. Dass dies ein Fehler ist, sehen wir gerade in der Automobilbranche.
Wir unterstützen deshalb, die durch das Aktionsbündnis gestellten Forderungen:
- Keine weiteren Erkundungsbohrungen
- Keine neuen Aufschlüsse und Neuverritzungen von Tagebauen
- Interessen der Menschen müssen vor unternehmerische Interessen gestellt werden
- Umwelt und Naturschutz müssen eine höhere Priorität erhalten
- Einspruch gegen die Erweiterungsflächen zur vorsorgenden Rohstoffgewinnung im Südharz
- Unterstützung durch die Landespolitik
- Start einer Bundesratsinitiative zur Änderung des Bergrechts
