Kostenlos nach Göttingen
Samstag, 29. Januar 2005, 16:22 Uhr
Nordhausen (nnz). Während in dieser Woche in Karlsruhe am Bundesverfassungsgericht zu den Studiengebühren für die Studenten unserer Republik eine eher negative Entscheidung getroffen wurde, gibt es aus Nordhäuser Sicht aus Göttingen Gutes zu vermelden...
In einer Urabstimmung haben sich nämlich die Göttinger Studenten dazu entschieden, dass bisher nur für Niedersachsen gültige Semesterticket künftig auch bis Nordhausen zu erweitern. Semestertickets werden an vielen deutschen Universitäten herausgegeben und berechtigen für ein halbes Jahr und für einen bestimmten Umkreis zur kostenlosen Nutzung des ÖPNV bzw. der Züge der DB. Dazu müssen nach dem Solidarprinzip alle Studenten eine Pauschale bezahlen, in Göttingen sind dies dann 47 Euro.
Ziel dieser Tickets ist es, die kostenlose Erreichbarkeit zur Hochschule zu gewährleisten und den Umstieg auf Busse und Bahn zu forcieren. Ab dem kommenden Wintersemester können nun die Nordhäuser, welche an der Universität Göttingen studieren, jeden Tag rund um die Uhr kostenlos über die Südharzstrecke nach Göttingen fahren. Und dass viele Gymnasiasten aus dem Landkreis Nordhausen nach der Schule dann in Göttingen studieren, weiß auch Matthias Jendricke (SPD), 1. Beigeordneter des Landkreises, selbst aus früherer studentischer Erfahrung.
Unter dem Kostengesichtspunkt sei dies ein unschlagbares Angebot und die Auslastung der Südharzstrecke wird dadurch gesteigert. Über die Südharzstrecke ist die Rolandstadt mit Göttingen im Stundentakt verbunden. Die Fahrt dauert rund 90 Minuten und würde normalerweise mindestens 14,60 Euro kosten.
Auch an den Thüringer Universitäten in Erfurt, Jena und Ilmenau gibt es ein Semesterticket, doch diese gelten nicht bis Nordhausen. Das ist typisch für die Thüringer Verhältnisse - ÖPNV Vergünstigungen werden nur im Umkreis der Landeshauptstadt angeboten, meinte Jendricke dazu. Aus Sicht des Landkreises Nordhausen wäre es sinnvoll, wenn man für alle Thüringer Fachhochschulen und Universitäten ein einheitliches Thüringenticket einführt, damit die Randregionen nicht benachteiligt werden. Und wer überhaupt nicht viel fahren will, der kann ja auch an der Nordhäuser Fachhochschule studieren, erklärte Jendricke abschließend.
Autor: nnzIn einer Urabstimmung haben sich nämlich die Göttinger Studenten dazu entschieden, dass bisher nur für Niedersachsen gültige Semesterticket künftig auch bis Nordhausen zu erweitern. Semestertickets werden an vielen deutschen Universitäten herausgegeben und berechtigen für ein halbes Jahr und für einen bestimmten Umkreis zur kostenlosen Nutzung des ÖPNV bzw. der Züge der DB. Dazu müssen nach dem Solidarprinzip alle Studenten eine Pauschale bezahlen, in Göttingen sind dies dann 47 Euro.
Ziel dieser Tickets ist es, die kostenlose Erreichbarkeit zur Hochschule zu gewährleisten und den Umstieg auf Busse und Bahn zu forcieren. Ab dem kommenden Wintersemester können nun die Nordhäuser, welche an der Universität Göttingen studieren, jeden Tag rund um die Uhr kostenlos über die Südharzstrecke nach Göttingen fahren. Und dass viele Gymnasiasten aus dem Landkreis Nordhausen nach der Schule dann in Göttingen studieren, weiß auch Matthias Jendricke (SPD), 1. Beigeordneter des Landkreises, selbst aus früherer studentischer Erfahrung.
Unter dem Kostengesichtspunkt sei dies ein unschlagbares Angebot und die Auslastung der Südharzstrecke wird dadurch gesteigert. Über die Südharzstrecke ist die Rolandstadt mit Göttingen im Stundentakt verbunden. Die Fahrt dauert rund 90 Minuten und würde normalerweise mindestens 14,60 Euro kosten.
Auch an den Thüringer Universitäten in Erfurt, Jena und Ilmenau gibt es ein Semesterticket, doch diese gelten nicht bis Nordhausen. Das ist typisch für die Thüringer Verhältnisse - ÖPNV Vergünstigungen werden nur im Umkreis der Landeshauptstadt angeboten, meinte Jendricke dazu. Aus Sicht des Landkreises Nordhausen wäre es sinnvoll, wenn man für alle Thüringer Fachhochschulen und Universitäten ein einheitliches Thüringenticket einführt, damit die Randregionen nicht benachteiligt werden. Und wer überhaupt nicht viel fahren will, der kann ja auch an der Nordhäuser Fachhochschule studieren, erklärte Jendricke abschließend.
