Erster Gottesdienst nach 30 Jahren
Freitag, 07. September 2001, 09:33 Uhr
Herrmannsacker (nnz). Am kommenden Sonntag öffnen sich wieder einmal viele historische Gebäude, so auch die schon vergessene Dorfkirche St. Mauritius in Herrmannsacker. Die Kirche hat in der jüngsten Geschichte einen Dornröschenschlaf gehalten und erweckt nun langsam. Ein Beitrag von Detlef Schmidt.
Sie ist im Jahre 1672 auf den heutigen Grundmauern errichtet worden; der noch bestehende Innenausbau erfolgte ca. 1708. Die Kirche ist aus alten Bruchsteinen der Umgebung in einem neoklassizistischen Stil erbaut. Sie hat bemerkenswert untypische Fensterformen, wodurch sie kunsthistorisch ein Sonderfall darstellt.
Nun aus Anlass des offenen Denkmals wird erstmals wieder seit rund 30 Jahren hier ein Gottesdienst und ein Konzert des Orchesters der Nordhäuser Kantorei stattfinden. Dies ist unter anderem zu verdanken dem Kirchenbauverein Herrmannsacker, welcher sich 1999 gründete mit dem Ziel, die Kirche in kleinen Schritten unter Betrachtung denkmalpflegerischen Richtlinien wiederaufzubauen. Seitdem konnte der Dornröschenschlaf erweckt werden und es kam in dieser Zeit zu regen Taten. So stand im Mittelpunkt die Dachstuhlsanierung und die damit verbundene Abdichtung gegen eindringendes Wasser im Dachbereich. Außerdem wurde die Kirche von ihrem zugewachsenem Umfeld befreit und auch innen wurde sie entrümpelt. Jetzt kann diese wunderschöne Kirche wieder atmen und ihr wird wieder neues Leben gegeben. Am Sonntag steht dieses Denkmal ab 10 Uhr offen für jeden Interessenten und um 14 Uhr wird hier ein Gottesdienst mit anschließendem Gemeindefest und Konzert abgehalten. Hierzu sind alle herzlichst eingeladen, um zu sehen, zu staunen und zu reden.
Autor: nnz
Sie ist im Jahre 1672 auf den heutigen Grundmauern errichtet worden; der noch bestehende Innenausbau erfolgte ca. 1708. Die Kirche ist aus alten Bruchsteinen der Umgebung in einem neoklassizistischen Stil erbaut. Sie hat bemerkenswert untypische Fensterformen, wodurch sie kunsthistorisch ein Sonderfall darstellt.Nun aus Anlass des offenen Denkmals wird erstmals wieder seit rund 30 Jahren hier ein Gottesdienst und ein Konzert des Orchesters der Nordhäuser Kantorei stattfinden. Dies ist unter anderem zu verdanken dem Kirchenbauverein Herrmannsacker, welcher sich 1999 gründete mit dem Ziel, die Kirche in kleinen Schritten unter Betrachtung denkmalpflegerischen Richtlinien wiederaufzubauen. Seitdem konnte der Dornröschenschlaf erweckt werden und es kam in dieser Zeit zu regen Taten. So stand im Mittelpunkt die Dachstuhlsanierung und die damit verbundene Abdichtung gegen eindringendes Wasser im Dachbereich. Außerdem wurde die Kirche von ihrem zugewachsenem Umfeld befreit und auch innen wurde sie entrümpelt. Jetzt kann diese wunderschöne Kirche wieder atmen und ihr wird wieder neues Leben gegeben. Am Sonntag steht dieses Denkmal ab 10 Uhr offen für jeden Interessenten und um 14 Uhr wird hier ein Gottesdienst mit anschließendem Gemeindefest und Konzert abgehalten. Hierzu sind alle herzlichst eingeladen, um zu sehen, zu staunen und zu reden.
