Landrat in Nordhäuser Firmen
Dienstag, 01. Februar 2005, 09:42 Uhr
Nordhausen (nnz). Auch in diesem Jahr setzt Landrat Joachim Claus (CDU) seine Besuche in Unternehmen des Landkreises fort. Wo Joachim Claus in der vergangenen Woche unterwegs war, das erfahren Sie mit einem einzigen Klick.
Mit dem 1990 gegründete Nordhäuser Unternehmen Heldele GmbH begann die Informationstour. Geschäftsgegenstand der Firma ist die Planung, Montage und Wartung von ISDN-Telefonanlagen und Brand- und Einbruchmeldesystemen, die Planung und Erstellung von Datennetzen mit strukturierten Verkabelungen sowie die Elektroinstallation. Ein wichtiger Meilenstein war 1994 die Zertifizierung der Firma mit dem Qualitätsmanagement nach ISO 9001. Die Firma beschäftigt 67 Mitarbeiter, darunter neun Auszubildende in den Berufsbildern Elektroinstallateure und Fernmeldetechniker. Geschäftsführer Andreas Fiedler informierte, dass die Auftragslage stabil ist und die Firma mit zahlreichen regionalen Auftragnehmern gut zusammenarbeitet. Die größte Umsatzsteigerung sei in letzer Zeit im Bereich der Brandmeldeanlagen zu verzeichnen.
Anschließend stand ein Treffen mit der Geschäftsführung der Will-Firmengruppe auf dem Programm. Mit der Eröffnung eines Autohauses im Jahr 1990 begann das unternehmerische Wirken der Familie Will in Nordhausen. 1991 wurden Gebäude, Gleis- und Krananlagen des heutigen Betriebssitzes der Speditionsniederlassung im IFA-Industriepark erworben. Nach der Modernisierung der Anlagen entstand ein modernes Logistikzentrum mit heute 40 so genannten ziehenden Einheiten im Bestand sowie Serviceleistungen für Transportberatung, Lagerung, Umschlag (z.B. BigBag-Absackung) sowie für Silospezial-, konventionelle- und Kippertransporte. Das Logistikzentrum hat sich voll auf den Bedarf der verladenden Wirtschaft eingestellt, welche bekanntlich die Lagerhaltung erheblich reduziert hat.
In dem Gespräch zwischen der Geschäftsführung und dem Landrat wurden auch die Probleme verdeutlicht, welche das Unternehmen auf Grund der Einführung der Mautgebühren, der gestiegenen Treibstoffpreise und der teils unrealistischen Vorstellungen der Deutschen Bahn AG vor immer neue Herausforderungen stellen. Mit der Entwicklung komplexer Logistiklösungen und der Optimierung der Touren wird u.a. dem Kostendruck begegnet. Hierbei ist auch zu beachten, dass der Kunde nur für die Lastkilometer und nicht für Leerlaufzeiten zahlt.
Am gleichen Standort im IFA-Industriepark wurde im Jahr 1997 die WMN Will Metallbearbeitung Nordhausen gegründet. Die Geschäftsführerin Katja Will erläuterte, wie hier für Kunden aus der Eisengießereibranche mit einem modernen Maschinenpark Gussteile geputzt, getaucht und lackiert werden. Für dieses arbeitsaufwendige Geschäftsfeld gibt es gegenwärtig nur wenige Mitbewerber. Trotz widriger gesamtwirtschaftlicher Bedingungen kann eingeschätzt werden, dass sich die Will-Firmengruppe erfolgreich entwickelt hat. Heute sind 223 Mitarbeiter, darunter 26 Lehrlinge, beschäftigt.
Autor: nnzMit dem 1990 gegründete Nordhäuser Unternehmen Heldele GmbH begann die Informationstour. Geschäftsgegenstand der Firma ist die Planung, Montage und Wartung von ISDN-Telefonanlagen und Brand- und Einbruchmeldesystemen, die Planung und Erstellung von Datennetzen mit strukturierten Verkabelungen sowie die Elektroinstallation. Ein wichtiger Meilenstein war 1994 die Zertifizierung der Firma mit dem Qualitätsmanagement nach ISO 9001. Die Firma beschäftigt 67 Mitarbeiter, darunter neun Auszubildende in den Berufsbildern Elektroinstallateure und Fernmeldetechniker. Geschäftsführer Andreas Fiedler informierte, dass die Auftragslage stabil ist und die Firma mit zahlreichen regionalen Auftragnehmern gut zusammenarbeitet. Die größte Umsatzsteigerung sei in letzer Zeit im Bereich der Brandmeldeanlagen zu verzeichnen.
Anschließend stand ein Treffen mit der Geschäftsführung der Will-Firmengruppe auf dem Programm. Mit der Eröffnung eines Autohauses im Jahr 1990 begann das unternehmerische Wirken der Familie Will in Nordhausen. 1991 wurden Gebäude, Gleis- und Krananlagen des heutigen Betriebssitzes der Speditionsniederlassung im IFA-Industriepark erworben. Nach der Modernisierung der Anlagen entstand ein modernes Logistikzentrum mit heute 40 so genannten ziehenden Einheiten im Bestand sowie Serviceleistungen für Transportberatung, Lagerung, Umschlag (z.B. BigBag-Absackung) sowie für Silospezial-, konventionelle- und Kippertransporte. Das Logistikzentrum hat sich voll auf den Bedarf der verladenden Wirtschaft eingestellt, welche bekanntlich die Lagerhaltung erheblich reduziert hat.
In dem Gespräch zwischen der Geschäftsführung und dem Landrat wurden auch die Probleme verdeutlicht, welche das Unternehmen auf Grund der Einführung der Mautgebühren, der gestiegenen Treibstoffpreise und der teils unrealistischen Vorstellungen der Deutschen Bahn AG vor immer neue Herausforderungen stellen. Mit der Entwicklung komplexer Logistiklösungen und der Optimierung der Touren wird u.a. dem Kostendruck begegnet. Hierbei ist auch zu beachten, dass der Kunde nur für die Lastkilometer und nicht für Leerlaufzeiten zahlt.
Am gleichen Standort im IFA-Industriepark wurde im Jahr 1997 die WMN Will Metallbearbeitung Nordhausen gegründet. Die Geschäftsführerin Katja Will erläuterte, wie hier für Kunden aus der Eisengießereibranche mit einem modernen Maschinenpark Gussteile geputzt, getaucht und lackiert werden. Für dieses arbeitsaufwendige Geschäftsfeld gibt es gegenwärtig nur wenige Mitbewerber. Trotz widriger gesamtwirtschaftlicher Bedingungen kann eingeschätzt werden, dass sich die Will-Firmengruppe erfolgreich entwickelt hat. Heute sind 223 Mitarbeiter, darunter 26 Lehrlinge, beschäftigt.
