Knauf in Rottleberode
Investitionsprogramm geht weiter
Dienstag, 02. Oktober 2018, 21:00 Uhr
Die Investitionsprogramm bei der Firma Knauf Deutsche Gipswerke KG in Rottleberode geht auch in diesen Wochen unvermindert weiter. Im Bereich der Produktion befindet sich der Aufbau einer Recyclinganlage kurz vor dem Abschluss, sagt Werkleiter André Materlik...
Hier entsteht die neue Werkseinfahrt (Foto: Knauf )
Derzeit werden durch Spezialfirmen die notwendigen Maschinen eingebaut. Anfang des kommenden Jahres sollen 90 Prozent aller Produktionsabfälle des eigenen Werkes durch die Aufbereitung wieder in den Produktionsprozess einfließen. Die restlichen zehn Prozent, so Materlik, werden dann ebenfalls im kommenden Jahr der Platten- und Putzproduktion zugeführt.
Unseren Planungen zufolge können so pro Jahr 30.000 bis 40.000 Tonnen Gipsabfälle verarbeitet werden. Hierfür wendet unser Unternehmen insgesamt fünf Millionen Euro auf, verweist der Werkleiter auf die Anstrengungen des Unternehmens, um Naturgips einzusparen.
Mit dem Thema Recycling beschäftigt man sich in Rottleberode bereits seit sechs bis sieben Jahren. Die wissenschaftlichen Grundlagen, auf denen die jetzt anzuwendende Technologie zum größten Teil fußt, wurden gemeinsam mit Wissenschaftlern der Hochschule Nordhausen entwickelt.
Derzeit gleicht das gesamte Außengelände des Betriebes in Rottleberode einer Baustelle. Wir können jetzt endlich unsere Verkehrsinfrastruktur neu ordnen. Dazu wird eine neue Werksein- und ausfahrt gebaut. Bei fast 250 Mitarbeitern und täglich bis zu 200 Lkw, die abgefertigt werden müssen, war dieser Ausbau die logische Konsequenz aus den Vorgaben der gestiegenen Produktion. Die neue Ein- und Ausfahrt mündet aus dem Werk kommend direkt auf die Kreuzung das Schwenda und führt nicht mehr über die Gleise der eigenen Werksbahn.
Als dritte Baustelle ist schließlich noch das Verwaltungs- und Sozialgebäude selbst zu nennen. Hier werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht nur moderne Arbeitsbedingungen vorfinden, auch die Kunden und Besucher des Werkes können hier nun zeitgemäß begrüßt und empfangen werden. Wesentlich erweitert und modernisiert wurden die Umkleiden, auch der nun hauptamtlich arbeitende Betriebsrat bekam ein Büro. Darüber hinaus wurde der Bereich der Auftragsabwicklung vergrößert.
Und weil die neue Werksein- und ausfahrt de facto hinter dem Verwaltungstrakt zu finden ist, wird der neue Eingang natürlich auch hinten” etabliert, das nach Beendigung der Arbeiten vorn” sein wird.
Autor: red
Hier entsteht die neue Werkseinfahrt (Foto: Knauf )
Derzeit werden durch Spezialfirmen die notwendigen Maschinen eingebaut. Anfang des kommenden Jahres sollen 90 Prozent aller Produktionsabfälle des eigenen Werkes durch die Aufbereitung wieder in den Produktionsprozess einfließen. Die restlichen zehn Prozent, so Materlik, werden dann ebenfalls im kommenden Jahr der Platten- und Putzproduktion zugeführt.
Unseren Planungen zufolge können so pro Jahr 30.000 bis 40.000 Tonnen Gipsabfälle verarbeitet werden. Hierfür wendet unser Unternehmen insgesamt fünf Millionen Euro auf, verweist der Werkleiter auf die Anstrengungen des Unternehmens, um Naturgips einzusparen.
Mit dem Thema Recycling beschäftigt man sich in Rottleberode bereits seit sechs bis sieben Jahren. Die wissenschaftlichen Grundlagen, auf denen die jetzt anzuwendende Technologie zum größten Teil fußt, wurden gemeinsam mit Wissenschaftlern der Hochschule Nordhausen entwickelt.
Derzeit gleicht das gesamte Außengelände des Betriebes in Rottleberode einer Baustelle. Wir können jetzt endlich unsere Verkehrsinfrastruktur neu ordnen. Dazu wird eine neue Werksein- und ausfahrt gebaut. Bei fast 250 Mitarbeitern und täglich bis zu 200 Lkw, die abgefertigt werden müssen, war dieser Ausbau die logische Konsequenz aus den Vorgaben der gestiegenen Produktion. Die neue Ein- und Ausfahrt mündet aus dem Werk kommend direkt auf die Kreuzung das Schwenda und führt nicht mehr über die Gleise der eigenen Werksbahn.
Als dritte Baustelle ist schließlich noch das Verwaltungs- und Sozialgebäude selbst zu nennen. Hier werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht nur moderne Arbeitsbedingungen vorfinden, auch die Kunden und Besucher des Werkes können hier nun zeitgemäß begrüßt und empfangen werden. Wesentlich erweitert und modernisiert wurden die Umkleiden, auch der nun hauptamtlich arbeitende Betriebsrat bekam ein Büro. Darüber hinaus wurde der Bereich der Auftragsabwicklung vergrößert.
Und weil die neue Werksein- und ausfahrt de facto hinter dem Verwaltungstrakt zu finden ist, wird der neue Eingang natürlich auch hinten” etabliert, das nach Beendigung der Arbeiten vorn” sein wird.
