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Die Größte in Thüringen

Mittwoch, 02. Februar 2005, 14:12 Uhr
Nordhausen (nnz). Endlich mal wieder eine positive Nachricht aus unserem Landkreis. Die Entscheidung für den Bau eines Solarkraftwerkes auf der rekultivierten Altdeponie Nentzelsrode ist gefallen. Wer da diese Anlage mit der Größe von zwei Fußballfeldern bauen wird, das erfahren Sie mit dem bekannten Klick.



Die Stadtwirtschaft GmbH der Nordhäuser Stadtwerke investiert in den kommenden Wochen 3,9 Millionen Euro in eine umweltschonende Stromerzeugungsanlage. Damit wird die bisher größte Fotovoltaikanlage im Freistaat Thüringen errichtet. Über hochmoderne Sonnenkollektoren wird die Energie der Sonne aufgefangen, in Elektroenergie umgewandelt und in das Netz eines Energieversorgers eingespeist. Die Stadtwerke gehen von einer jährlichen Stromlieferleistung von 850 000 Kilowattstunden aus, die maximale Leistungsfähigkeit der geplanten Anlage beträgt ein Megawatt.

Wie die nnz vom Geschäftsführer der Stadtwirtschaft GmbH, Arndt Forberger, erfuhr, soll bereits in den kommenden zwei Wochen der erste Spatenstich erfolgen und somit mit dem Bau der Anlage begonnen werden. Noch im Frühjahr 2005 geht die Anlage an das Netz. Die Stadtwerke leisten damit einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz. Im Vergleich zur konventionellen Energieerzeugung - zum Beispiel in einem modernen Kohlekraftwerk - reduziert sich der Kohlendioxidausstoß um ca. 500 Tonnen pro Jahr. Durch die Errichtung der innovativen Anlage wird damit auch das Zentrum für erneuerbare umweltschonende Energiequellen auf der Deponie Nentzelsrode ergänzt.

Die benötigten Flächen auf der Deponie Nentzelsrode werden der Stadtwirtschaft GmbH vom Landkreis Nordhausen über einen langfristigen Pachtvertrag zur Verfügung gestellt. Dort werden die Solarmodule eine Fläche von rund 10.000 Quadratmeter überspannen.
Autor: nnz

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