Aktuelles aus dem Hauptausschuss
Millionen-Aufträge vergeben
Montag, 17. September 2018, 17:22 Uhr
Der Nordhäuser Hauptausschuss fungierte heute Nachmittag wieder einmal als Vergabeausschuss. Im Mittelpunkt des Geldausgebens stand die Planungen für den Umbau des Theaters...
Zu den Informationen hinsichtlich der neu zu bauenden Feuerwache sagte Buchmann, dass er zweimal bei Staatssekretär Götze im Innenministerium gewesen sei. Parallel dazu werde im Landesverwaltungsamt die Stellungnahme der Stadt geprüft, im September soll es bei Götze einen weiteren Termin geben. Hier ist jetzt Druck im Kessel, sagte Oberbürgermeister Kai Buchmann.
Im Einzelnen geht es bei den Planungen für folgende Gewerke:
Vergeben wurden auch die Bauleistungen für die Brücke in Bielen. Die soll eine Firma aus Küllstedt im Landkreis Eichsfeld für rund 1,13 Millionen Euro neu bauen. Damit neigt sich eine endlose Geschichte dem Ende zu, die auch durch einige Vergabe-Kapriolen gekennzeichnet war. Baubeginn wird in den kommenden drei bis vier Wochen sein, bis zum Jahresende soll das Bauwerk abgerissen sein, die ersten Fahrzeuge könnten ab Juli 2019 über das Bauwerk rollen.
Weitere Planungen kann das Nordthüringer Ingenieurbüro (NIB) für den künftige Ausbau der Straße Zur schönen Aussicht ausführen. Hierfür stehen 62.258 Euro zur Verfügung.
Für den beabsichtigten grundhaften Ausbau der Sangerhäuser Straße gab der Hauptausschuss Planungsleistungen in Höhe von knapp 44.700 Euro. Die EVN-Fernwärme ist vertraglich gebunden, die Hochschule Nordhausen ab der Heizperiode 2019 mit Fernwärme zu versorgen. Da die Zuleitung der Fernwärme über die Sangerhäuser Straße geplant ist, haben sich der Wasserverband Nordhausen (WVN) und der Stadtentwässerungsbetrieb (SEB) entschieden, diese als Gemeinschaftsmaßnahme zu realisieren. Bedingt durch die Bedeutung der Sangerhäuser Straße als wichtige Ost-West-Tangente im Straßennetz von Nordhausen ist es beabsichtigt, dass sich die Stadt Nordhausen ebenfalls an der Gemeinschaftsmaßnahme Sangerhäuser Straße beteiligt. Derzeit befinden sich sowohl die Straßenoberfläche als auch die darunterliegenden Versorgungsleitungen in einem desolaten Zustand.
Die Verkehrssicherheit kann seit mehreren Jahren nur mit erhöhtem Unterhaltungsaufwand weitestgehend aufrechterhalten werden. Auch die beidseitigen Gehwege befinden sich in einem sehr schlechten Zustand. Im Zuge einer Gemeinschaftsmaßnahme zwischen EVN-Fernwärme, WVN, dem SEB und der Stadt Nordhausen sollen die Restflächen, welche nicht durch die Versorger aufgebrochen und entsprechend den Regeln der Technik wieder hergestellt werden, durch die Stadt Nordhausen grundhaft ausgebaut werden. Somit ist nach der Fertigstellung der Gesamtmaßnahme ein einheitlicher Aufbau in der gesamten Fahrbahn und den Gehwegen vorhanden, welcher für die nächsten Jahre einen sehr geringen Unterhaltungsaufwand nach sich zieht.
Und schließlich wurden Bauleistungen in Höhe von fast 169.000 Euro für den Umbau des Kindergartens Domino vergeben, damit die Kapazität der Kita um 49 Plätze erweitert werden kann. Den Zuschlag erhielt die Firma Hepro Metallbau aus Nordhausen.
Peter-Stefan Greiner
Autor: redZu den Informationen hinsichtlich der neu zu bauenden Feuerwache sagte Buchmann, dass er zweimal bei Staatssekretär Götze im Innenministerium gewesen sei. Parallel dazu werde im Landesverwaltungsamt die Stellungnahme der Stadt geprüft, im September soll es bei Götze einen weiteren Termin geben. Hier ist jetzt Druck im Kessel, sagte Oberbürgermeister Kai Buchmann.
Im Einzelnen geht es bei den Planungen für folgende Gewerke:
- Gebäude, Innenräume und Freianlagen an Büro aus Magdeburg,
- Technische Ausrüstungen an Büro aus Braunschweig
- Tragwerksplanung und Bauphysik an Büro aus Erfurt
- Bühnentechnik an Büro aus Berlin
- Bau- und Raumakustik aus Großlohra und
- Brandschutz aus Nordhausen.
Vergeben wurden auch die Bauleistungen für die Brücke in Bielen. Die soll eine Firma aus Küllstedt im Landkreis Eichsfeld für rund 1,13 Millionen Euro neu bauen. Damit neigt sich eine endlose Geschichte dem Ende zu, die auch durch einige Vergabe-Kapriolen gekennzeichnet war. Baubeginn wird in den kommenden drei bis vier Wochen sein, bis zum Jahresende soll das Bauwerk abgerissen sein, die ersten Fahrzeuge könnten ab Juli 2019 über das Bauwerk rollen.
Weitere Planungen kann das Nordthüringer Ingenieurbüro (NIB) für den künftige Ausbau der Straße Zur schönen Aussicht ausführen. Hierfür stehen 62.258 Euro zur Verfügung.
Für den beabsichtigten grundhaften Ausbau der Sangerhäuser Straße gab der Hauptausschuss Planungsleistungen in Höhe von knapp 44.700 Euro. Die EVN-Fernwärme ist vertraglich gebunden, die Hochschule Nordhausen ab der Heizperiode 2019 mit Fernwärme zu versorgen. Da die Zuleitung der Fernwärme über die Sangerhäuser Straße geplant ist, haben sich der Wasserverband Nordhausen (WVN) und der Stadtentwässerungsbetrieb (SEB) entschieden, diese als Gemeinschaftsmaßnahme zu realisieren. Bedingt durch die Bedeutung der Sangerhäuser Straße als wichtige Ost-West-Tangente im Straßennetz von Nordhausen ist es beabsichtigt, dass sich die Stadt Nordhausen ebenfalls an der Gemeinschaftsmaßnahme Sangerhäuser Straße beteiligt. Derzeit befinden sich sowohl die Straßenoberfläche als auch die darunterliegenden Versorgungsleitungen in einem desolaten Zustand.
Die Verkehrssicherheit kann seit mehreren Jahren nur mit erhöhtem Unterhaltungsaufwand weitestgehend aufrechterhalten werden. Auch die beidseitigen Gehwege befinden sich in einem sehr schlechten Zustand. Im Zuge einer Gemeinschaftsmaßnahme zwischen EVN-Fernwärme, WVN, dem SEB und der Stadt Nordhausen sollen die Restflächen, welche nicht durch die Versorger aufgebrochen und entsprechend den Regeln der Technik wieder hergestellt werden, durch die Stadt Nordhausen grundhaft ausgebaut werden. Somit ist nach der Fertigstellung der Gesamtmaßnahme ein einheitlicher Aufbau in der gesamten Fahrbahn und den Gehwegen vorhanden, welcher für die nächsten Jahre einen sehr geringen Unterhaltungsaufwand nach sich zieht.
Und schließlich wurden Bauleistungen in Höhe von fast 169.000 Euro für den Umbau des Kindergartens Domino vergeben, damit die Kapazität der Kita um 49 Plätze erweitert werden kann. Den Zuschlag erhielt die Firma Hepro Metallbau aus Nordhausen.
Peter-Stefan Greiner
