Weniger werden weniger
Donnerstag, 03. Februar 2005, 13:44 Uhr
Nordhausen (nnz). Auch im Jahr 2004 mußte der Freistaat Thüringen einen Bevölkerungsschwund hinnehmen. Doch der soll sich leicht abgeschwächt haben – sagen die Statistiker und haben nachgerechnet.
Am 30. September 2004 hatte Thüringen knapp 2,36 Millionen Einwohner. Damit sank die Bevölkerungszahl gegenüber dem Jahresanfang 2004 um 13,4 Tausend Einwohner bzw. 0,6 Prozent. Der Rückgang fiel aber um 800 Personen geringer aus als im gleichen Zeitraum des Jahres 2003. Der Einwohnerrückgang in den ersten drei Quartalen 2004 resultiert nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik aus einem Wanderungsverlust von rund 7.500 Personen sowie einem Sterbefallüberschuss von über 5.800 Personen. Von Januar bis September 2003 betrug der Rückgang ca. 7.200 bzw. 6.900 Personen.
In den ersten neun Monaten des Jahres 2004 gab es 12 896 Neugeborene sowie 18 740 Sterbefälle. Das waren 148 Thüringer Babys mehr und 904 Todesfälle weniger als von Januar bis September 2003. Damit fiel der negative Saldo der natürlichen Bevölkerungsentwicklung in den ersten neun Monaten des Jahres 2004 mit -5 844 Personen um 1 052 Einwohner geringer aus als von Januar bis September 2003. Pro Tag waren das ca. 21 Einwohner.
Den 23 924 Zuzügen nach Thüringen standen in den ersten neun Monaten des Vorjahres 31 442 Fortzüge über die Landesgrenze gegenüber. Der Wanderungsverlust Thüringens hatte im Vergleich mit den ersten neun Monaten 2003 wieder geringfügig um 330 Personen zugenommen. Pro Tag betrug der Wanderungsverlust ca. 28 Einwohner.
Innerhalb Thüringens gab es 43 234 Umzüge.
Einen spürbaren Wanderungsgewinn konnte in den ersten neun Monaten 2004 die Landeshauptstadt Erfurt (+ 535) verbuchen, während er nur geringfügig positiv für Weimar (+ 30) und Eisenach (+ 60) ausfiel. In den anderen kreisfreien Städten sowie in allen Landkreisen gab es mehr Fort- als Zuzüge, den geringsten Rückgang meldete der Landkreis Gotha (- 45).
Der Bevölkerungsrückgang betrug in Thüringen in den ersten drei Quartalen durchschnittlich knapp 0,6 Prozent. Die kreisfreien Städte vereinten in ihrer Einwohnerentwicklung die positiven (Erfurt fast + 0,2 Prozent) und die negativen Extreme (Suhl - 1,2 Prozent) des Landes. Unter den Landkreisen lagen die Landkreise Eichsfeld und Gotha mit jeweils knapp - 0,3 Prozent deutlich über dem Thüringer Durchschnitt; im Gegensatz dazu die Landkreise Altenburger Land und der Kyffhäuserkreis mit jeweils unterdurchschnittlichen - 1,0 Prozent.
Autor: nnzAm 30. September 2004 hatte Thüringen knapp 2,36 Millionen Einwohner. Damit sank die Bevölkerungszahl gegenüber dem Jahresanfang 2004 um 13,4 Tausend Einwohner bzw. 0,6 Prozent. Der Rückgang fiel aber um 800 Personen geringer aus als im gleichen Zeitraum des Jahres 2003. Der Einwohnerrückgang in den ersten drei Quartalen 2004 resultiert nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik aus einem Wanderungsverlust von rund 7.500 Personen sowie einem Sterbefallüberschuss von über 5.800 Personen. Von Januar bis September 2003 betrug der Rückgang ca. 7.200 bzw. 6.900 Personen.
In den ersten neun Monaten des Jahres 2004 gab es 12 896 Neugeborene sowie 18 740 Sterbefälle. Das waren 148 Thüringer Babys mehr und 904 Todesfälle weniger als von Januar bis September 2003. Damit fiel der negative Saldo der natürlichen Bevölkerungsentwicklung in den ersten neun Monaten des Jahres 2004 mit -5 844 Personen um 1 052 Einwohner geringer aus als von Januar bis September 2003. Pro Tag waren das ca. 21 Einwohner.
Den 23 924 Zuzügen nach Thüringen standen in den ersten neun Monaten des Vorjahres 31 442 Fortzüge über die Landesgrenze gegenüber. Der Wanderungsverlust Thüringens hatte im Vergleich mit den ersten neun Monaten 2003 wieder geringfügig um 330 Personen zugenommen. Pro Tag betrug der Wanderungsverlust ca. 28 Einwohner.
Innerhalb Thüringens gab es 43 234 Umzüge.
Einen spürbaren Wanderungsgewinn konnte in den ersten neun Monaten 2004 die Landeshauptstadt Erfurt (+ 535) verbuchen, während er nur geringfügig positiv für Weimar (+ 30) und Eisenach (+ 60) ausfiel. In den anderen kreisfreien Städten sowie in allen Landkreisen gab es mehr Fort- als Zuzüge, den geringsten Rückgang meldete der Landkreis Gotha (- 45).
Der Bevölkerungsrückgang betrug in Thüringen in den ersten drei Quartalen durchschnittlich knapp 0,6 Prozent. Die kreisfreien Städte vereinten in ihrer Einwohnerentwicklung die positiven (Erfurt fast + 0,2 Prozent) und die negativen Extreme (Suhl - 1,2 Prozent) des Landes. Unter den Landkreisen lagen die Landkreise Eichsfeld und Gotha mit jeweils knapp - 0,3 Prozent deutlich über dem Thüringer Durchschnitt; im Gegensatz dazu die Landkreise Altenburger Land und der Kyffhäuserkreis mit jeweils unterdurchschnittlichen - 1,0 Prozent.
